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Frauen beraten Frauen und Töchter in der Unternehmensnachfolge

(openPR) Petra Fischer stärkt seit Kurzem die Kompetenz im Wachstumssegment „Unternehmensnachfolge durch Frauen“ bei der auf Nachfolgen im Mittelstand spezialisierten Unternehmensberatung. Die K.E.R.N-Redaktion sprach mit Petra Fischer, Expertin für weibliche Unternehmensnachfolge am Standort Köln über ihre Beweggründe für Ihr Engagement und über ihre Leidenschaft für Frauen und Töchter in der Unternehmensnachfolge.



Frage: Frau Fischer – Sie haben jahrelang als Geschäftsführerin in Tochterunternehmen von großen Familienunternehmen gearbeitet. Was hat Sie dazu bewogen, sich dem Thema „Unternehmensnachfolge“ zu widmen?

Petra Fischer: Ich hatte zwei einschneidende Erlebnisse während meiner Laufbahn in mittelständischen Familienunternehmen, die mich sehr geprägt haben. Diese waren gleichzeitig auch sehr symptomatisch für das Funktionieren von Familienunternehmen.
Mein erstes Erlebnis war, als mein damaliger Arbeitgeber in der Schweiz von einem spanischen Familienunternehmen übernommen wurde. Die interkulturelle Seite der Übernahme war sehr komplex und hat hohe Ansprüche an die Integration und den Change Management Prozess gestellt.
Das zweite einschneidende Erlebnis war, als man mir dann die Führung eines der Tochterunternehmen angeboten hatte. Über Nacht bin ich aus dem Team heraus, dessen Teil ich bis dato war, zur Vorgesetzten geworden. So oder ähnlich fühlen sich Junior-Unternehmer, wenn sie plötzlich die Alleinverantwortung für ein Unternehmen übernehmen müssen. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, waren einerseits schmerzlich, weil man natürlich auch Fehler gemacht hat, andererseits aber auch sehr erfreulich, wenn man Erfolge verbuchen konnte.
Ich habe während meiner aktiven Zeit als Geschäftsführerin immer beide Seiten begleitet, die der Nachfolge und die der Übergaben, wenn ich sozusagen meinen Nachfolger eingearbeitet habe.
Eines aber hat sich wie ein roter Faden durch alle Erfahrungen durchgezogen – jedes Unternehmen hat seine eigenen sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eine eigene DNA, die sowohl Wertegerüst als auch Gedächtnis ist. Sie gibt den Mitarbeitern Sicherheit, wenn es zu starken Veränderungsprozessen kommt. Und jede Veränderung in der Führung führt letztendlich zu Veränderungen im Unternehmen.

Frage: Und was können Sie speziell Unternehmerinnen mitgeben, die daran denken, ihr Unternehmen zu veräußern?

Petra Fischer: Eine gute Vorbereitung ist Voraussetzung für eine reibungslose Übergabe. Sich ehrlich die Frage zu beantworten: „Was ist es eigentlich, was den Erfolg meines Unternehmens ausgemacht hat und was war mein Beitrag dazu?“ Ohne dieses Nachdenken wird die Unternehmensnachfolge zum willkürlichen Prozess und bedroht die Unternehmensübergabe. Dann natürlich den richtigen, passenden Nachfolger/Nachfolgerin auszuwählen, der mit der Organisationsform, dem Wertesystem, den Kompetenzen und Potenzialen ihres Unternehmens harmoniert.
Und drittens ist es auch für die Mitarbeiter wichtig, dass sie offen und ehrlich über die bevorstehenden Veränderungen informiert werden, denn nur so werden sie mit dem Nachfolger die neue Reise motiviert und gerne antreten.
Das sind nur drei wichtige Faktoren für eine nachhaltig erfolgreiche Unternehmensübergabe.

Frage: Sie haben vor kurzem in Köln einen Workshop veranstaltet mit dem Titel „FRAU.KAUFT.UNTERNEHMEN“ – worum ging es da konkret?

Petra Fischer: „FRAU.KAUFT.UNTERNEHMEN“ richtete sich an weibliche Führungskräfte, Jungunternehmerinnen und Töchter von
Familienunternehmern, die Unternehmensnachfolge als echte Karriere- und Lebensoption ansehen und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten. Wir liefern Fakten und machen Mut, indem wir auf die emotionalen Seiten einer Unternehmensnachfolge eingehen. Wir schauen uns die Ressourcen an, die sie mitbringen und bringen Klarheit in den Prozess einer Unternehmensübernahme. Was ist Ihr persönliches „Warum“ in Bezug auf Selbstständigkeit, welche Erfahrungen bringen Sie bereits als Führungskraft mit, und wer kann Sie konkret bei Ihrem Vorhaben unterstützen? Worauf müssen Sie besonders achten, wenn Sie ein bestehendes Unternehmen übernehmen wollen? Welche Fallstricke und Konflikte können lauern? Wie läuft eine Übernahme überhaupt ab? Das sind nur einige Fragestellungen zu diesem sehr komplexen Thema, mit denen wir uns beschäftigen.

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