(openPR) Nach Bundesratsbeschluß Hoffnung für Mütter und Kinder
Ab dem 1. April können auch kurbedürftige Mütter und Väter aus Sachsen-Anhalt mit ihren Kindern wieder auf eine Reha- und Vorsorgekur hoffen. Nach der positiven Entscheidung der Länder im Bundesrat zur Gesundheitsreform werden mit dem Inkrafttreten der ersten Stufe der Gesundheitsreform Mutter-/Vater-Kind-Kuren zu Pflichtleistungen der Krankenkassen.
In den vergangenen Jahren hatten auch manche Krankenkassen in Sachsen-Anhalt die Bewilligung von Reha- und Vorsorgemaßnahmen drastisch zurückgefahren. So wurde 2005 und im 1. Halbjahr 2006 jeder dritte Antrag auf eine Kur in einer Einrichtung des Müttergenesungswerkes abgelehnt. Das hatte dazu geführt, dass im letzten Jahr die einzige Mutter-Kind-Kurklinik in Sachsen-Anhalt, die DRK-Klinik in Arendsee teilweise nur sehr gering ausgelastet war und z.B. eine Mutter-Kind-Klinik in Thüringen ganz geschlossen werden musste. „Wir rechnen jetzt damit, dass Mütter und Väter verstärkt von den erleichterten Zugangsbedingungen zu einer Kur Gebrauch machen und Anträge stellen werden,“ so Rolf Klingen, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. „Die Beratungsstellen des Roten Kreuzes und der anderen Wohlfahrtsverbände beraten kurbedürftige Mütter und Väter kostenlos zu allen Fragen rund um die Kur und helfen bei der Antragstellung.“
Kurbedürftige Mütter und auch Väter finden eine Kurberatungsstelle in ihrer Nähe über die Webseite der Müttergenesung unter www.muettergenesungswerk.de. Oder sie wenden sich direkt an die Kurberatung des DRK-Landesverbandes in Halle(Saale) unter 0345 5008545.
Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Referat Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
im DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Dirk Rohra
Pressesprecher
Rudolf-Breitscheid-Str. 6
06110 Halle/Saale
Tel. 0345 5008534
Fax: 0345 2023141
E-Mail: ![]()
Internet: www.sachsen-anhalt.drk.de
Über das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen-Anhalt






