(openPR) Die deutsch-türkischen Beziehungen wurden zuletzt bekanntlich durch eine Liste belastet, auf der namhafte deutsche Firmen stehen, die der Unterstützung von Terror verdächtigt werden. Neben Daimler, BASF enthält diese Liste sogar den Namen einer Döner-Bude.
Die Türkei hat die Liste zwischenzeitlich zurückgezogen und alles als einen Irrtum dargestellt. Tatsächlich, so hat es das Team von „Her mit der Marie“ recherchiert, gibt es diese Liste. Sie wurde aber falsch übersetzt. Statt um eine Liste „terrorverdächtiger“ Firmen handelt es sich um eine Liste „kartellverdächtiger“ Firmen. Die Liste wurde bereits im Jahr 2000 erstellt und den deutschen Behörden übergeben.
Und tatsächlich: 2001 flog in Deutschland das Vitamin-Kartell auf, bei dem BASF beteiligt war. 2002 flog das Döner-Buden-Kartell in Hannover auf. Danach das 1997 gegründete LKW-Kartell, an dem Daimler beteiligt war. Der deutsche Staat hat mit den verhängten Bußgeldern Milliarden eingenommen.
Die türkischen Behörden haben sich somit wirklich um den deutschen Verbraucherschutz verdient gemacht und so Bußgeldbescheide in Milliarden-Höhe ermöglicht, es zwischenzeitlich aber offenbar vergessen.
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