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Digitale Assistenzsysteme erfolgreich einführen

18.09.201810:34 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Neue Workshopreihe unterstützt praxisnah bei der Auswahl und Einführung digitaler Helfer.

Digitale Assistenzsysteme sind ein wichtiger Baustein im Hinblick auf Qualifikation, Qualität oder Produktivität in der vernetzen Fabrik. Um Produktionsverantwortliche, Planer, Digitalisierungsbeauftragte oder Produktionsmitarbeitende bei der Einführung interaktiver Helfer im eigenen Betrieb zu unterstützen, startet das Fraunhofer IAO eine Workshop-Reihe im »Future Work Lab«.


Die Herausforderungen, denen sich produzierende Unternehmen derzeit stellen müssen, sind zahlreich: Demografischer Wandel, Diversity, Globalisierung, Nachhaltigkeit sowie die Anforderungen an Flexibilität, um individuelle Kundenwünsche und Liefertermine zu bedienen, sind nur einige Stichworte, die dabei häufig fallen. Unter dem großen Schlagwort »Industrie 4.0« verbergen sich vielfältige kleine und große Lösungen für diese Herausforderungen. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es jedoch schwierig herauszufinden, welche Lösung konkret welche Potenziale für den eigenen Betrieb bietet und was sich durch die Einführung neuer Systeme oder Prozesse verändert.

»Future Work Lab« macht Produktionsarbeit der Zukunft erlebbar

Aufklärungsarbeit leistet hier das »Future Work Lab«, ein Innovationslabor, das vom Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA sowie den Universitätsinstituten IAT und IFF aufgebaut wurde. Hier können Produktionsverantwortliche, Planer, Digitalisierungsbeauftragte und Produktionsmitarbeitende anhand von Demonstratoren Anwendungsfälle für die vernetzte Produktion nicht nur sehen und erleben, sondern auch gemeinsam mit den Forschenden passende Lösungen für deren individuelle Fragestellungen entwickeln und erarbeiten.

Workshopreihe bietet praxisnahe Einblicke in Technologien und gibt Hilfe zur Selbsthilfe

Im Mittelpunkt stehen dabei digitale Assistenzsysteme. Sie ermöglichen eine immer engere Kooperation zwischen Mensch und Maschine. »Unser Ziel ist es, die herausragenden Fähigkeiten des Menschen mit den besonderen Eigenschaften von Maschinen als ›Bestes aus zwei Welten‹ zu vereinen« fasst Dr. Moritz Hämmerle, Projektleiter des Future Work Labs zusammen. Mit einer neuen Workshop-Reihe möchte das Fraunhofer IAO im Future Work Lab produzierende Unternehmen bei der Einführung von digitalen Assistenzsystemen methodisch begleiten und unterstützen.
Neben einem Überblick, welche Technologien auf dem Markt zur Verfügung stehen, welchen Nutzen sie stiften und wie die Nutzenden bei der Auswahl und Einführung eingebunden werden können, stehen auch Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Organisation und Ergonomie auf dem Programm. Gearbeitet wird im Rahmen der Workshops mit agilen und menschzentrierten Methoden. Praxisnahe Übungen gewährleisten, dass die eigenen Ideen ausprobiert und umgesetzt werden können. Jeder Teilnehmende erhält zudem ein »Toolbox«, also eine Art »Hilfe zur Selbsthilfe«, um anschließend eigene Projekt anhand der erlernten Methoden durchführen zu können.
»Wir wollen abhängig von Mitarbeitertypen und Aufgaben herausfinden, welche Technologie zu den jeweiligen Herausforderungen eines Unternehmens passt. Denn die Mitarbeiterprofile und Arbeits-aufgaben unterscheiden sich stark und nicht überall passt die gleiche Unterstützung« erläutert Jessica Klapper, die das Workshopangebot konzipiert hat. Deshalb müsse unterschieden werden, wie stark und wie man die neuen Technologien einsetze, um die Arbeit des Menschen zu verbessern, aber nicht zu ersetzen.
Die Workshopreihe ist dreiteilig konzipiert und findet am 8. November, 28. November und 7. Dezember statt, der Anmeldeschluss ist am 26. Oktober. Je Anmeldung kann eine begleitende Person aus direkten Produktionsbereichen an den Terminen kostenlos teilnehmen.

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