(openPR) Mit einer bundesweiten Razzia in mehr als 110 Eiscafes ist Polizei und Zoll ein Schlag gegen die Schwarzarbeit gelungen. Nach Angaben der federführenden Staatsanwaltschaft Bielefeld wurden vier Männer festgenommen - es soll sich um die Köpfe der Schleuserbande handeln, berichtet die Tagesschau.
Hungerlöhne … wo sieht man hier Hungerlöhne?
Die auf diese Weise Angeworbenen hätten dann in der Regel sechs bis sieben Tage in der Woche arbeiten müssen - zu Stundenlöhnen von 1,50 Euro bis 2,00 Euro.
Dies nennt man also Hungerlohn?
Wie mag man denn die staatlich verordneten EEJ nennen, welche sogar noch unter 1,50 Euro je Stunde entlohnt werden und die Menschen sogar dazu gezwungen werden, diese Jobs zu tätigen? Achja … - Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung. So toll kann man eine verfehlte Arbeitspolitik mit glanzvollen Namen allen schön reden. Jeden Tag propagiert einer der Diätenbezieher Sanktionen gegen Arbeitsunwillige. Ist denn dies eine andere Situation? Ob ein Mensch nun privat oder staatlich zu einer Arbeit gezwungen wird, bleibt sich doch gleich - Oder?
Fazit: 1,50 Euro Stundenlohn, nennt man Hungerlohn und bekämpft diesen mit allen Mitteln der kostenverschlingenden Macht - jedoch sind Ein Euro Jobs das Nonplusultra der Regierungspolitik. Warum gibt man denen die Hungerlöhne bekommen nicht nur einen Euro, dann würden diese doch auch nur für einen Mehraufwand arbeiten und würden legalisiert sein. Aber wie die Geschichte es lehrt, ist die Raffgier aus der Führungsetage ja Vorbild einer Lohnpolitik geworden … und wer geht schon für einen Euro arbeiten. 1,50 Euro sollten es schon sein - Stimmts???
Die Verfolgung von Schwarzarbeit erfolgt in den meisten Fällen nicht wegen zu niedrig gezahlter Stundenlöhne, sondern vielmehr unter dem Aspekt, das keine Abgaben an den Staat erfolgten. Stellt sich die Frage: Hätte man ordentlich an den Staat abgeführt und den Angestellten nur 50 Cent die Stunde gezahlt, wäre es dann auch zu den Razzien gekommen?













