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Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildtierschutz Deutschland e.V.

  • Am Goldberg 5
    55435 Gau-Algesheim

Über das Unternehmen

Arbeitsschwerpunkt von Wildtierschutz Deutschland e.V. ist Tierschutz im Bereich der Jagd. Gegründet 2010. Mitinitiator der bundesweiten Initiative http://www.schonzeit-fuer-fuechse.de/
Webseite: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/

Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (Steuernummer 08/667/05226).

Aktuelle Pressemitteilungen von Wildtierschutz Deutschland e.V.
Tierschutzorganisationen fordern Aufklärung: Tierschutzwidrige Jagd auf Wildschweine in Rheinland-Pfalz
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Tierschutzorganisationen fordern Aufklärung: Tierschutzwidrige Jagd auf Wildschweine in Rheinland-Pfalz

Derzeit hört und liest man immer wieder, dass es zu viele Wildschweine gäbe. In einem Beitrag des SWR vom 18.10.2012 bezeichnen Jäger und Landwirte die Wildschweinzunahme als dramatisch und plädieren für eine weitere Verschärfung der Jagd auf das so genannte Schwarzwild. Insbesondere durch großflächige, revierübergreifende Bewegungsjagden mit Dutzenden von Jägern, Treibern und Hunden. Den Tieren soll weiterhin ganzjährig - also ohne jegliche Schonzeit - der Garaus gemacht werden. Gefördert und gefordert wird dieses Szenario auch seitens des M…
24.10.2012
Neues Jagdrecht in NRW: Gegendemo zur Jägerveranstaltung in Düsseldorf am 22. September
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Neues Jagdrecht in NRW: Gegendemo zur Jägerveranstaltung in Düsseldorf am 22. September

Ein heißes Eisen ist derzeit die im Koalitionsvertrag von NRW geregelte Vereinbarung zur Reformierung des antiquierten Jagdgesetzes. Obwohl der zuständige Umweltminister Remmel (B90/Die Grünen) noch gar keine konkreten Pläne zur Novellierung vorgelegt hat, laufen Jäger seit geraumer Zeit Sturm gegen alles, was ihre vermeintlichen Rechte im Umgang mit wildlebenden Tieren nur ansatzweise einschränken könnte. Am 22. September findet vor dem Düsseldorfer Landtag ab 11h00 sowohl eine Großkundgebung von Jägern als auch eine Gegendemo von Tierfreund…
12.09.2012
Deutscher Jagdschutzverband: Fallenjagd ist "Nutzung natürlicher Ressourcen"
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Deutscher Jagdschutzverband: Fallenjagd ist "Nutzung natürlicher Ressourcen"

In einem aktuellen Positionspapier zur Fallenjagd spricht der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) in diesem Zusammenhang von "Nutzung natürlicher Ressourcen". Widerspruch zur Fallenjagd kommt inzwischen nicht nur vom Deutschen Tierschutzverband und von ökologischen Jagdgruppierungen, auch viele Natur- und Umweltschutzverbände, darunter NABU und BUND distanzieren sich von der Erfordernis der Fallenjagd. "Zielgruppe" dieser heftig umstrittenen Jagdmethode sind meist nachtaktive Beutegreifer wie Waschbär, Marderhund, Dachs und Fuchs. Wissenschaft…
10.05.2012
Deutscher Jagdschutzverband für die Fallenjagd im Siedlungsbereich
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Deutscher Jagdschutzverband für die Fallenjagd im Siedlungsbereich

Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bekräftigte kürzlich mit einem Eckpunktepapier sein Festhalten an der umstrittenen Fallenjagd. In einer ersten Kontra-Position legte Wildtierschutz Deutschland bereits dar, dass die Fallenjagd und generell die Jagd auf Beutegreifer wie Marder, Waschbär, Fuchs und Dachs keineswegs zum Artenschutz beiträgt. So unter anderem nachzulesen in einer Forschungsarbeit von Langgemach/Bellebaum (Prädation und der Schutz bodenbrütender Vogelarten in Deutschland, 2005). Der DJV argumentiert, dass er mittels der Fallen…
02.05.2012
Deutscher Jagdschutzverband bekräftigt seine Einstellung zur Fallenjagd
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Deutscher Jagdschutzverband bekräftigt seine Einstellung zur Fallenjagd

Nach Auskunft von Wildtierschutz Deutschland werden hierzulande im Rahmen der Jagdausübung jedes Jahr über eine Millionen Beutegreifer getötet, viele durch den Einsatz von Fallen. Der von Jägern immer wieder beschworene Nutzen für die Artenvielfalt ist nicht gegeben. Selbst eine vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) als vermeintliche Argumentation für die Fallenjagd zitierte Studie von Bellebaum/Langgemach konstatiert, dass beispielsweise die Ausbreitung von Marderhund und Waschbär durch die Jagd nicht einmal ansatzweise verhindert oder verla…
30.04.2012
Müssen Jäger Katzen töten?
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Müssen Jäger Katzen töten?

Es gibt wenig öffentlich zugängliche Zahlen über die Anzahl der im Rahmen der Jagdausübung getöteten Katzen. Offizielle Statistiken weisen z.B. für Nordrhein-Westfalen für das Jagdjahr 2010/2011 eine Katzenstrecke von 12.249 Tieren aus, in Schleswig-Holstein wurden 6.183 Katzen als offizielle Strecke gemeldet. "Eine Hochrechnung der offiziellen Zahlen anhand der Anzahl der Jäger ergäbe für Deutschland etwa 55.000 bis 110.000 getötete Katzen, inklusive Dunkelziffer dürfte deren Anzahl aber weit über 200.000 liegen" erläutert Lovis Kauertz von …
20.04.2012
Ohne die Jagd wäre der Hasenbestand nicht gefährdet
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Ohne die Jagd wäre der Hasenbestand nicht gefährdet

Dieser Tage las und hörte man viel über die kontinuierlich rückläufigen Hasenbestände in Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) spricht von einem Restbestand von gerade mal 350.000 Hasen, eine Hochrechnung des Deutschen Jagdschutzverbandes dagegen kommt auf 4 Millionen Feldhasen. Einig ist man sich dahingehend, dass die Hasenpopulation rückläufig ist und die Hauptursache des Rückgangs in der Veränderung der Lebensräume durch die Landwirtschaft liegt. Wildtierschutz Deutschland hat nun die Hasenbestände anhand vo…
13.04.2012
Vier Millionen Vögel Opfer der Jagd
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Vier Millionen Vögel Opfer der Jagd

In Deutschland werden Jahr für Jahr etwa vier Millionen Vögel im Rahmen der Jagdausübung getötet. Diese Zahl weist Wildtierschutz Deutschland e.V. für das Jagdjahr 2010/2011 aus. Während eine vom Deutschen Jagdschutzverband veröffentlichte Jagdstrecke lediglich gemeldete Abschüsse von Fasanen, Enten, Gänsen und Tauben, darüber hinaus selten gewordenen Rebhühnern und Waldschnepfen ausweist (insgesamt 1.516.446 Vögel), umfassen die Zahlen von Wildtierschutz Deutschland auch die hohe Dunkelziffer verendeter und nicht gemeldeter Tiere sowie nic…
29.03.2012
Mittels Petition zur Schonzeit für Füchse
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Mittels Petition zur Schonzeit für Füchse

Rotfüchse sind die letzten weitverbreiteten größeren Raubtiere in unserer Natur. Man bezeichnet sie zu Recht als die "Gesundheitspolizei" des Waldes. Nicht nur weil der Fuchs das Aas verunfallter Tiere und anderer Geschöpfe vertilgt, auch weil er als Beutegreifer eine besondere ökologische Funktion innehat: er betätigt sich quasi als "Fitness-Trainer" seiner Beutetiere, indem er Kranke und Reaktionsschwache unter ihnen ausselektiert. So vermehren sich nur die Starken und die Gesunden - dadurch wird auch die Gefahr von großflächigen Krankheite…
07.03.2012
40 Tote durch Jagdwaffen: Jäger, Nachbar, Ehefrau
Wildtierschutz Deutschland e.V.

40 Tote durch Jagdwaffen: Jäger, Nachbar, Ehefrau

2011 sind mindestens 40 Menschen in Deutschland durch Jagdwaffen getötet geworden, etwa 800 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Eine zentrale Erfassung aller tödlichen Jagdunfälle und Strafdelikte mit Jagdwaffen gibt es in Deutschland nicht. Während Jagdverbände gerne ausschließlich die Anzahl der Toten durch Jagdunfälle veröffentlichen, erfasst die Initiative "Abschaffung der Jagd" sämtliche Opfer, die in Deutschland durch eine Jagdwaffe umkommen. Dazu ist ein Pressedienst eingerichtet, der sämtliche Beiträge deutscher Medien…
01.03.2012
Pressespiegel Wildtierschutz Deutschland
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Pressespiegel Wildtierschutz Deutschland

Die unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit von Wildtierschutz Deutschland zeigt Wirkung - mit zahlreichen Erwähnungen in der regionalen und bundesweiten Presse. In den ersten sechs Wochen des Jahres konnte der deutschlandweit agierende Verein zahlreiche jagdkritische Artikel lancieren oder inhaltlich dazu beitragen. Im Januar und Februar beherrschten zwei Themen die jagdkritischen Medien: das Unvermögen der Jäger durch jagdliche Mittel den Wildschweinbestand im Zaum zu halten und das massenhafte Töten eines der nützlichsten Tiere unserer Fauna …
20.02.2012
Alle Wildschweinbabys haben Namen
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Alle Wildschweinbabys haben Namen

Die sechs vor einer Woche im Norden Berlins aufgefundenen verwaisten Wildschweinbabys haben Namen: Die Mädels heißen Nasty, Diva und Pünktchen, die Jungs Borstel, Moses und Turbo. Die inzwischen 10 Tage alten Frischlinge, die ihre Mutter möglicherweise durch die Jagd verloren haben, sind inzwischen wohl auf. Dank der Wildtierauffangstation Lehnitz bei Oranienburg werden sie mit Ferkelaufzuchtmilch und Brei aufgepäppelt und haben auch schon eine Zukunftsaussicht: da die nun handzahmen Borstentiere kaum noch ausgewildert werden könnten, finde…
20.02.2012
Wer hat die Kompetenz in Sachen Naturschutz in Deutschland?
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wer hat die Kompetenz in Sachen Naturschutz in Deutschland?

Hört man sich beim Deutschen Jagdschutzverband (DJV) und in Hegegemeinschaften um, so erfährt man, dass die Jagd erforderlich sei, um Wildtierbestände zu regulieren - schließlich gebe es ja keine großen Raubtiere mehr. In der aufgeräumten Kulturlandschaft müsse man zudem durch die Bejagung von Fuchs, Dachs und Krähe für ökologisches Gleichgewicht sorgen. Schädlinge, die den Wald verbeißen und Äcker umwühlen, müssten dezimiert werden, um Schäden von Dritten abzuwenden. Befragt man den Deutschen Naturschutzring (DNR), in welchem auch die groß…
16.02.2012
Wildtierschutz Deutschland: Wildschadenfonds über 500 Millionen Euro
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildtierschutz Deutschland: Wildschadenfonds über 500 Millionen Euro

Als ein wesentliches Argument für die Jagd wird immer wieder der Schutz vor Schäden an land- oder forstwirtschaftlichen Flächen und auch in der Binnenfischerei vorgegeben. Hauptverursacher seien das Rehwild im Wald, das Schwarzwild auf den Äckern und Kormorane an den Binnengewässern. Um das Schadenproblem - welches übrigens niemand genau quantifizieren kann - in den Griff zu bekommen, braucht es keine intensive Bejagung rund ums Jahr. Diese ist nach Meinung von Wildtierschutz Deutschland auch nicht zielführend: Trotz - manche Kritiker sagen…
15.02.2012
Wildtierschutz Deutschland: Verwaiste Wildschweinbabies mit neuem Zuhause
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildtierschutz Deutschland: Verwaiste Wildschweinbabies mit neuem Zuhause

Ohne ihre Mutter sind sie in der freien Natur dem Tode geweiht - durch Erfrieren: 9 Wildschweinbabies, von denen 3 bereits tot sind, als sie am Samstag in der Nähe eines brandenburgischen Reiterhofes im Nordosten Berlins von Inge K. aufgefunden werden. Die Berlinerin war vollkommen aufgelöst - keiner will sie haben, der Wildtierpark nicht, NABU nicht, Förster nicht, dem Jäger will man sie nicht geben: "kein Interesse" - "die sind doch eine Plage" - "werfen Sie die an die Wand". Nach Auskunft von Inge K. fand am Tage zuvor eine Jagd in der Nä…
13.02.2012
Tier- und Naturschützer zeigen Sinnlosigkeit der Fuchsjagd auf
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Tier- und Naturschützer zeigen Sinnlosigkeit der Fuchsjagd auf

Zurzeit hat der Fuchs besonders unter Nachstellungen zu leiden: Jäger nutzen die Paarungszeit der Füchse, um die sonst so vorsichtigen Tiere vor die Flinte zu bekommen. Zudem werden vielerorts sogenannte "Fuchswochen" veranstaltet, bei denen revierübergreifend versucht wird, so viele Füchse wie irgend möglich zu töten. Um diese erbarmungslose Verfolgung unseres letzten größeren Beutegreifers zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd sei "notwendig", weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen. Fuchsbestände müssen nicht "…
09.02.2012
Gibt es noch Wildtiere ... oder nur noch Schädlinge?
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Gibt es noch Wildtiere ... oder nur noch Schädlinge?

Verfolgt man die Presse und sonstige Verlautbarungen aus Jagdkreisen hat man schnell den Eindruck, dass es kaum noch Wildtiere gibt - Schädlinge scheinen an deren Stelle getreten zu sein. So wird als wesentliches Argument für die Jagd und für die Rücknahme von Schonzeiten immer wieder der Schutz vor Schäden an land- oder forstwirtschaftlichen Flächen und auch in der Binnenfischerei vorgegeben. Die Jägerei soll uns vor Seuchen bewahren und in der aufgeräumten Landschaft für ökologisches Gleichgewicht sorgen. Wer in unserer Natur als Schädli…
06.02.2012
Kein gesellschaftlicher Konsens hinsichtlich des Jagdrechts
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Kein gesellschaftlicher Konsens hinsichtlich des Jagdrechts

In Nordrhein-Westfalen gehen Jäger auf die Barrikaden. Anlass ist die längst fällige Novellierung des Landesjagdrechts. Jochen Borchert, ehemaliger Landwirtschaftsminister, heute Präsident des Landesjagdverbandes NRW, sieht den "gesellschaftlichen Konsens auf dem Gebiet des Jagdrechts" gefährdet. Sein Jagdverband ist gegen eine Änderung des Gesetzes, welches sich seit langer Zeit "bewährt" habe. Das seit über 60 Jahren nahezu unveränderte Jagdrecht bedarf dringend einer Modernisierung. Insbesondere aus ökologischer Sicht und aus der Sicht de…
02.02.2012
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