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Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildtierschutz Deutschland e.V.

  • Am Goldberg 5
    55435 Gau-Algesheim

Über das Unternehmen

Arbeitsschwerpunkt von Wildtierschutz Deutschland e.V. ist Tierschutz im Bereich der Jagd. Gegründet 2010. Mitinitiator der bundesweiten Initiative http://www.schonzeit-fuer-fuechse.de/
Webseite: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/

Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (Steuernummer 08/667/05226).

Aktuelle Pressemitteilungen von Wildtierschutz Deutschland e.V.
Jagdgesetzentwurf NRW - gute Ansätze, aber unzureichend
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Jagdgesetzentwurf NRW - gute Ansätze, aber unzureichend

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ihren Entwurf für ein neues Landesjagdgesetz vorgelegt. Wildtierschutz Deutschland e.V. begrüßt, dass darin einige wichtige tierschutzrelevante Verbesserungen Eingang gefunden haben, kritisiert die Änderungen jedoch als insgesamt unzureichend. Zu den zentralen Verbesserungen des Gesetzentwurfs gehören zweifellos das Verbot einiger besonders tierquälerischer Jagdpraktiken wie der Baujagd, der Jagd mit Totschlagfallen sowie der Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren. Ein wichtiger Schritt in die r…
01.10.2014
Die Jagdsaison hat begonnen: 40.000 Füchse in Rheinland-Pfalz
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Die Jagdsaison hat begonnen: 40.000 Füchse in Rheinland-Pfalz

Seit Beginn dieses Monats dürfen Jäger in Rheinland-Pfalz wieder Füchse jagen. Das geschieht nicht nur mit der Flinte vom Hochsitz aus, die Tiere werden auch mit der toten Katze vom Vortag oder dem Kadaver einer Taube in Fallen gelockt. Dort harren sie aus bis der Jäger kommt. Im Angesicht des Todes wird der Fuchs selten mit Samthandschuhen angefasst: er wird in ein Transportbehältnis verfrachtet und getötet. Das Gesetz sieht vor, das Tier mit einem so genannten Fangschuss zu töten. Die Behörden vertrauen darauf, dass das so abläuft. Wildtie…
08.08.2014
Zum Ende des Jagdjahres 7 bis 8 Millionen Tiere erschossen
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Zum Ende des Jagdjahres 7 bis 8 Millionen Tiere erschossen

Am 31. März endet die Jagdsaison 2013/2014. Im abgelaufenen Jahr wurden in Deutschland jeden Tag über 20.000 Tiere meist von Freizeitjägern erschossen - nach den Berechnungen*) von Wildtierschutz Deutschland insgesamt etwa sieben bis acht Millionen Tiere. Darunter etwa drei Millionen Vögel, zwei Millionen Rehe, Wildschweine und Hirsche, eine Millionen Füchse, Dachse, Waschbären und andere Beutegreifer inklusive etwa 200 bis 300 Tausend Katzen. Auf der Streckenliste stehen ferner seltene Arten wie Rebhühner, Baummarder und Waldschnepfen, der…
24.03.2014
NRW - 10 Hektar im Münsterland jagdfrei
Wildtierschutz Deutschland e.V.

NRW - 10 Hektar im Münsterland jagdfrei

Andr Hölscher hat es geschafft: Seine beiden landwirtschaftlichen Grundstücke im Münsterland mit insgesamt 10 Hektar Fläche sind mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1.4.2014 jagdfrei. Andr Hölscher ist als Comedian alias "Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp" bekannt. Presse und Fernsehen haben immer wieder über sein Engagement gegen die Jagd auf seinem Grundstück berichtet. Am 7. März 2014 erhielt der 39-jährige Ladberger den Bescheid der Unteren Jagdbehörde des Kreises Steinfurt. "Gleich nach Bekanntwerden des Urteils des Europäischen Geric…
19.03.2014
Ist der Landesjagdverband ein Tierschutzverein?
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Ist der Landesjagdverband ein Tierschutzverein?

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen will über seine vermeintliche Eigenschaft als "Tierschutzverein" ein Verbandsklagerecht beim Land NRW erstreiten, um bei Belangen des Tierschutzes (also zum Beispiel bei der Einschränkung des Jagdrechts) stärker einbezogen zu werden. Begründet wird das damit, dass Jagd und Tierschutz kein Widerspruch seien. So nachzulesen auf der Webseite des Verbandes. Dazu Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland: "Tierschutz bedeutet Tiere zu schützen, davor, dass ihnen Schmerzen, Leid oder Scha…
13.03.2014
Grundstückseigentümerin muss Jagd nicht länger dulden
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Grundstückseigentümerin muss Jagd nicht länger dulden

"Jagd verboten", titelt die Rheinpfalz / Westricher Rundschau am 8.3.2014 und berichtet, dass das gut 25 Hektar große Grundstück von Margot Scheibe in Hohenöllern / Rheinland-Pfalz ab dem 1. April 2014 offiziell jagdfrei ist. "Die Untere Jagdbehörde bei der Kreisverwaltung hat ihrem Antrag entsprochen, ihr Grundstück als befriedet einzustufen", so die Zeitung. Damit wurde für Frau Scheibe und die auf ihrem Grund lebenden Tiere ein großer Erfolg errungen! Margot Scheibe, die vor Jahrzehnten selbst Jägerin gewesen war, ist seit vielen Jahren…
12.03.2014
Schweinepest: Jagdaktionismus in Mecklenburg-Vorpommern
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Schweinepest: Jagdaktionismus in Mecklenburg-Vorpommern

Um die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest aus Osteuropa nach Deutschland zu verhindern, startet das Bundeslandwirtschaftsministerium am Montag eine Aufklärungskampagne. Till Backhaus, SPD-Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern, will darüber hinaus die Jagd in seinem Bundesland intensivieren. Dazu Lovis Kauertz, Wildtierschutz Deutschland: "Wir halten die jagdlichen Pläne des Landwirtschaftsministers in Mecklenburg-Vorpommern für reinen Aktionismus, der das mögliche Seuchenproblem allenfalls verschlimmert. Auf der Jahresv…
03.03.2014
Saarland: Die Jagd sind wir
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Saarland: Die Jagd sind wir

"Wir sind hier, um zu zeigen, wie wichtig uns diese Freizeitbeschäftigung, diese Passion, diese Lebenseinstellung ist." Dieses Zitat des Vorstandsmitglieds des Deutschen Jagdverbandes, Hoffmann, offenbart, worum es bei der Jagd geht. Es geht den Jägern nicht um die Regulierung von Wildtierbeständen, es geht nicht darum die Artenvielfalt zu erhalten und es geht schon gar nicht um Naturschutz oder gar Tierschutz - es geht einfach darum, sich in seiner Freizeitbeschäftigung nicht einschränken zu lassen. Alles andere hält einer wissenschaftliche…
24.02.2014
Waschbär - Jagd hat vollkommen versagt
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Waschbär - Jagd hat vollkommen versagt

Gau-Algesheim - 10. Februar 2014 Der Deutsche Jagdverband ruft seine Kleintierjäger zur verstärkten Fallenjagd auf Waschbär und Marderhund auf. Dabei suggeriert der Verband der Öffentlichkeit, der Waschbär stelle die größte akute Gefahr für das Fortbestehen von Sumpfschildkröte und Graureiher in Deutschland dar ! "Seit Jahren diskreditiert der Deutsche Jagdverband eingewanderte Arten wie Waschbär und Marderhund. Der Jagdverband scheint in diesen seit langem in Deutschland heimischen Tieren lediglich Schädlinge zu sehen. Ein ernstzunehmendes…
10.02.2014
Jagd auf Waschbär und Marderhund ist sinnlos
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Jagd auf Waschbär und Marderhund ist sinnlos

Wildtierschutz Deutschland begrüßt die geplanten Einschränkungen der Landesregierung des Saarlands hinsichtlich des Haustierabschusses. Sowohl mit der Regelung Katzen nicht mehr und wildernde Hunde nur in genehmigten Ausnahmefällen zu töten als auch mit der bundesweit längsten Schonzeit für Füchse vom 15. Januar bis 15. August hat das Saarland in Deutschland Pilot-Charakter. Auf der anderen Seite ist nicht nachvollziehbar, warum Marderhund, Waschbär und weitere Beutegreifer überhaupt und dann auch noch ganzjährig ohne Schonung nachgestellt w…
27.01.2014
Fuchsjagd ist reine Spaß-Jagd
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Fuchsjagd ist reine Spaß-Jagd

Seit einigen Wochen rufen Hegeringleiter wieder zu sogenannten Fuchswochen auf! Über den Zeitraum einiger Tage sollen Jäger gemeinsam und revierübergreifend dem Fuchs "nachstellen". Das geschieht zu einer Zeit, in welcher die Fuchsrüden um die Gunst der Fähen werben. Niemals ist der Fuchs so unvorsichtig wie während der Paarungszeit - die Jäger sprechen von der "Ranz" - auch wegen der Spuren im Schnee ist Reineke dann für den Jäger eine leichte Beute. Während dieser Zeit sind aber auch viele Fähen schon schwanger - mit der Konsequenz, dass …
20.01.2014
Räude: neues Pseudo-Alibi für die Fuchsjagd
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Räude: neues Pseudo-Alibi für die Fuchsjagd

Mit besonders harten Bandagen wird die Auseinandersetzung um die Fuchsjagd derzeit im Saarland geführt: Dort gilt seit 2010 eine sechsmonatige Schonzeit für Füchse. Vielen Jägern ist selbst dieser vorübergehende Schutz ihres Beutekonkurrenten Reineke ein Dorn im Auge. Sie argumentieren, Füchse hätten sich seit Einführung der Jagdruhe stark vermehrt, wodurch nun vermehrt die Räude auftrete. Allerdings gibt es weder für die behauptete Zunahme der Fuchspopulation noch für eine eventuelle Ausbreitung der Räude überhaupt belastbare Daten. Die An…
28.06.2013
Behörde: Nächtliche Kaninchenjagd während der Aufzuchtzeit ist "Eigenverantwortung" der Jäger
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Behörde: Nächtliche Kaninchenjagd während der Aufzuchtzeit ist "Eigenverantwortung" der Jäger

An diesem Wochenende veranstaltet die Jagdgenossenschaft des rheinhessischen Ockenheim im Landkreis Mainz-Bingen (Rheinland-Pfalz) eine "größere Kaninchenbejagung". Im lokalen Amtsblatt wird die Bevölkerung um Verständnis gebeten, da auch in den Abend- und Nachtstunden gejagt werde. Wildtierschutz Deutschland hat hierzu bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde in Ingelheim und der Oberen Jagdbehörde in Neustadt /Weinstraße nachgefragt. Schließlich findet diese Jagd während einer Zeit statt, in welcher viele Tiere noch ihrem Brutgeschäft oder …
10.06.2013
Und immer lockt der Fuchs - ein kalendarischer Jagdeinblick
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Und immer lockt der Fuchs - ein kalendarischer Jagdeinblick

Das Jagdjahr beginnt am 1. April - aber was jagt der gewöhnliche Jagdscheinbesitzer eigentlich im April? Der Feldhase zieht seine ersten Jungen auf, Jungfüchse verweilen noch in ihrem Bau, Vögel bauen ihre Nester. Obwohl die Natur jetzt alle Ruhe verdient hätte, gibt es immer noch Jäger, welche kleinen und großen Wildtieren nachstellen. Im ersten Monat des Jagdjahres sind das vor allen Dingen Kaninchen, für manch selbsternannten "Artenschützer" auch Füchse. Beide Tierarten dürfen in weiten Teilen der Republik ganzjährig bejagt werden. Davon…
22.04.2013
Landesjagdverordnung - Höfken auf dem Holzweg
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Landesjagdverordnung - Höfken auf dem Holzweg

Die vom Forstministerium Rheinland-Pfalz unter Leitung von Ulrike Höfken zum Sommer geplante Änderung der Landesjagdverordnung sieht unter anderem die Abschaffung der Schonzeit für Wildschweine vor - bereits seit 2002 ist diese durch eine Verwaltungsanordnung ausgesetzt. Begründet wird diese Maßnahme damit effizienter jagen zu können, Schäden in der Landwirtschaft zu reduzieren und mehr zum Tierschutz beizutragen. Dazu erklärt Wildtierschutz Deutschland: "Bereits mit dem seit 2002 erstmals in Rheinland-Pfalz angewandten Bejagungskonzept fü…
09.04.2013
Landesjagdverordnung Rheinland-Pfalz - Forschungsergebnisse bleiben auf der Strecke
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Landesjagdverordnung Rheinland-Pfalz - Forschungsergebnisse bleiben auf der Strecke

Die in diesem Sommer geplante Änderung der Landesjagdverordnung des Mainzer Landwirtschaftsministeriums sieht gemäß Aussagen der rheinland-pfälzischen Ministerin Ulrike Höfken eine Jagd vor, die "umwelt-, tier- und artenschutzgerechter" sein soll. Ferner soll durch eine Konsolidierung von Jagdzeiten eine effektivere und fehlerfreiere Jagd ermöglicht werden. Es sind u.a. folgende Änderungen vorgesehen: Für Rehe und Hirsche soll eine einheitliche Jagdzeit vom 1. August bis 31. Januar gelten. Ausnahmen gibt es für Jungtiere und für Rehböcke, di…
20.03.2013
Ist Jagd ein Kulturgut oder doch nur Öffentlichkeitstäuschung
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Ist Jagd ein Kulturgut oder doch nur Öffentlichkeitstäuschung

Begründung: Schon die Tatsache, dass hochentwickelte Tiere lediglich als "Ressourcen", also als Rohstoffe bezeichnet werden, entlarvt des Jägers Verhältnis zur Natur. Natur- und Artenschutz sind meines Erachtens nichts als ein Vorwand für die Jagd. Ja, es gibt Projekte, bei welchen Jägern zum Erhalt und zur Schaffung von Lebensraum für wohl bemerkt jagdbare Arten beitragen, aber wie viele Jäger gibt es, die als Landnutzer Lebensräume und Lebensgemeinschaften zerstören? Wenn Sie ein Glas Wasser in einen 20-Liter-Eimer kippen, haben Sie in etw…
12.02.2013
Online einkaufen, automatisch spenden - ohne Mehrkosten
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Online einkaufen, automatisch spenden - ohne Mehrkosten

Seit diesem Jahr unterstützt die Einkaufsplattform boost-project auch Wildtierschutz Deutschland. Wer über den bei wildtierschutz-deutschland.de veröffentlichten Link online bei einem von über 400 Shops einkauft, löst automatisch eine Spende von durchschnittlich 5 % des Einkaufwertes aus. Auf boost-project finden sich große Shops wie Amazon, Zalando oder Otto, Mode und Kosmetik sind vertreten, Banken, Versicherungen, selbst die Post. Man findet Reiseveranstalter und das Hotelreservierungsportal HRS, Immobilienanbieter, den Strom zur Wohnung…
11.01.2013
Wildkatzen durch die Jagd gefährdet
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildkatzen durch die Jagd gefährdet

In Deutschland gibt es nur noch etwa 3.000 bis 5.000 Wildkatzen. Hauptlebensräume sind die geschlossenen Waldgebiete von Eifel, Hunsrück, Pfälzer Wald und Taunus, das Hessische Bergland, Spessart und Harz. Nach Schätzungen von Wildtierschutz Deutschland kommen jährlich bis zu zehn Prozent der geschützten Tiere durch die Jagd um. Möglich macht das der Jagdschutzparagraf im deutschen Jagdrecht. Dieser ermöglicht den Abschuss von Katzen, wenn diese nur wenige hundert Meter von bewohntem Gebiet entfernt sind. "Jedes Jahr werden in Deutschland ve…
08.01.2013
Fuchsräude - Jagd fördert die Ausbreitung
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Fuchsräude - Jagd fördert die Ausbreitung

Von Jägern und Jagdverbänden ist derzeit einmal mehr zu hören, dass die Räude insbesondere in süddeutschen Fuchsbeständen um sich greife. Angeblich müsse man Füchse noch intensiver bejagen, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu unterbinden. Kein Grund für die Fuchsverfolgung Dabei wird geflissentlich übergangen, dass es derzeit überhaupt keine belastbaren Zahlen über den Verbreitungsgrad der Räude gibt - für die Behauptung, die Räudefälle hätten zugenommen, gibt es also keinen Beleg. Weit schwerer wiegt noch, dass die Jagd zur Bekämpf…
18.12.2012
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