(openPR) Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden und Israels Botschafter Schimon Stein haben die Berichterstattung der deutschen Medien kritisiert. Die Darstellung des Nahostkonflikts sei “einseitig”. Die Chefredakteure von ARD und ZDF wiesen die Vorwürfe zurück. Thomas Baumann (ARD) und Nikolaus Brender (ZDF) betonten dagegen die Ausgewogenheit der Berichterstattung. “ARD und ZDF gehen in ihren Nachrichtensendungen stets auf beide Seiten ein.
Dies sieht aber der Sozialticker etwas anders. Eine ausgewogene Berichterstattung konnten wir bisher auch noch nicht entdecken. Weder im Nahostkonflikt, noch im eigenen Land, wird realitätsnah berichtet und die Mißstände beim Namen genannt. Besonders ist dies bei dem Problem der Arbeitslosigkeit zu bemerken. Es wird Hetze vor Realität gestellt und sich als Sprachrohr einer verfehlten Regierungspolitik prostituiert. Sollte es hier eine Zensur geben, oder finanzielle Interessen bestehen, welches eine Freiheit von Informationen nicht mehr zulässt, dann sollten sich diese Medien aus der Pressewelt verabschieden, oder beginnen - Innen und Außenpolitik neutral und ausgewogen zu betrachten, sowie Qualität und Quantität.
Als Faustregel sollte den Medien folgendes vor Auge haften: 20 mal jemanden als “Sozialschmarotzer” bezeichnen, welcher sich weigert - Frondienste bei einem privaten Bauern anzutreten - ändert nichts auf dem Spargelfeld … aber einmal die 2,5 Millionen Kinder erwähnen, welche sich keine Schulsachen bzw. nicht mal mehr ein Pausenbrot (dank Hartz IV) leisten können, sollte machbar sein.
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