Helios
Verlags- und Buchvertriebsgesellschaft
Brückstraße 48
52080 Aachen
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Über das Unternehmen
Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg wurde ab 1871 die dann deutsche Festung Metz stark ausgebaut. In der Zeit bis 1885 erhielt sie einen Gürtel aus neun vorgelagerten Forts. Ab 1898 folgte der Bau einer zweiten, sehr viel weiter von der Kernstadt entfernten Festungsfront, des so genannten äußeren Ringes. Neue Bauformen, die Festen, ersetzten jetzt die herkömmlichen Forts. Diese sehr weiträumigen Anlagen umschlossen einen strategisch wichtigen Raum wie ein Plateau oder einen Höhenrücken und vereinten Infanterieanlagen mit gepanzerten Artiller…
Die NVA war ein Novum der deutschen Militärgeschichte ebenso wie der Staat, dessen stärkstes Machtorgan sie darstellte, kein Nachfolgestaat bisheriger deutscher Staatswesen war. Als Produkt des Kalten Krieges entstand sie, auf der KVP aufgebaut, erst Mitte der 50er Jahre als ein Prozess der Revolutionierung des Militärwesens begann. In ihren Anfangsjahren war ihre militärische Leistungsfähigkeit gering, die Anfang der 80er Jahre ihren Höhepunkt erreichte. Beeindruckt sowohl durch das öffentliche Erscheinungsbild als auch durch das hohe Niveau…
Immer wieder ist in Gesprächen über den 2. Weltkrieg zu hören und auch in mancher Publikation zu lesen, daß im Westerwald praktisch keine größeren Kriegshandlungen stattgefunden haben, daß die Region lediglich von flüchtenden deutschen Soldaten in aller Eile durchquert und anschließend von den durchmarschierenden amerikanischen Truppen fast beiläufig und kampflos in Besitz genommen wurde. Das dem keinesfalls so war, zeigt das vorliegende Buch auf, welches somit die militärischen Ereignisse im Westerwald während der Zeit des 2. Weltkrieges näh…
65 Jahre nach Kriegsende scheint alles Faktische, Objektive von Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachrichtungen niedergeschrieben zu sein. Wie aber steht es mit dem Subjektiven, mit dem, was Menschen erlebten, die in der Kriegszeit Heranwachsende, junge Erwachsene waren? Woran erinnern sie sich, wenn sie an die Kriegszeit zurückdenken?
Hier kommen Menschen zu Wort, deren Geschichte bisher nicht Eingang in die Geschichtsbücher gefunden hat.
83 Zeitzeugen, von Mitte achtzig bis hundert Jahre alt, berichten, häufig zum ersten Mal, wie sie di…
Kaum jemand weiß, dass die deutsche Luftwaffe kurz vor dem Kriegsende ab April 1945 langsame Schulmaschinen vom Typ Bücker Bü 181 als Schlachtflugzeuge gegen die Bodentruppen der Alliierten eingesetzt hat. Die »Bestmann« war ein kunstflugtauglicher Tiefdecker in Gemischtbauweise mit nebeneinander liegenden Sitzen und Doppelsteuer. Die Maschine wurde seit 1938 als Standardflugzeug für die Anfängerausbildung in die Luftwaffe eingegliedert. Die im März/April 1945 innerhalb kürzester Zeit aufgestellten Einheiten nannte man Nachtschlachtkommandos …
Am 16. April 1945 begann die letzte sowjetische Großoffensive auf europäischem Territorium. Die »Berliner Operation« hatte das Ziel den deutschen Widerstand endgültig zu brechen und den Krieg in Berlin zu beenden. Seit mehr als zwei Jahren werten die Autoren Dokumente des sowjetischen Hauptquartiers, des Stabes und der Verbände der 1. Weißrussischen Front sowie weiterer Truppen aus, die an der Berliner Operation teilgenommen haben. Besonders die Redebeiträge und das statistische Material der militärwissenschaftlichen Konferenz vom 09.-12. Apr…
Hunderte von ehemaligen Wehrmachtsoffizieren, darunter auch Generale, die im 2. Weltkrieg in sowjetische Gefangenschaft geraten waren, stellten sich dem Aufbau der SBZ und DDR zur Verfügung. Manchmal aus Überzeugung, mehrheitlich aber auf Grund des Leidensdrucks in der UdSSR, den man nicht mehr ertragen konnte. Diese Menschen ergriffen auf Grund russischer Angebote eine »zweite Chance«, machten Karriere in Volkspolizei und Volksarmee oder in der Politik. Viele setzten auf die »Sieger der Geschichte«, wollten endlich auf der richtigen Seite se…
»... sechs Wochen in Aachen. Das war eine der schwersten Zeiten meines Lebens."
Die Pflege seines todkranken Freundes Nikolai Kondratjew im Sommer 1887 in Aachen, bringt den russischen Komponisten Peter Tschaikowsky an den Rand der Verzweiflung. In Briefen an Freunde und Verwandte sowie in ausführlichen Tagebucheintragungen berichtet Tschaikowsky vom vergeblichen Kampf des Freundes gegen das grausame Schicksal. Tschaikowsky sucht zeitweise Zerstreuung und Ablenkung bei Spaziergängen in Aachen und durch Ausflüge in die Umgebung. Die Stadt em…
Wie bekannt, hatte ein ehemaliger Kadett der NVA durch eine Einstw. Verfügung eine Textänderung in der oben genannten Dokumentation durchgesetzt. Durch Schwärzung der entsprechenden Stellen wurde die gütliche Einigung vor Gericht umgesetzt. Die Leseresonanz im Vorfeld der Einstweiligen Verfügung war so groß, dass die erste Auflage der Dokumentation schon nach wenigen Tagen vergriffen war. Die Auslieferung der modifizierten zweiten Auflage wird in der 40. Kalenderwoche vorgenommen.
Die Kadettenschule in Naumburg, laut SED- und Militärführung…
»Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee.« von P. J. Lapp
Aufgrund einer Einstweiligen Verfügung des Landsgerichts Aachen kann der oben genannte Titel nicht ausgeliefert werden.
Wir gehen davon aus, dass die Einstweilige Verfügung in den nächsten Tagen aufgehoben wird.
Zum Inhalt des Buches:
Als »Kaderschmiede für den Führungsnachwuchs« der Nationalen Volksarmee der DDR wollte die SED- und Militärführung die Kadettenschule in Naumburg verstanden wissen, die von 1956 bis 1960/61 bestand. Rund vierhundert Schüler besuchten…
»Einsicht 01« ist das Bulletin des Fritz Bauer Instituts. Das Fritz Bauer Institut – Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main.
Novemberpogrome 1938
Eine regionalgeschichtlich orientierte Darstellung der Novemberpogrome stammt von Hans-Dieter Arntz, der bei der vorliegenden Dokumentation auf jahrzehntelange Forschungen in der Eifel und Voreifel zurückgreifen konnte. Seine sehr detaillierten Beschreibungen, die wesentlich auf Gerichtsakten u…
Am 11. und 12. Juli 2009 findet wieder die große Sommer Air Show in Duxford, England statt. Duxford, in den Nähe der englischen Universitätsstadt Cambridge gelegen, war im Krieg ein ehemaliger Flugplatz der britischen Luftstreitkräfte. Wie in den vergangenen Jahren richtet sich auch diesmal das Interesse der Besucher auf die dort ausgestellten Flugzeuge des II. Weltkriegs und auf die noch lebenden Piloten, die heute gerne als »Legenden« bezeichnet werden. Auch wenn viele dieser Fliegerlegenden aus alters- oder gesundheitlichen Gründen nicht m…
Karl-Heinz Pröhuber: Herr Lapp, Sie haben soeben Ihre Autobiografie vorgelegt. Das Angebot an derartigen Büchern ist kaum noch überschaubar. Was versprechen Sie sich von dieser Veröffentlichung?
Peter Joachim Lapp: Nach meiner Überzeugung sollte jeder Mensch über sechzig seine Biografie schreiben. Das ist ein Stück Selbsttherapie. Natürlich ist eine solche Biografie für die allermeisten Mitmenschen erst einmal ohne Bedeutung, - das dürfte auch in meinem Fall so sein. Ich meine aber, dass diese Biografie, die vor dem Hintergrund der deutschen…
Aus der Dokumentationsreihe »Der Krieg von unten 1939-45«
Fritz wird 1921 geboren. 1940 tritt er in die Luftwaffe ein. Nach der Grundausbildung beim Fliegerausbildungsregiment 24 in Wischau / Mähren folgen der Unteroffizierslehrgang in Stettin und eine Verwendung auf dem Fliegerhorst Penzing. Die fliegerische Ausbildung erhält Fritz 1941/42 an der Flugzeugführerschule in Danzig, an der Stukavorschule in Bad Aibling und Stukaschule in Kitzingen. 1943 wird Fritz zur Ergänzungsstaffel nach Athen-Kalamaki versetzt. Ab Juli 1943 ist er bei der I.…
Köln war eine der deutschen Städte, die für Hitlers Größenwahn am meisten zu zahlen hatte. 262 Luftschläge wurden im Zweiten Weltkrieg gegen die Domstadt gezählt. 20.000 Kölner ließen dabei ihr Leben, 70% des Wohnraums wurden zerstört. Während Köln 1939 rund 772.000 Einwohner hatte, hausten beim Einzug der Amerikaner im März 1945 nur noch etwa 40.000 in der Trümmerwüste. Dieser Zeitreiseführer nimmt Sie mit auf
eine Spurensuche in diese düstere Zeit. In sechs Kapiteln führt er an Schauplätze der Nazi-Vergangenheit – Bunker, Ruinen, Mahnmale,…
Hans-Paul Müller behandelt in diesem Buch die Geschichte des Dorfes Köttingen, heute ein Stadtteil von Erftstadt im Rhein-Erftkreis, von der ersten urkund-lichen Erwähnung im Jahr 1166 bis zum Ende des 17. Jahrhunderts.
Seine Schilderungen gehen weit über eine Ortschronik hinaus, da er die Menschen in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellt. Wie lebte man im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit mit den Bedrohungen des Alltags, mit Kriegen und Pest, Hungersnöten und wechselnden Herrschaftsverhältnissen?
Hans-Paul Müller zeichnet ein leb…
Der Autor, Wolfgang Welsch, analysiert den Widerstand in und außerhalb der DDR, hinterfragt kritisch die These einer DDR-Opposition, beschreibt das gegenwärtige Geschichtsbild, skizziert die Repression des MfS, die Haftbedingungen politischer Häftlinge, vergleicht NS- und SED-Verfolgung und geht über das hinaus, was an Forschung hierzu bis heute ermittelt wurde. Und das liest sich wie eine Aneinanderreihung unglaublicher Staatsverbrechen. Aus einer Fülle von Quellen und Fakten wird die Bedeutung und zugleich Verdrängung des Widerstands gegen …
Hans-Dieter Arntz erhält eine der bedeutendsten internationalen Auszeichnungen für Nicht-Juden, den »German Jewish History Award« der Obermayer Foundation (USA). Die Auszeichnung wird am »Internationalen Holocausttag« (27. Januar) zum 9. Male in Berlin überreicht. Neben Arntz sind weitere vier Preisträger ins Berliner Parlament geladen. Sie alle haben »aus eigener Initiative herausragende Beiträge zur Dokumentation jüdischer Geschichte und Kultur in Deutschland« geleistet.
Euskirchen (wa). Der Euskirchener Hans-Dieter Arntz wird für sein Leb…
Im Rahmen der im Helios-Verlag erschienen Dokumentationen über die im 3. Reich erstellten sog. Führerhauptquartiere, ist eine weitere Ausgabe erschienen. Es geht in dieser Dokumentation über das FHQ „Wolfsschanze“
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges standen noch keine Führerhauptquartiere (FHQ) zur Verfügung. Hitler beaufsichtigte die ersten Kriegsschauplätze mit dem Führersonderzug oder mit dem Flugzeug. Im Mai 1940 entschied sich Hitler für ein erstes festes Führerhauptquartier. Diese Anlage wurde in Rodert bei Münstereifel - nördliche Eifel…
Was wußte der Westen?
Die Spionage der nordamerikanischen CIA, des britischen SIS, des französischen DGSE und des westdeutschen BND gegen den Sowjetblock von 1945 bis 1990. Die westalliierten MVM in Potsdam"
In den Welteroberungsplänen des Kreml, seiner massiven Aufrüstung und Spionage mußte bald nach 1945 die Gefahr eines erneuten Weltkrieges gesehen werden. Im Kalten Krieg ging es um die Selbstbehauptung der freiheitlichen Lebensordnung des Westens. Der Konflikt führte zu einem Gleichgewicht der militärischen Kräfte - bis hin zu dem des a…