(openPR) Am 26. September singt Violeta Urmana erstmals an der New Yorker Metropolitan Ope-ra die Gioconda in Ponchiellis großer italienischer Oper zwischen Romantik und Verismo – wieder eine der ganz großen Primadonnen-Rollen wie Bellinis Norma, Puccinis Tosca oder Strauss‘ Ariadne auf Naxos, die Violeta Urmana bereits an der MET, ebenso wie die Kundry in Wagners „Parsifal“, mit großem Erfolg gesungen hat.
Bereits zu Beginn ihrer Gesangskarriere kam Violeta Urmana mit Ponchiellis Oper Gioconda in Berührung. Sie war die „seconda donna“, die junge Rivalin Laura der Titelfigur und sang diese Partie 17 Mal am Stadttheater im schweizerischen St. Gallen. Schon damals träumte sie davon, eines Tages die Titelpartie der Gioconda singen zu dürfen, die sie heute neben der Norma besonders liebt. 2002 nahm sie die Partie für EMI an der Seite von Placido Domingo auf, ein Jahr später gab sie an der Deutschen Oper Berlin ein etwas verrücktes Debüt. Da sang Urmana die Partie von der Seite der Bühne aus, während eine andere, stimmlich indisponierte Sängerin die Rolle auf der Bühne darstellte. Jetzt wird die als Schauspielerin ebenso großartige Sopranistin szenisch und musikalisch im Mittelpunkt stehen – und das nicht nur bei ihrer großen, ergreifenden berühmten Abschiedsarie „Suicidio! ... in questi fieri momenti“, in der sie sich entscheidet zu ster-ben, bevor sie ihr Versprechen einlösen muss, einem brutalen Mann, der auch ihre Mut-ter auf dem Gewissen hat, für die Rettung ihres Geliebten anzugehören.
Vor drei Jahren hat Violeta Urmana, die zunächst als herausragende Mezzosopranistinnen galt, ihren Wechsel ins Sopranfach als Maddalena di Coigny in „Andrea Chenier“ an der Wiener Staatsoper vollzogen, eine Rolle, mit der sie im März 2007 an die MET zurückkehren wird! Seither erobert sie sich das neue Repertoire in atemberaubendem Tempo: sie singt die Tosca und vor allem die großen Sopranpartien Verdis: Leonora in “La Forza del destino” in München, die Lady Macbeth in “Macbeth” in London, Elisabetta im “Don Carlo” in Turin, Aida zur diesjährigen Eröffnung der Spielzeit, der feierlichen “inaugurazione” an der Mailänder Scala im Dezember oder auch die Amelia in Verdis „Un ballo in maschera“ nächstes Jahr in Florenz.
Auftritte an der Metropolitan Opera New York
Ponchielli: La Gioconda
26., 30. September.; 4., 7., 11., 14., 21. Oktober 2006
Giordano: Andrea Chénier
22., 26., 29. März.; 2., 7., 11., 18. April 2007
www.violetaurmana.com









