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Ein Feuerwerk der chemischen Forschung

24.08.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Zahlreiche Tagungen und Symposien der GDCh-Fachgruppen finden im Rahmen des Wissenschaftsforums Chemie 2017 der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) am 12. und 13. September 2017 an der Freien Universität und im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem statt.

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Die Veranstaltungen beinhalten das ganze Spektrum der modernen Chemie – vom Schulexperiment über die Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tauschen sich hier über ihre neuesten Forschungsergebnisse aus, Vertreter aus der industriellen Forschung zeigen die neusten anwendungsorientierten Forschungstrends und aktive ebenso wie angehende Chemielehrerinnen und -lehrer bekommen Impulse zur zeitgemäßen Gestaltung des Chemieunterrichts.

Anwendungsorientierte Ansätze diskutiert beispielsweise die Fachgruppe Lackchemie, wie deren Vorsitzender Dr. Michael Hilt, Forschungsgesellschaft für Pigmente und Lacke in Stuttgart, erläutert: „In unserer Fachgruppe spielen Materialien zur Oberflächenbeschichtung eine wesentliche Rolle. Sie sind für die Industrie von großer Bedeutung, weil mit ihnen beispielsweise Materialien geschützt werden – etwa gegen Korrosion. Andere Beschichtungen verleihen Oberflächen neue Eigenschaften; sie werden selbstreinigend oder verringern den Reibungswiderstand bei Flugzeugen und Schiffen.“ Hier hat sich in jüngster Zeit dank ausgezeichneter Forschung sehr viel getan, betont Hilt. „Ich freue mich auf die Diskussion der aktuellen Trends in der Beschichtungstechnologie, die Grundlagenforscher und Praktiker bei unserer Fachtagung führen werden.“

Ein Thema von großer gesellschaftlicher Relevanz bearbeitet die Fachgruppe Chemie und Energie, wie ihr Vorsitzender Dr. Manfred Waidhas, Siemens AG, erläutert: „Ein schwieriges Problem ist nach wie vor, wie man den Strom aus regenerativer Energiegewinnung zwischenspeichert, wenn er gerade nicht gebraucht wird. Bei unserer Veranstaltung ‚Power to X‘ werden neue Technologien vorgestellt und diskutiert, wie dieser Strom in andere Sektoren umgeleitet werden kann – in besonders energieintensive Industrien etwa, in denen chemische Prozesse zur Herstellung von Treibstoffen oder Ammoniak ablaufen.“ Dafür sind wirkungsvolle Katalysatoren wichtig, und so ist es nur folgerichtig, dass einer der renommiertesten deutschen Katalyseforscher den Auftaktvortrag der Fachtagung Chemie und Energie hält: „Wir konnten Professor Dr. Robert Schlögl vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft für diese Aufgabe gewinnen“, freut sich Waidhas, „ein Forscher, der seine Wissenschaft besonders pointiert und anschaulich darstellen kann.“

Professor Dr. Hans-Günther Schmalz, Universität zu Köln und Vorsitzender der GDCh-Fachgruppe Chemieunterricht, stellt fest, dass sich „der Chemieunterricht in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewandelt hat. Viel stärker als früher wird das Wissen zur Chemie heute in den Lebenskontext der Schülerinnen und Schüler gestellt. Welche Inhaltsstoffe haben Nahrungsmittel oder Körperpflegemittel und wie sieht ihre Chemie aus? Was sind Nanomaterialien und wo werden sie eingesetzt? Mit solchen Fragestellungen kann man die Schüler viel besser erreichen als mit reinem Formelgepauke.“ Damit dieser Ansatz gelingt, sind allerdings neue didaktische Konzepte nötig, die sich auch mit den Lehrplänen der Bundesländer vertragen müssen. „Entsprechende Konzepte werden bei unserer Fachgruppentagung im Rahmen des Wissenschaftsforums vorgestellt und diskutiert“, sagt Schmalz: „Erfahrungsgemäß stoßen wir damit auf großes Interesse sowohl bei Lehrenden als auch bei Lehramtsstudierenden und forschenden Didaktikern.“ Ein Höhepunkt sind die Experimentalvorträge. Dabei werden neue Ansätze demonstriert, wie der Chemieunterricht mit sicheren und gut nachvollziehbaren Demonstrationsexperimenten zu aktuellen Forschungsthemen wie beispielsweise leuchtenden Materialien angereichert werden kann.

Neben diesen exemplarischen Highlights werden zahlreiche weitere Fachgruppen auf dem Wissenschaftsforum 2017 tagen. „Wir haben sieben Schwerpunktbereiche gebildet, von der Geschichte der Chemie über die Analytische Chemie bis zur Chemie in den Lebenswissenschaften“, sagt GDCh-Geschäftsführer Professor Dr. Wolfram Koch: „Hier ist für jeden, der an der Chemie Interesse hat, etwas Spannendes dabei.“

Über die Veranstaltung
Die Tagungen und Symposien der GDCh-Fachgruppen finden statt am Dienstag, 12. September und am Mittwoch, 13. September 2017, ab 8:30 Uhr ganztägig in Hörsälen und im Henry Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Garystraße 35, Fabeckstr. 34-36 und Takustr. 3, 14195 Berlin, sowie im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft, Ihnestr. 16 - 20, 14195 Berlin. Die Veranstaltungen sind Teil des Wissenschaftsforums Chemie vom 10. bis 14. September, in dessen Rahmen zahlreiche weitere wissenschaftliche Veranstaltungen stattfinden, z.B. ein Festsymposium der GDCh-Zeitschrift „Angewandte Chemie“ und das Symposium „Experiment Zukunft – Wertedenken in der Chemie“ . Weitere Informationen und Anmeldungen unter .

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Interviews mit den Vortragenden sind nach Vereinbarung möglich. Bitte melden Sie sich als Medienvertreter an unter: GDCh, Öffentlichkeitsarbeit, , Tel. 069 7917-327 oder -493

Das vollständige Programm ist online verfügbar unter

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie fördert die wissenschaftliche Arbeit, Forschung und Lehre sowie den Austausch und die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis. 2017 feiert die Gesellschaft ihr Jubiläum: Vor 150 Jahren gründete August Wilhelm von Hofmann in Berlin mit der Deutschen Chemischen Gesellschaft die erste Vorgängerorganisation der GDCh.

Weitere Informationen:
- http://www.gdch.de
- http://www.wifo2017.de
- https://www.wifo2017.de/tms/frontend/index.cfm?l=7210&sp_id=1&selSiteID=sciprog_v2

Quelle: idw

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