Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, weshalb sich Menschen von ihren Lebensversicherungen trennen und ihre Lebens- oder Rentenversicherung verkaufen wollen. Dabei ist der Verkauf einer Versicherung noch der Ausnahmefall. Der Großteil der Bürger kündigt seine Lebensversicherung einfach. Mit den entsprechend entstehenden Verlusten. Seit vielen Jahren sind sich Verbraucherschützer und Marktteilnehmer nicht hundertprozentig sicher, ob man seine Versicherung verkaufen oder einfach auf Ruhen stellen sollte. Dies hat aber eher etwas damit zu tun,…
Vermittler oder Folgeanbieter sollen haften
Nach noch nicht offiziell bestätigten Informationen von ProConcept plant die Bundesregierung derzeit eine Änderung im Umgang mit so genannten Abschlussprovisionen bei Lebensversicherungen oder Kapitalanlageprodukten. Danach sollen Vermittler oder mögliche Folgeanbieter dafür haften, wenn der Provisionsanspruch noch nicht erwirtschaftet ist. „Offenbar will man damit dem in der Praxis üblichen System der Umdeckung entgegen wirken, bei dem Kunden von einem Produktanbieter zum anderen getrieben werden,…
Bis auf weiteres ruhen lässt das Finanzamt Neumünster in Abstimmung mit dem Finanzministerium das Einspruchsverfahren eines Ehepaars, das Verluste aus der vorzeitigen Kündigung einer Lebensversicherung geltend machen will. Der Schweizer Prozessfinanzierer ProConcept AG hatte hierzu aufgerufen und vielen ehemals Versicherten gleichzeitig Unterstützung zugesichert. „Wir werten dieses Schreiben als ersten Erfolg“, meint Jens Heidenreich, Direktor der ProConcept AG. Er ist der Meinung, dass das steuerliche dem wirtschaftlichen Ergebnis folgen sol…
Halle/Saale, 30. März 2009. Nach wie vor sitzt es die Assekuranz aus, dass der Bundesgerichtshof (BGH) für Versicherte höhere Rückkaufwerte fordert. Hierauf macht LV-Doktor aktuell aufmerksam. In drei Fällen hatte unlängst die Verbraucherzentrale Hamburg bei der Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt einen Nachschlag für vormals Versicherte erzielt.
Das Aktenzeichen 25 U 3975/08 ging durch die Presse. Das Oberlandesgericht München verurteilte die Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt zur Nachzahlung bei drei Mu…
Bei der angeschlagenen IKB hat es schon frühzeitig Hinweise auf Probleme gegeben, dies offenbart eine unveröffentlichte Sonderuntersuchung des Pricewaterhouse Coopers (PwC). Hierauf macht die ProConcept AG aufmerksam. 2007 stellte die IKB die eigene Lage noch als gut dar. Mittlerweile sind viele Milliarden Euro zur Rettung der Bank nötig geworden.
Bereits im Sommer 2007 lag der IKB (Deutsche Industriebank AG) intern eine Sonderuntersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) vor, in dem von Alarmsignalen die Red…
Das Landgericht Bamberg hat mit zwei Urteilen klargestellt, dass die vorvertragliche Aufklärungspflicht verletzt wird, wenn die Kunden mit veralteten oder falschen Renditeversprechen geworben werden.
Wenn Versicherungsberater oder –vermittler potentiellen Kunden zweistellige Renditeversprechungen machen, diese aber weit aus der Vergangenheit geholt wurden, dann wird die vorvertragliche Aufklärungspflicht verletzt. So muss es zur Rückabwicklung des Vertrages und zu Schadensersatzansprüchen des Kunden führen, urteilte das Landgericht Bamberg i…
Diverse Medien berichten über ein erstes Opfer der Finanzkrise in der Versicherungsbranche. Die Bayerische Beamten Versicherung (BBV) sei in Not, so titelte zum Beispiel die Financial Times am 17.März. Doch was ist an den Meldungen wirklich dran?
Verschiedene Zeitungen und Onlinenewsportale berichteten in dieser Woche, dass die Bayerische Beamten Versicherung (BBV) eklatante finanzielle Schwierigkeiten habe. Laut dem Internetportal bocquel-news.de kursieren in Medienkreisen bereits Gerüchte, dass der BBV-Chef Rolf Koch sogar derartige Zeitun…
Das Ansehen der Finanzberater hat gelitten. In der letzten Zeit wird die Bezeichnung für Banker häufig mit „Gangster“ gemixt und raus kommt der Bankster, dessen Seriosität gleich null ist und der nur auf den eigenen Profit aus ist.
Doch warum ist das so? Werden sie alle von der Gier getrieben? Jens Heidenreich, Direktor der proConcept AG, sagt: “Schuld ist einzig und allein die provisionsgetriebene Beratung. Der Berater oder auch die Bank verdient pro Abschluss mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro, egal wie sinnvoll das Produkt für den Ku…
Versicherer wollen heimlich helfen und realisieren vermutlich nicht das Ausmaß der Katastrophe
Wie schlimm soll es eigentlich noch kommen? Offensichtlich keine Frage für die führenden Köpfe der Versicherungswirtschaft, denn die wollen nach einem Bericht zu einer Financial Times Deutschland-Tagung lieber heimlich helfen, sollte – wie im Beispiel der Mannheimer Versicherung – erneut eine Assekuranz-Gesellschaft in die Schräglage kommen. Dabei bleibt fraglich, ob dies überhaupt möglich ist. Vor Kurzem berichtete LV Doktor darüber, dass die Bund…
LV-Doktor hilft in derartigen Fällen
Unfassbar, aber wahr: Da war wohl ein Versicherungsvertreter auf eine hohe Abschlussprovision aus. Im Glauben, dass sie eine Sparanlage gegen Einmalbetrag unterschreibt, schloss eine fast 80-jährige Rentnerin einen Lebensversicherungsvertrag mit einer Laufzeit von 42 Jahren und jährlich zu entrichtenden, hohen Beiträgen ab. Beim Ablauf wäre sie 122 Jahre alt gewesen. Erst als die vereinbarte Rate zum zweiten Mal abgebucht wurde, merkte Ruth S., dass da irgendetwas nicht stimmen kann. Offenkundig hatte ihr…
Versicherungsvorstand Frank Neuroth im Interview mit dem Tagesspiegel: Die Versicherer zahlen Überschussbeteiligungen, die die Kapitalmärkte derzeit gar nicht hergeben.
Durchschnittlich zahlen die Lebensversicherer 4,5 Prozent Überschussbeteiligungen für 2009. Doch laut Frank Neuroth, der im Versicherungskonzern Ergo für die betriebliche Altersvorsorge zuständig ist und gleichzeitig bei der Victoria-Lebensversicherung und der Hamburg-Mannheimer im Vorstand sitzt, haben die Konzerne diesen Prozentsatz im letzten Jahr am Kapitalmarkt gar nicht…
Innovation und Wandel sind in der Versicherungsbranche mehr denn je gefragt, denn die Finanzkrise ist mittlerweile auch dort angekommen.
Auf der diesjährigen Handelsblatt-Jahrestagung sprach Dietmar Meister, Vorstandssprecher der Generali Deutschland Holding am 4. März davon, dass die aktuellen Lebensversicherungsprämien Rückgänge durch die Finanzkrise im zweistelligen Bereich zu verzeichnen haben, so ein Bericht von Bernhard Rudolf auf der Internetplattform all4finanz.de.
Am 4. und 5. März fand unter dem Motto „Assekuranz im Aufbruch“ der…
Swiss Life muss drei ehemaligen Kunden eine Nachzahlung auf den Rückkaufswert zahlen. Sie hatten ihre Lebensversicherung mit erheblichem Verlust gekündigt.
Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte in drei Musterfällen eine weitere Nachzahlung der Versicherten zurückgefordert. Durch das Oberlandesgericht München wurde festgestellt, dass die Rückkaufswertabrechnungen der Swiss Life fehlerhaft sind.
Nach Meinung von Swiss Life seien die Klauseln zum Rückkaufswert transparent. Doch die Richter vom Oberlandesgericht München waren da ganz anderer …
Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Endlich müssen die Vermittler ihre Provision offenlegen. Anleger können Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn ihnen die Provision, beziehungsweise die Höhe dieser, verschwiegen wird.
In dem verhandelten Fall (AZ: XI ZR 510/07) hatten die Vermittler versäumt, den Anleger darüber zu informieren, dass der Vermittler eine verdeckte Verkaufsprovision in Höhe von 8 Prozent des Nominalwertes bei dem Kauf des Produktes erhält. Bei so einer hohen Provision liegt es auf der Hand, dass ein erhebliches Eige…
Es ist unfassbar, aber da war wohl ein Versicherungsvertreter nur auf Provision aus. Im Glauben, dass Sie einen Bausparvertrag unter schrieb, schloss eine fast 80-Jährige Dame einen Lebensversicherungsvertrag mit einer Laufzeit von 42 Jahren ab.
Erst als die vereinbarte Rate zum zweiten Mal abgebucht wurde, merkte Ruth S., dass da irgendetwas nicht stimmte. Aber fangen wir von vorn an: Ende Dezember 2007 kam der Sohn von Ruth S. auf sie zu und bat sie, eine einmalige Summe von 6.000 Euro für ihn anzulegen. Daraufhin witterte der herbeigerufe…
Nichtbilanzierung von Verlusten könnte zu gefährlicher Konsequenz führen
Es ist dem renommierten Fachjournalisten Herbert Fromme aus Köln zu verdanken, dass immer wieder spannende Themen aus der Versicherungswirtschaft bekannt werden. So macht er in seinem Beitrag „BaFin warnt Versicherer“ in der Financial Times darauf aufmerksam, dass es ein Gespräch zwischen der Finanzaufsicht BaFin und dem Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) gegeben hat, wonach die BaFin die „Beliebigkeit“ in der Bilanzierung von Versicherungsunternehmen nicht weiter akz…
Den deutschen Banken drohen strafrechtliche Konsequenzen für den finanzkrisenbedingt entstandenen Milliardenverlust von Banken und Anlegern. Die proConcept AG begrüßt, dass die Verursacher endlich zur Verantwortung gezogen werden sollen.
Gegen einzelne Banken ermitteln die Staatsanwälte bereits, die Einleitung weiterer Ermittlungsverfahren werde geprüft, schreibt pressetext. Einige Anleger haben bereits selbst rechtliche Schritte eingeleitet, weil sie einiges an Vermögen verloren haben. Jetzt untersucht die Justiz verschiedene Institute auf…
Viele Deutsche haben in Hinblick auf einen sorgenfreien Lebensabend für die Rente in diverse Altersvorsorgeprodukte investiert. Allerdings mehren sich nun die Sorgen um das Geld, denn die Presse berichtet tagaus tagein von drohenden Bankenpleiten, Kurseinbrüchen und äußerst mageren Renditen. Dadurch sind natürlich viele Menschen verunsichert, ob sie ihren Lebensstandard im Alter halten können.
Nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge machen sich 46 Prozent der erwerbstätigen Deutschen wegen der Finanzkrise noch mehr…