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Medienskandale sind publizistische Brandbomben

19.09.200613:07 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Medienskandale sind publizistische Brandbomben

(openPR) Der Kommunikationswissenschaftler Steffen Burkhardt veröffentlicht das international erste Grundlagenwerk über Skandale in der Mediengesellschaft.

Skandale sind in den Medien allgegenwärtig. Sie amüsieren, faszinieren und schockieren mit der Enthüllung vermeintlicher Missstände hinter den Fassaden der Macht. Mit welchen Erzählstrategien der Journalismus aktuelle Ereignisse als Medienskandale in den öffentlichen Diskurs überführt, analysiert Dr. Steffen Burkhardt, stellvertretender wissenschaftlicher Leiter an der Hamburg Media School, in seinem neuen Buch "Medienskandale. Zur moralischen Sprengkraft öffentlicher Diskurse".

An zahlreichen prominenten Fällen erklärt seine hochaktuelle Studie anschaulich die komplexen Diskurse, in denen Journalisten, PR-Berater und Skandalopfer aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Medien um öffentliche Inszenierungshoheit kämpfen. Das Grundlagenwerk schafft die Basis für eine interdisziplinäre Skandalforschung, die erstmals auch die journalistischen Produktionsprozesse sowie die Thematisierungs- und Politisierungsstrategien von Skandalen in der Medienöffentlichkeit integriert.

Aus wissenssoziologischer Perspektive zeigt die umfassende Untersuchung, wie Skandale bereits seit über zwei Jahrtausenden aus Gemeinschaften mächtige Gesellschaften formen – und sie wieder zu Fall bringen. Die Genealogie des Skandals spannt einen Bogen von den religiösen Gemeinden des Altertums bis ins Mediensystem des 21. Jahrhundert, in dem Terroristen genauso wie Präsidenten mit Skandalen Politik machen. "Medienskandale sind publizistische Brandbomben", beschreibt Steffen Burkhardt das destruktive Potential des Skandals im kollektiven Differenz- und Identitätsmanagement und erklärt mit Hilfe der jüngeren Journalismus-Theorie, warum die Demokratie dennoch Medienskandale braucht.

Das Buch entwickelt eine ganzheitliche, diskursanalytisch fundierte Skandaltheorie, deren empirische Anwendung eine hohe Praxisrelevanz für den Journalismus und die Krisenkommunikation hat.

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