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Perspektiven für den Wiederaufbau Syriens

27.07.201709:53 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Perspektiven für den Wiederaufbau Syriens
Teilnehmende des gesellschaftspolitischen Begleitprogrammes von „Leadership for Syria“ (Universität Konstanz)
Teilnehmende des gesellschaftspolitischen Begleitprogrammes von „Leadership for Syria“ (Universität Konstanz)

(openPR) „Leadership for Syria”: Finale Phase des gesellschaftspolitischen Begleitprogrammes an der Universität Konstanz

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Die künftigen Führungskräfte Syriens für den Wiederaufbau vorbereiten: Das Förderprogramm „Leadership for Syria“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bietet syrischen Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden eine wissenschaftliche Ausbildung in Deutschland, um sie darauf vorzubereiten, die Zukunft Syriens nach Kriegsende zu gestalten. Die Universität Konstanz richtet das gesellschaftspolitische Begleitprogramm aus – unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Seibel und organisiert von der Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung (AWW). In der letzten Juliwoche 2017 geht das Begleitprogramm in seine finale Phase: Nachdem sich die ersten beiden Phasen schwerpunktmäßig auf die Förderung eines demokratischen Gesellschaftsverständnisses sowie auf Fragen einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik konzentrierten, liegt der Fokus im abschließenden dritten Teil vom 28. bis 30. Juli 2017 auf den persönlichen Herausforderungen für die rund 200 syrischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.



„Diese jungen Menschen haben das Potenzial, ihre Heimat Syrien nach der Stunde Null wieder aufzubauen. Dabei ist es wesentlich, dass sie während ihres Fachstudiums in Deutschland ihre Urteilskraft schärfen, um sich auf dieser Grundlage an den politischen Diskursen beteiligen zu können. Nur so können wir eine offene Gesellschaft mit Toleranz und Partizipation fördern“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel.

„Es ist für uns Dozentinnen und Dozenten einerseits eine große Herausforderung, andererseits aber auch eine große Bereicherung, mit diesen jungen Syrerinnen und Syrern zusammenzuarbeiten“, schildert Wolfgang Seibel und betont: „Das Konzept, künftige Führungskräfte für ein befriedetes Syrien auszubilden, setzt in vorbildlicher Weise auf Nachhaltigkeit. Wir hoffen sehr, dass dem Nachhaltigkeitsprinzip auch dadurch Rechnung getragen wird, dass die Bundesregierung das Programm verstetigt.“

Das gesellschaftspolitische Begleitprogramm kombiniert E-Learning mit drei Präsenzphasen an der Universität Konstanz. Die Coachings und Workshops der nun dritten und finalen Präsenzphase konzentrieren sich auf die ganz pragmatischen und persönlichen Herausforderungen, denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Wiederaufbau Syriens gegenüberstehen. Wichtig ist dem Konstanzer Team um Wolfgang Seibel, strukturelle und persönliche Perspektiven zu vermitteln. Dr. Ulrich Wacker, Geschäftsführer der AWW, erklärt: „Wissenschaftliche Weiterbildung ist das optimale Konzept, um den Stipendiaten, die aus den unterschiedlichsten Disziplinen kommen, einen transferorientierten Blick in sozial-, politik- und wirtschaftswissenschaftliche Felder zu öffnen. So können sie sich auf die zukünftigen, existenziellen Aufgaben in Syrien vorbereiten, für die das Beherrschen der eigenen Profession allein nicht ausreicht.“

Die elektronischen Lernangebote (E-Learning) wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Mediales Lernen (ZML) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelt. „Die besondere Kombination von Präsenz- und Online-Lernen im Begleitprogramm ‚Leadership for Syria‘ ermöglicht, dass die wissenschaftliche Expertise von Hochschullehrenden mit dem Input der teilnehmenden Masterstudierenden und Doktoranden dauerhafter verknüpft wird“, unterstreicht Daniel Weichsel, Geschäftsführer des ZML. „Netzwerkaktivitäten werden gezielt und nachhaltig gefördert – was vor allem den Stipendiaten, deren berufliche Karriere durch einen anhaltenden Konflikt im Heimatland geprägt ist, eine neue Perspektive bietet“, so Weichsel.

An dem gesellschaftspolitischen Begleitprogramm sind 18 Dozentinnen und Dozenten der Universität Konstanz beteiligt. Zu den weiteren Referenten zählt unter anderem Peter Schumann, der über drei Jahrzehnte lang und in über 20 Ländern bei Friedenseinsätzen und Entwicklungsprogrammen der Vereinten Nationen (UN) tätig war.

Faktenübersicht:

- Dritte und finale Phase des gesellschaftspolitischen Begleitprogrammes von „Leadership for Syria“ an der Universität Konstanz vom 28. bis 30 Juli 2017.

- Das Programm „Leadership for Syria" wird mit 10,2 Millionen Euro aus Mitteln des Auswärtigen Amts und mit 1,5 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

- „Leadership for Syria" wird durchgeführt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

- Das gesellschaftspolitische Begleitprogramm wird an der Universität Konstanz unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Seibel, Professor für Politik- und Verwaltungswissenschaft, durchgeführt.

- Die rund 200 syrischen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programmes kommen von 49 Hochschulstandorten.

- Die ersten beiden Phasen des Begleitprogrammes fanden im November 2016 und im März 2017 an der Universität Konstanz statt.

Hinweis an die Redaktionen:
Ein Foto kann im Folgenden heruntergeladen werden:
https://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/pi/fileserver/Bilder/Leadership%20for%20Syria.jpg
Bildunterschrift: Teilnehmende des gesellschaftspolitischen Begleitprogrammes von „Leadership for Syria“

Kontakt:
Universität Konstanz
Kommunikation und Marketing
Telefon: + 49 7531 88-3603
E-Mail: E-Mail

- uni.kn

Quelle: idw

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