Helios
Verlags- und Buchvertriebsgesellschaft
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Über das Unternehmen
Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und
Der einer breiten Öffentlichkeit bekannte Regionalhistoriker Hans-Dieter Arntz aus Euskirchen wird am Samstag zwischen 19.00 und 20.oo Uhr im WDR der Öffentlichkeit vorstellt. Arntz hat in den letzten Jahren diverse Dokumentationen im Helios-Verlag publiziert. Arntz arbeitet seit vielen Jahren die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Großraum Euskirchen, Schleiden etc. auf. Er ist Preisträger diverser deutscher und israelischer Auszeichnungen. Die letzte von Arntz im Helios-Verlag verfasste Dokumentation trägt den Titel „Reichskristallnach…
Die amerikanischen Truppen der 1. US-Armee erreichten am 11. September 1944 in der südlichen Eifel erstmals die Reichsgrenze und damit den sog. Westwall. Der in der englischsprachigen Literatur auch als Siegfriedlinie bezeichnete 630 km lange Westwall galt für die meisten amerikanischen Soldaten als uneinnehmbares Bollwerk des Dritten Reiches. Dabei standen die meisten Bunker schon seit vier Jahren leer und waren in einem äußerst desolaten Zustand. Bautechnisch überholt, die schweren Waffen entfernt, war der Westwall vielfach nur ein Schatten…
Dieses Buch ist die 6. Fortsetzung der Veröffentlichungsreihe aus dem »Boelcke-Archiv«. Die neue Publikation begleitet das KG 27 vom Januar 1944, den schweren Abwehrkämpfen der weit überlegenen sowjetischen Armee, bis zum immer schneller werdenden Rückzug im Sommer 1944. Es beginnt die Herausnahme aus dem Fronteinsatz im Osten, kurzfristige Einsätze zur Versorgung der eingeschlossenen Heeresverbände nach der Invasion an der Atlantikküste sowie die Räumung der Ägäis im Oktober 1944. Des Weiteren die Auflösung als Kampfgeschwader mit dem zweimo…
In der Dokumentationsreihe »Der Krieg von unten« tragen Frontsoldaten dazu bei, der Forderung des Historikers Leopold von Ranke zu entsprechen, nämlich darzustellen, wie es wirklich gewesen ist. Ihr »Blick von unten« ist auf das unmittelbare Geschehen um sie herum gerichtet. Ihre Absicht besteht darin, ihre Befindlichkeit inmitten der Härte und Brutalität des Krieges zu dokumentieren und vor sich selbst Rechenschaft zu geben über das von ihnen dargelegte Verhalten. Als Person wollen sie sich in dem kriegerischen Strom, der sie erfaßt hat, beh…
Über dreihundert Briefe schreibt Gerhard Becker aus dem 2. Weltkrieg an seine Familie. Als er im März 1945 an der Ostfront fällt, ist sein Sohn gerade einmal 17 Tage alt. Sie werden sich nie kennenlernen. Über sechzig Jahre dauert es, bis der Sohn und seine beiden älteren Schwestern erstmals diesen einmaligen Schatz in ihren Händen halten.
In einer außergewöhnlich einfühlsamen Sprache, manchmal mit hintergründigen Humor, gelegentlich leicht sarkastisch, schreibt der Landwirt, Maurer und Waldarbeiter aus der Eifel über die fast verzehrende Li…
Aufgrund der großen Resonanz bringt der Helios Verlag in wenigen Wochen eine stark erweiterte und überarbeitete Neuauflage der Dokumentation "Felsennest - Das vergessene Führerhauptquartier in der Eifel" heraus. Erweitert wurde diese Dokumentation durch die Zeitzeugenberichte und historischen Aufnahmen eines Soldaten, der zur damaligen Zeit im Führerhauptquartier "Felsennest" als Gefreiter stationiert war.
Am 1. September 1939 fiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung in Polen ein.
Paris und London forderten die sofortige Einstellung …
Das Bauwerk der ehemaligen Ordensburg Vogelsang gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen Relikten aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Das vorliegende Buch des Euskirchener Regionalhistorikers Hans-Dieter Arntz befasst sich mit dem Bau der NS-Ordensburg Vogelsang (1934-1936), der Ausbildung der „Ordensjunker“ (Führeranwärter), dem Zweiten Weltkrieg, der Besatzung durch die Engländer (1946-1950) und mit der Zeit, in der ein NATO-Truppenübungsplatz von den Belgiern unterhalten wurde (1950-2005).
Unter der Überschrift „Burg Vogelsang“ gibt d…
Gerichtsakten und Zeugenaussagen am Beispiel der Eifel und Voreifel
Die vorliegende Dokumentation könnte mehr als nur ein Versuch sein, die "Reichskristallnacht" auf dem Lande aus verschiedenen Aspekten detailliert und meist exemplarisch darzustellen. Auch anhand anderer "Synagogenbrand-Prozesse" kam der Regionalhistoriker Hans-Dieter Arntz zu der Ansicht, dass selbst nach 70 Jahren der Novemberpogrom von 1938 noch nicht vollständig aufgearbeitet ist. Es reicht nicht, die konstatierten Fakten - als Nachweis der Zerstörung jüdischen Eigentums…
Wer als Wanderer das Charisma der Eifel oder die Besonderheiten der Vulkaneifel kennen lernen will, wird sich freuen, wenn er das Drei-Maare-Dorf im Herzen der Vulkaneifel erreicht. Maarseen, Trockenmaare und Schlackenkegel bieten einzigartige Eindrücke, wie sie nur die Vulkanlandschaft rund um Schalkenmehren zu bieten hat. Naturschutzgebiete und Wanderziele laden zu Wanderungen ein, die von jung und alt zu meistern sind. Während die landschaftliche Schönheit des Ortes und seiner Umgebung dem Wanderer ins Auge springt, ist der Kulturwanderer …
Die Dokumentation ist im wesentlichen eine Zusammenstellung von bisher nicht veröffentlichen oder schwer zugänglichen Zeitzeugenberichten. Sie werden durch bisher nicht veröffentlichte Fotos aus privatem Besitz, durch zeitgenössische Dokumente und wenig bekannte Sachinformationen ergänzt. Weiterhin Berichte von Akteuren, die seinerzeit Beobachter des Geschehens waren.
Die Berichte bilden ein Kaleidoskop. Da ist der tschechische Student, da ist ein jüngerer NVA-Offizier, der bereit ist einen Einmarschbefehl zu befolgen, dann kommen NVA Generäl…
Thema dieses Buches ist die militärische Intervention der CSSR im Sommer 1968 durch die Truppen des Warschauer Vertrages, in deren Ergebnis der „Prager Frühling“ – die politischen und ökonomischen Reformen des Sozialismus in der CSSR unter Führung von Alexander Dubcek – gewaltsam beendet wurden.
Die DDR-Führung war mitschuldig an diesem eklatanten Völkerrechtsbruch. Außer der politischen Zustimmung Walter Ulbrichts zum Interventionsbeschluß des sowjetischen Politbüros am 18. August 1968 gibt es zahlreiche andere Tatsachen wie Armee und Staat …
Der Helios Verlag liefert aktuell die Dokumentation der Autoren Koch und Lapp zum Wachregiment Feliks Dzierzynki aus.
Die Dokumentation ist im örtlichen Buchhandel aber auch über KNV lieferbar.
Das Anfang 1951 als Wachbataillon beim MfS gegründete spätere Regiment erhielt 1967 den Namen des ersten sowjetischen Geheimdienstchefs Feliks Dzierzynski. Das Wachregiment (WR) bestand zu 80 Prozent aus Zeitsoldaten (Dienstdauer: 3 Jahre) und nahm in erster Linie Sicherungsaufgaben wahr und hatte z.B. die Wohn- und Dienstobjekte der Partei- und Staa…
Der in Göttingen Jura studierende 21 Jahre alte Friedrich von Coulon meldet sich freiwillig zum Kampf gegen Napoleon, nachdem am 18. März 1813 Oberst Tettenborn mit seiner "Streifpartei" von Kosaken in die Stadt eingezogen war und dazu aufrief, die hanseatische Legion aufzustellen, die aus 6.000 Mann zu Fuß und zu Pferde bestehen sollte.
"Es war der für mich so denkwürdige 7. April 1813, als ich zu den Fahnen meines noch unterdrückten Vaterlandes eilte, um auch von meiner Seite mein Scherflein zur Befreiung meines Geburtslandes beizutragen"…
(1) Herr Lapp, wie sind Sie auf dieses Thema gekommen?
Alles was mit der Stasi zu tun hatte, ist irgendwie interessant. In West und Ost. Nach wie vor. Und das die DDR-Staatssicherheit über einen militärisch-operativen Arm verfügte – eben das Wachregiment „Feliks Dzierzynski“, über das es kaum etwas Substanzielles gab – weckte meine Neugierde. Bislang war dieses politische Elite-Regiment des MfS in Forschung und Literatur so etwas wie ein weißer Fleck.
(2) Wie gelangten Sie an Informationen über das Wachregiment?
Einmal durch einen „Forschu…
Was hat Sie bewogen, einen solchen Reiseführer zur militärischen Zeitgeschichte zu erstellen?
Durch meine ehrenamtlichen Tätigkeit im Geschichtsverein Hürtgenwald, besonders bei der Tätigkeit im Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ in Vossenack und durch Führungen im Gelände habe ich sehr viel Kontakt zu interessierten Besuchern und Zeitzeugen, die teilweise auch aus dem Ausland anreisen. Da immer wieder Fragen nach dem „Was, Wann und Wo“ des ehemaligen Schlachtfeldes gestellt wurden und auch noch werden, entstand bei mir der Gedanke, me…
Vom September 1944 bis zum Februar 1945 tobten zwischen Köln und Aachen im Bereich des „Hürtgenwaldes“ erbitterte Kämpfe zwischen amerikanischen und deutschen Truppen. Die schweren Kämpfe kosteten beiden Seiten hohe Verluste. Veteranen prägten nicht zu unrecht die Worte „Die Hölle im Hürtgenwald“. Heute hat sich das ehemalige Schlachtfeld, am Rande des Nationalparks „Eifel“, in ein naturreiches Naherholungsgebiet verwandelt.
Wenn heute Besucher auf das ehemalige Schlachtfeld des „Hürtgenwaldes“ kommen, finden sie ohne Erläuterung kaum noch Üb…
Die Eifel atmet Geschichte. Der herb-schöne Landstrich im äußersten Westen Deutschlands verteilt sich auf Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie den östlichsten Teil des angrenzenden Belgiens. Bis nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges galt die Landschaft als karg und wurde meist von armen Bauernfamilien bevölkert. Schuld an dieser Situation war vor allem die Grenznähe zu den heutigen BeNeLux-Staaten, welche die Eifel oft zum militärischen Aufmarschgebiet werden ließ. Von den Zeiten der napoleonischen Besatzung über die Herrschaft Preußens…
Das Anfang 1951 als Wachbataillon beim MfS gegründete spätere Regiment erhielt 1967 den Namen des ersten sowjetischen Geheimdienstchefs Feliks Dzierzynski. Das Wachregiment (WR) bestand zu 80 Prozent aus Zeitsoldaten (Dienstdauer: 3 Jahre) und nahm in erster Linie Sicherungsaufgaben wahr und hatte z.B. die Wohn- und Dienstobjekte der Partei- und Staatsführung zu bewachen. Im Falle innerer Unruhen sollte sich das WR der „Konterrevolution“ entgegenstellen und bei Kriegsausbruch die Spitzen von Partei und Staat schützen. Es unterstand seit Mitte…
Eine neue Dokumentation über "Die Einsätze der Nachtschlachtgruppen 1, 2 und 20 an der Westfront von September 1944 bis Mai 1945, mit einem Überblick über die Entstehung und Einsatz der Störkampf- und Nachtschlachtgruppen der deutschen Luftwaffe von 1942 bis 1944" von Christian Möller ist im Helios Verlag erschienen.
Christian Möller fragt in seiner Untersuchung, die er als Dissertation für die Universität der Bundeswehr München geschrieben hat, weshalb die deutsche Luftwaffenführung ab Herbst 1942 gezwungen war, Nachtschlachtverbände, bzw. …
Der Bellona-Verlag, ehemaliger polnischer Staatsverlag, bringt in diesem Jahr den erfolgreichen Titel von Michael Schadewitz „Zwischen Ritterkreuz und Galgen“ als Lizenzausgabe für den polnischen Markt heraus. Dem Sachbuchautor gelingt es, die Hintergründe der 1944 im Rahmen der Ardennenoffensive durchgeführten Geheimoperation „Greif“ auf der Basis neuer Materialien darzustellen.
Worauf es dem Verfasser nicht ankam, den vielen Publikationen über die Ardennenoffensive nur ein weiteres Buch hinzuzufügen. Im Gegenteil: Schwerpunkt dieses Werkes…