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Die Sorge um die Rente ist groß

(openPR) Viele Deutsche haben in Hinblick auf einen sorgenfreien Lebensabend für die Rente in diverse Altersvorsorgeprodukte investiert. Allerdings mehren sich nun die Sorgen um das Geld, denn die Presse berichtet tagaus tagein von drohenden Bankenpleiten, Kurseinbrüchen und äußerst mageren Renditen. Dadurch sind natürlich viele Menschen verunsichert, ob sie ihren Lebensstandard im Alter halten können.



Nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge machen sich 46 Prozent der erwerbstätigen Deutschen wegen der Finanzkrise noch mehr Sorgen um ihre gesetzliche Rente als vorher. Bei 25 Prozent der Befragten habe die Sorge um die private Altersvorsorge zugenommen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund, früher: Bundesversicherungsanstalt für Angestellte BFA, versucht zu beruhigen: die Nachhaltigkeitsrücklage werde „sicher, liquide und rentabel“ angelegt, so schreibt der Deutschlandfunk in einem Onlinebeitrag zur Altersvorsorge.
Doch die zusätzliche private Vorsorge lässt zu wünschen übrig. Bei der vom Staat geförderten Riester-Rente zum Beispiel bekommt der Versicherte teilweise erst ab dem 90. Lebensjahr die versprochenen Renditen, vorher bekommt er nur das eingezahlte Geld zurück.

Auch Lebensversicherungen, die schon seit langem zur privaten Altersvorsorge gehören, sind natürlich von der gegenwärtigen Krise betroffen. Ihre Erträge hängen davon ab, wie stark oder schwach die Finanzmärkte sind. Ralf-Joachim Götz, Marktbeobachter beim Finanzvertrieb Deutsche Vermögensberatung spricht allerdings nicht von einer Panikstimmung, sondern eher von einer Irritierung der Kunden. Viele Kunden würden sich in der jetzigen Situation noch recht gut fühlen.

Die Partei „Die Linke“ sprach vor Weihnachten von dem Ende der privaten Altersvorsorge. Ralf-Joachim Götz dementiert natürlich solche Meldungen und beschreibt die Versicherer als Krisengewinner. Doch der Fast-Zusammenbruch des weltgrößten Versicherers, des US-Konzerns AIG, hat uns eines Besseren belehrt. Milliarden an Staatsgeldern retteten das Unternehmen schließlich. Grund für die Beinahe-Pleite waren Spekulationen am US-Immobilienmarkt.

Deutsche Lebensversicher haben allerdings viel strengere Auflagen und sind dazu angehalten, das Geld so sicher wie möglich anzulegen. Mit eine der sichersten Anlageformen und der Versicherer liebstes Kind ist der Pfandbrief. So ist auch klar, warum die Bundesregierung den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate, einen der größten Anbieter auf dem Pfandbriefmarkt, unbedingt retten möchte. Würde die Rettung misslingen, dann würden auch die Versicherer große Probleme bekommen, ganz zu schweigen von den Renditeerwartungen der Versicherten.

Doch die Finanzkrise ist auch so schon längst bei den Lebensversicherungen angekommen. Im letzten Jahr konnten zwar noch zwei Drittel der Versicherungsunternehmen ihre Verzinsung stabil halten, doch für dieses Jahr wird die garantierte Beitragsrendite im Durchschnitt von 1,38 auf 1,28 Prozent gesenkt. Das ist deutlich niedriger als die Inflationsrate. Die Ertragsaussichten der Lebensversicherungen fallen also immer weiter.

Hat der Versicherte viel Kapital in die Rentenversicherung investiert, so reicht ihm die angebotene niedrige Rendite, um im Alter einigermaßen gut leben zu können. Um eine Monatsrente von 2.000 Euro aus der Rendite erzielen zu können, rechnet Jens Heidenreich vom LV-Doktor-Team vor, müsste sich das angesparte Vermögen auf 1.875.000 Euro belaufen. Bei Ableben der versicherten Person würde das Kapital dann allerdings an die Versicherung fallen und die Erben gingen leer aus.

Bei der relativ niedrigen Einzahlsumme des Normalverdieners müsse die Rendite um ein Vielfaches höher sein, sonst wäre es nicht möglich, die Versorgungslücken zu schließen.
Die gesetzliche Rente reicht einfach nicht aus, um ein glückliches, sorgenfreies Leben im Alter zu haben, doch die Wirtschaft mit ihren bisherigen Modellen kann auch nicht helfen, so ist einmal mehr der Staat gefragt.

Durch die Einführung des neuen Versicherungsvertragsgesetzes hat der Staat die Beibehaltung des bisherigen Provisionssystems für die Versicherungswirtschaft erheblich eingeschränkt. War es doch bisher so, dass die Versicherungsunternehmen intern mehrere Tausend Euro Vertriebskosten von den eingezahlten Kundenbeiträgen an die Vertriebseinheiten gezahlt haben. So ist es mittlerweile so, dass die Kunden vor Vertragsabschluss über die Abschlusskosten aufgeklärt werden müssen und so natürlich die Chance haben, auch tatsächlich zu hinterfragen, ob denn die zweistündige Beratung durch den Vermögensberater wirklich eine Vergütung von mehreren Tausend Euro rechtfertige.

Dies und die zunehmende Aufklärung der Verbraucher sollte dazuführen, dass die bisherige Praxis des Umdeckens der Verträge nach Ablauf der Stornohaftungszeiten der Vergangenheit angehört. Und dann ist es beim besten Willen nicht einzusehen, warum ein Kunde auf Veranlassung eines Vertriebsmannes einen weiteren Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag abschließen muss, nachdem der vorherige beitragsfrei gesetzt wurde und keine oder nur eine minimale Rendite erzielt werden kann.

Es ist also an der Zeit, dass die Verbraucher mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen. Bei Vertragsabschluss sollten alle Kosten bekannt sein, der Versicherungsvertreter muss sie vor der Vertragsunterzeichnung aushändigen.

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