(openPR) Freiburg i. Br. – Für so manchen Mann – aber auch für so manche Frau – wird der Weltfrauentag Jahr für Jahr als „verkniffener“ und „verkrampfter“ Tag wahrgenommen. Und in diesem Jahr „feiern“ wir ihn doch tatsächlich zum 100ten Mal. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.
Dass die Realität längst eine andere ist, zeigt sich heute in vielen Bereichen. Besonders deutlich allerdings, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Heute gibt es in Deutschland eine Vielzahl frauenspezifischer Angebote. Von der Brust- oder Eierstockkrebsfrüherkennung über die spezielle Osteoporosebehandlung, Reproduktionsmedizin und seit der Gesundheitsreform 2007 sind nun endlich auch die Mutter-Kind-Kuren eine Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen. Sind es doch schließlich nach wie vor die Mütter, die die Mehrfachbelastungen von Familie, Haushalt und Beruf aushalten müssen. Im Mittelpunkt einer solchen stationären Vorsorge oder Rehabilitationsmaßnahme steht immer die Behandlungsbedürftigkeit der Mutter. Kinder (bis zum 14. Lebensjahr) kommen entweder als sogenannte „Begleitpersonen“ mit, oder, wenn sie gleichfalls erkrankt sind, werden sie ebenso therapiert.
Okay, für die Frauen hat sich in den 100 Jahren schon so Einiges gewandelt. Abschaffen muss man den Weltfrauentag deswegen jedoch nicht. Auch nach 100 Jahren erleiden nach wie vor viele Frauen auf dieser Welt Gewalt und Missachtung. Was Frauen in Deutschland aber ganz bestimmt nicht wollen; sich als „Opfer“ der Gesellschaft sehen oder gar angesehen werden. Apropos, kleiner Tipp für die Väter: Anspruch auf eine Mutter-Kind-Maßnahme hat ebenso der Papa der Familie.











