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CGB VERWEIST AUF HOHES UNFALLRISIKO IN KLINIKEN

02.08.201714:55 UhrGesundheit & Medizin
Bild: CGB VERWEIST AUF HOHES UNFALLRISIKO IN KLINIKEN
Peter Rudolph, CGB-Landesvorsitzender
Peter Rudolph, CGB-Landesvorsitzender

(openPR) Der Aufenthalt in Kliniken und Reha-Einrichtungen ist mit hohen Risiken behaftet. Diese Schlussfolgerung zieht der CGB aus Angaben der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), die in der öffentlichen Sitzung ihrer Vertreterversammlung darauf hingewiesen hatte, dass rund 30 Prozent der Unfallzahlen ihres Zuständigkeitsbereiches auf Rehabilitanden entfallen. d.h. auf Personen, die sich bereits unfall- oder krankheitsbedingt in stationärer Betreuung befinden und damit über die VBG unfallversichert sind.

VBG und CGB vermuten die Ursachen dieser hohen Unfallzahlen insbesondere in baulichen Mängeln vieler Einrichtungen. Peter Rudolph, CGB-Landesvorsitzender und bei den diesjährigen Sozialwahlen erneut in die Vertreterversammlung der VGB gewählt: „Wir haben in Deutschland einen hohen Investitionsstau im Krankenhausbereich. Insbesondere in kleineren und älteren Häusern ist beispielsweise der direkt vom Krankenzimmer zugängliche Sanitärbereich längst noch nicht überall Standard. Hinzu kommt aus gewerkschaftlicher Sicht der unbefriedigende Personalschlüssel, der insbesondere nachts Patientinnen und Patienten verleitet, allein den Weg zur Toilette zu wagen, ohne lange auf die Hilfe einer Krankenschwester oder eines Pfleger warten zu müssen.“

Ein Anteil von 30 Prozent Rehabilitanden an den Unfallzahlen der VBG ist nach Auffassung des CGB in jedem Fall alarmierend und nicht hinnehmbar. Neben einer genauen Analyse der Unfallursachen und möglicher Unfallschwerpunkte, die die VBG bereits angekündigt hat, sollten die hohen Unfallzahlen von Rehabilitanden daher auch Anlass für alle Kliniken und Reha-Einrichtungen sein, um selbst zu prüfen, mit welchen baulichen Mitteln und Änderungen von Verfahrensabläufen sich Unfallrisiken in ihren Häusern minimieren lassen. Peter Rudolph: „Oft sind es bereits kleine und kostengünstige Maßnahmen, wie z.B. zusätzliche Handläufe, die helfen, Stürze zu vermeiden und damit Patienten vor einer Verunfallung im Krankenhaus zu schützen.“

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