(openPR) Als eine der ersten Partien, die Violeta Urmana nach ihrem Wechsel ins Sopranfach gesungen hat, ist die Leonora mittlerweile zu einer ihrer Paraderollen geworden, die sie nach ihrem Debüt 2004 in London noch in München, Berlin, Florenz, Wien und Vilnius im heimatlichen Litauen mit großem Erfolg verkörpert hat. Eine „glänzende Protagonistin“ nannte der Corriere della Sera Violeta Urmana in La forza del destino und hob ihre „exzellente Technik im Dienste einer vollkommenen emotionalen Intensität“ hervor, und die britische Zeitschrift Opera bezeichnete sie als „hervorragende Leonora“, die insbesondere die berühmte Arie „Pace, pace, mio Dio!“ mit „intensivem Gefühl […] und kraftvollem, leuchtendem Timbre“ gesungen habe.
Verdis komplizierte Oper stellt an alle Beteiligten ganz besondere Anforderungen, und Violeta Urmana empfindet die Leonora gerade wegen ihrer Komplexität als besonders reizvoll. „Es geht darum, vor der Breitwandfolie des Krieges und den musikalischen Tableaus menschliche Intimität herauszuarbeiten.“ Wenn die Sängerin nun im November und Dezember an der Opéra Bastille in Paris erneut in dieser Partie zu erleben sein wird, dann beschließt sie das Jahr 2011 so, wie sie es mit Un ballo in maschera und Macbeth begonnen hat: mit ihrem Lieblingskomponisten Giuseppe Verdi.
Mit dieser Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan und in der Regie von Jean-Claude Auvray kehrt Violeta Urmana nach ihrer umjubelten Lady Macbeth im Jahr 2009 nun auch wieder auf die Pariser Bühne zurück. An der Seite von Marcelo Álvarez, Vladimir Stoyanov und Kwangchul Youn wird sie damit nicht nur eine ganz zentrale Rolle in ihrer Karriere als dramatischer Sopran singen, sondern auch eine der anspruchsvollsten Verdi-Rollen überhaupt, um sich als eine der führenden Interpretinnen unserer Zeit in diesem Repertoire zu präsentieren.
www.violetaurmana.com
Aufführungen: 14., 17., 20., 23., 26. und 29. November, 2., 5., 8., 11., 15. und 17. Dezember 2011
www.operadeparis.fr









