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Studienteilnehmer gesucht: Akupunktur gegen Stress

03.11.201710:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Studienteilnehmer gesucht: Akupunktur gegen Stress
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen, ob Akupunktur gegen Stress hilft. (Universitätsklinikum Heidelberg)
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen, ob Akupunktur gegen Stress hilft. (Universitätsklinikum Heidelberg)

(openPR) Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen, ob Akupunktur gegen Stress hilft / Zwei verschiedene Akupunkturverfahren im Test / Gesunde Erwachsene können teilnehmen

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Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um die Psychologin und Mathematikerin Prof. Dr. Beate Wild untersuchen zusammen in einer aktuellen Studie, ob Akupunktur gegen chronischen Stress hilft. Ziel ist es, eine Wirkung der Akupunktur auf die Stressbelastung anhand von verschiedenen Untersuchungen zu messen und zwischen zwei verschiedenen Akupunkturmethoden zu unterscheiden. Alle Studienteilnehmer erhalten zehn kostenlose Behandlungen und gewinnen außerdem Erkenntnisse über ihre persönliche Stressbelastung. Teilnehmen können körperlich und psychisch gesunde Erwachsene, die keine Angst vor Nadeln haben und die deutsche Sprache verstehen.



Ausführliche Voruntersuchungen sorgen für eine solide Datenbasis

Die Studie beginnt mit einem circa zehnminütigen Telefoninterview, in dem mit Hilfe eines Fragebogens der persönliche Stress-Level gemessen wird. „Unsere Fragen beziehen sich beispielsweise auf das Empfinden von Sorgen, Ärgernissen und Termindruck und dienen dazu, auf einer Skala von 1 bis 4 zu ermitteln, wie stark jemand über einen längeren Zeitraum gestresst ist“, beschreibt Prof. Dr. Beate Wild den Studienbeginn. Ist jemand stark belastet und kann teilnehmen, folgt eine Untersuchung an der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums. „Uns interessiert, ob sich eine positive Wirkung der Akupunktur auch über körperliche Parameter nachweisen lässt“, so Prof. Dr. Beate Wild. „Dazu untersuchen wir beispielsweise bestimmte Blutwerte und andere physiologische Parameter wie die Herzrate.“

In drei Studiengruppen zu mehr Wissen

Im Anschluss werden die Studienteilnehmer in drei Gruppen eingeteilt: Zwei Gruppen erhalten einmal pro Woche Mittwoch oder Donnerstagnachmittags eine kostenlose Akupunktursitzung durch einen ausgebildeten Akupunkteur. Während bei Gruppe 1 nach der Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gezielt Punkte entlang von sogenannten Meridianen gestochen werden, basiert die Therapie von Gruppe 2 auf der sogenannten SHAM-Akupunktur, bei der die Nadeln in Körperstellen gesetzt werden, die nicht auf den klassischen Akupunktur-Meridianen liegen. Gruppe 3 ist die Kontrollgruppe und erhält zunächst keine Behandlung. Nach Abschluss der Studie haben auch die Teilnehmer der Kontrollgruppe die Möglichkeit, an einer TCM-Akupunktur-Behandlung teilzunehmen. Nach den zehn Behandlungen und dann nochmals drei Monate später sind zwei Termine vorgesehen, bei denen untersucht wird, ob sich die körperlichen Parameter und das persönliche Stress-Empfinden verändert haben.

Stress – Körper und Seele in ständiger Übererregung

In Rahmen vergangener Studien aus dem asiatischen Raum gab es erste Hinweise für eine positive Wirkung von Akupunktur auf Stress. In Deutschland ist die Behandlung mit den kleinen Nadeln weiterhin umstritten, bei bestimmten Rücken- und Kniebeschwerden werden die Kosten jedoch bereits von den Krankenkassen übernommen. „Bei chronischem Stress befindet sich der Körper in einem ständigen Übererregungszustand. Möglicherweise ist Akupunktur ein Weg, um diese negative Entwicklung wieder umzukehren“, fasst Prof. Dr. Beate Wild zusammen.

Publikationen zur Pressemeldung:
Huang W, Howie J, Taylor A, Robinson N. An investigation into the effectiveness of traditional Chinese acupuncture (TCA) for chronic stress in adults: a randomised controlled pilot study. Complement Ther Clin Pract 2011;17:16-21.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an:
Dr. rer. nat. Petra Herrmann-Bon
Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
E-Mail
Tel.: 06221 56-8858 oder 06221 56-37619
Von Montag bis Donnerstag 9 -13 Uhr und Donnerstagnachmittag bis 16 Uhr

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.
www.klinikum-heidelberg.de

Quelle: idw

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