(openPR) Das immer wieder von Pleiten, Pech und Pannen begleitete Straßenbauvorhaben A 20 erhält eine weitere Facette.
Im Wirtschaftsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags wurde bekannt, dass wegen mangelnder oder fehlender Planung frühestens Ende 2019 mit dem Bau der wichtigen Verkehrsverbindung begonnen werden kann. Die Fertigstellung nur eines einzigen Bauabschnittes bis 2020 erscheint damit unmöglich zu werden.
Als unglaubliches Chaos wertet Stefan Lange, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Schleswig-Holstein die fatale Situation.
Seitens des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr wurden zahlreiche Planungsversäumnisse offenbart.
„Das ist ja schon ein dicker Hund! Entweder hat die Landesbehörde ihren Auftrag pflichtwidrig nicht ordnungsgemäß erfüllt,“ so analysiert Lange, „oder die politisch zuständigen Minister Reinhard Meyer (SPD) und Staatssekretär Frank Nägele (SPD) haben das Parlament und die Bürger bewusst monatelang mit falschen Aussagen an der Nase rumgeführt.“
Das hinterlassene Desaster der abgelösten Regierung Albig muss jetzt zügig durch Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) gelöst werden. „Bei Minister Buchholz liegt jetzt die Verantwortung dafür, die Mängel in der Planungsbehörde ohne Tabus zügig und nachhaltig abzustellen“ erwartet Mittelstandschef Lange „die Bürger und Unternehmen im Land dürfen zu Recht von der Politik jede nötige Maßnahme erwarten, die dieses wichtige Infrastrukturprojekt im Land voranbringt.“










