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Väter, Mütter, Kind – Reproduktionsmedizin und Recht

06.12.201715:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Künstliche Befruchtung, Samenspende, Leihmutterschaft oder „Social Freezing“ – die Reproduktionsmedizin eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, den Kinderwunsch zu verwirklichen. Für unser Rechtssystem wirft das aber eine Vielzahl von Fragen auf. Um sie geht es beim diesjährigen „Tag der Rechtspolitik“ an der Goethe-Universität.



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FRANKFURT. Künstliche Befruchtung, Samenspende, Leihmutterschaft oder „Social Freezing“ – die Reproduktionsmedizin eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, den Kinderwunsch zu verwirklichen. Für unser Rechtssystem wirft das aber eine Vielzahl von Fragen auf. Um sie geht es beim diesjährigen „Tag der Rechtspolitik“ an der Goethe-Universität.

Mehr als fünf Millionen Kinder wurden bis 2015 weltweit mit Hilfe der Reproduktionsmedizin geboren. Was für viele Menschen eine neue Hoffnung ist, nicht kinderlos bleiben zu müssen, stellt für das Rechtssystem eine große Herausforderung dar. Viele bestehende Regelungen sind für die neuen Familienkonstellationen nicht mehr passend. Zudem müssen die Grenzen für den Einsatz von reproduktionsmedizinischen Techniken ausgelotet werden. Sollte die bisher eher restriktive Haltung des deutschen Rechts zur Reproduktionsmedizin verändert werden?

Der diesjährige Tag der Rechtspolitik wird sich unter dem Titel „Väter, Mütter, Kind – Reproduktionsmedizin und Recht“

am Donnerstag, 7. Dezember, 10 bis 14:30 Uhr
im Hörsaal I, Hörsaalgebäude (Campus Westend)

diesen Fragen widmen.

Prof. Ute Sacksofsky, Verfassungsrechtlerin an der Goethe-Universität, wird erörtern, ob es ein Grundrecht darauf gibt, dass Kinderwünsche durch die Reproduktionsmedizin erfüllt werden. Familienrechtlerin Prof. Marina Wellenhofer, ebenfalls Goethe-Universität, nimmt den Aspekt „Reproduktionsmedizin und rechtliche Elternschaft" in den Blick. Und Dr. Renata von Pückler, Richterin am Oberlandesgericht in Frankfurt und derzeit beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Berlin, wird aus der familiengerichtlichen Praxis berichten. Auf dem Podium bringt Anne Meier Credner, Verein Spenderkinder, die Sicht der betroffenen Kinder in die Diskussion mit den Vortragenden ein, Lukas Ohly, außerplanmäßiger Professor am Fachbereich 06 die Sicht der evangelischen Kirche.

Der Frankfurter Tag der Rechtspolitik wird seit 1992 jährlich vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium der Justiz veranstaltet.

Information: www.jura.uni-frankfurt.de/68945203/Tag-der-Rechtspolitik-2017
Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main(siehe auch www.uni-frankfurt.de/59086401/rhein-main-allianz). Internet: www.uni-frankfurt.de

Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Redaktion: Dr. Anke Sauter, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Abteilung PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main,
Tel: 069 798-13066, Fax: 069 798-763 12531, E-Mail

Quelle: idw

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