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ISAS-Wissenschaftlerin wird Mitglied der Global Young Faculty

16.10.201717:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Eine junge ISAS-Wissenschaftlerin wurde in die Global Young Faculty aufgenommen: Dr. Ayten Kalfe aus der Arbeitsgruppe Grenzflächenprozesse wird zum fünften Jahrgang des Forschernetzwerks gehören. Die Global Young Faculty (GYF) ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), um besonders herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ruhrgebiet zusammenzubringen, damit diese zwei Jahre lang gemeinsam an verschiedenen interdisziplinären Themen arbeiten können.



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Die Themen wählen die GYF-Teilnehmer selber aus; frühere Jahrgänge der GYF setzten sich zum Beispiel mit Themen wie „Big Data“, „Wissenschaft heute“ oder auch „Wohlbefinden und Migration“ auseinander.

Um sich für den fünften Jahrgang der GYF zu bewerben, mussten die Interessenten drei Vorschläge für interdisziplinäre Themen einreichen und somit ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, auch über Fachgrenzen hinweg zu denken und Neues auszuprobieren. Die Biochemikerin Ayten Kalfe hat sich schon während ihres Studiums mit verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen befasst: zum Beispiel mit einer Mischung aus Biologie, Chemie und Medizin. Das interdisziplinäre Arbeiten ging ihr dabei praktisch ins Blut über, was sie seit Oktober 2011 in der ISAS-Arbeitsgruppe Grenzflächenprozesse unter Beweis stellt. Dort beschäftigt sie sich mit der Kernspinresonanzspektroskopie, die in verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachgebieten genutzt wird, um zum Beispiel gewisse Molekülarten zu bestimmen. Dieses Verfahren setzt ein Zusammenspiel aus Biologen, Chemikern und Technikern voraus. „Um möglichst gute Lösungen zu erarbeiten, ist es sinnvoll, sich mit mehreren Forschern aus verschiedenen Gruppen zusammenzusetzen“, erläutert Ayten Kalfe.

In ihrer Bewerbung bei der GYF hat sich die junge Wissenschaft-lerin allerdings für drei ganz andere Ideen entschieden: Sie schlug zum Beispiel vor, mehr Nachwuchswissenschaftler für die Lehre zu motivieren. Außerdem würde sie gern die Begriffe Gesundheits¬forschung und Krankheitsforschung gegenüberstellen und hinterfragen, ob erstere ausreichend gefördert wird und wie es mit aktuellen Studien, Erkenntnissen und Innovationen in Bereichen wie Früherkennung oder auch gezielte Prävention aussieht. Ihr letzter Vorschlag lautete, die multikulturelle und kosmopolitische Vielfalt als Vorteil der Region zu nutzen. Dabei will sie sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Problemen auf einer wissenschaftlichen Ebene auseinandersetzen. Ob einer dieser Vorschläge ins Programm des neuen Jahrgangs aufgenommen wird, entscheiden die GYF-Teilnehmer gemeinsam.

Bei der Auftaktveranstaltung des fünften Jahrgangs am 6. und 7. Oktober in Heiligenhaus konnten sich die Wissenschaftler näher kennenlernen und erste Themen für ihre Zusammenarbeit festlegen. Die Mitglieder der Global Young Faculty bilden Arbeitsgruppen, die über einen Zeitraum von drei Semestern frei gewählte Themen von gemeinsamem Interesse bearbeiten. Den Arbeitsgruppen stehen insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung, die sie beispielsweise für gemeinsame Forschungsprojekte und Veranstaltungen nutzen können. Zudem erhalten alle Mitglieder der Global Young Faculty ein individuelles Reisebudget in Höhe von 5.000 Euro, etwa für Konferenz- und Forschungsreisen.

Zusätzliche Informationen:

Über das ISAS:
Das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V. treibt die Entwicklung analytischer Technologien als Baustein des wissenschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts voran. Durch die Kombination unseres Fachwissens aus Chemie, Biologie, Physik und Informatik machen wir messbar, was heute noch nicht gemessen werden kann. Mit unseren Innovationen möchten wir die Prävention und Frühdiagnose von Krankheiten verbessern und schnellere und präzisere Therapien ermöglichen.
Das Institut wurde vor mehr als 60 Jahren in Dortmund gegründet und hat etwa 160 Mitarbeiter an zwei Dortmunder Standorten sowie einem Standort in Berlin-Adlershof.
Weitere Informationen unter http://www.isas.de.

Über die Leibniz-Gemeinschaft:
Das ISAS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, die 91 selbständige Forschungseinrichtungen verbindet. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.600 Personen, darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,7 Milliarden Euro.
Weitere Informationen unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de.

Verantwortlich für den Text: Tinka Wolf, Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V.
Der Abdruck der Pressemitteilung ist kostenfrei unter Nennung der Quelle. Über ein Belegexemplar würden wir uns freuen.

Quelle: idw

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