(openPR) Nach dem Deutsch-Französischen Krieg wurde ab 1871 die dann deutsche Festung Metz stark ausgebaut. In der Zeit bis 1885 erhielt sie einen Gürtel aus neun vorgelagerten Forts. Ab 1898 folgte der Bau einer zweiten, sehr viel weiter von der Kernstadt entfernten Festungsfront, des so genannten äußeren Ringes. Neue Bauformen, die Festen, ersetzten jetzt die herkömmlichen Forts. Diese sehr weiträumigen Anlagen umschlossen einen strategisch wichtigen Raum wie ein Plateau oder einen Höhenrücken und vereinten Infanterieanlagen mit gepanzerten Artilleriewerken.
Das Buch beschreibt im allgemeinen Teil die Vorgeschichte und das Baukonzept. Beispielhaft für alle Festen in Metz sind die detaillierten Ausführungen über die Feste Wagner sowie deren Bewaffnung. Zahlreiche Detailpläne basierend auf den Aufmaßen durch die Autoren im Frühjahr 2010 sowie Grafiken und Fotos veranschaulichen die Beschreibungen.
Die Feste Wagner ist das südlichste Festungswerk des äußeren Gürtels und wurde zwischen 1904 und 1910 errichtet. Seit 1982 wird sie von der privaten Organisation A.D.F.M. betreut und ist das einzige öffentlich zugängliche Werk der Festungsanlagen von Metz. Dank des Einsatzes der engagierten Vereinsmitglieder verfügt das Werk heute u. a. wieder über zwei voll funktionsfähige 15-cm-Panzerhaubitztürme sowie einen 10-cm- Kanonenpanzerturm.
Inge und Dieter Wernet: Die Feste Wagner
Umfangreiche Dokumentation, Großformat, fest gebunden, 72 Seiten, über 100 Bilder, Pläne und Zeichnungen, komplett vierfarbig
Zu erwerben ist die Publikation nur bei den Autoren. ![]()












