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Violeta Urmanas bevorstehendes Rollendebüt als Odabella an der MET am 23.02.2010

19.02.201008:07 UhrKunst & Kultur

(openPR) Auf den Spuren des jungen Verdi

Nach Amelia in Un ballo in maschera, Leonora in La forza del destino oder Aida erarbeitet sich Violeta Urmana mit der Odabella in Attila eine weitere Verdi-Partie und unternimmt damit gleichzeitig einen Vorstoß in das umfangreiche und zum Teil sträflich vernachlässigte Frühwerk dieses Komponisten. „Odabella ist zwar nicht die längste Partie in dieser Oper, wegen ihrer Koloraturen, ihrer Registerwechsel und alle Lagen überspannenden Läufe stellt sie jedoch eine enorme Herausforderung dar“, so Urmana.


Die amazonenhafte Kriegerin, die schließlich über den Hunnenkönig Attila triumphiert, ist sicherlich eine der martialischsten Verdi-Heroinen, deren Kämpfernatur sich bereits in ihrer effektvollen Auftrittsarie ankündigt. Im weiteren Verlauf offenbaren sich Odabellas Rachegelüste in leidenschaftlichen Ausbrüchen, wütenden Koloraturen und mitreißenden Ensembleszenen.
Violeta Urmana erobert sich damit nicht nur eine der musikalisch anspruchsvollsten Partien von Verdi, sondern auch eine jener starken, schonungslosen Frauenfiguren, die ganz in einer Linie mit Lady Macbeth, aber auch etwa mit Bellinis Norma oder Ponchiellis Gioconda stehen – Rollen, die sie in den letzten Jahren mit großem Erfolg verkörpert hat. Die spanische Fachzeitschrift Ritmo schrieb über ihre Gioconda am Teatro Real in Madrid: „Ihre Gestaltung dieser Figur ist äußerst persönlich, denn sie unterstreicht die tragisch-heroische und leidende Seite der Heldin, anstatt sie als rasende Furie zu präsentieren. Aber Urmana kann auch diese Fassette der Gioconda zum Ausdruck bringen, sie macht dies jedoch mit Feinheit, nie mit den für diese Figur gewöhnlichen dicken Pinselstrichen.“
Solche gestalterische Raffinesse wird Violeta Urmana auch in ihr Porträt der Odabella einfließen lassen: „Ich möchte aus dieser vielleicht etwas schematischen Figur einen absolut glaubhaften Charakter formen.“

Den glanzvollen Rahmen dieses mit Spannung erwarteten Rollendebüts bildet eine Neuproduktion an der New Yorker MET unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti und in der Regie von Pierre Audi. Urmanas Partner sind Ildar Abdrazakov, Carlos Alvarez und Ramón Vargas. Spektakuläres versprechen auch die Ausstattung des schweizerischen Architektenteams Jacques Herzog und Pierre de Meuron, die etwa das Olympiastadion in Peking, das CaixaForum in Madrid oder die Hamburger Elbphilharmonie entworfen haben, sowie die Kostüme der italienischen Designerin und Modeikone Miuccia Prada.

Nach ihrem szenischen Debüt als Isolde im Dezember 2009 in Wien kehrt Violeta Urmana nun also zu ihrem zweiten Lieblingskomponisten Giuseppe Verdi zurück und beschreitet mit dessen verkanntem Meisterwerk Attila einmal mehr Spuren abseits des gängigen Repertoires.

Metropolitan Opera of New York

Verdi: ATTILA/ Violeta Urmana (Odabella)
Ildar Abdrazakov (Attila), Carlos Alvarez (Ezio) und Ramón Vargas (Foresto)
Riccardo Muti (Musikalische Leitung)

Vorstellungen:
23., 27. Februar und 3., 6., 9., 12., 15., 19., 22., 27. März

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