(openPR) Wieder einmal zeigt sich das Jobcenter im Elbe Elster Kreis von ihrer besten Seite. Erst kürzlich in den Schlagzeilen - wo ein Hilfebedürftiger Spargel stechen sollte ohne Beine (Bild berichtete) - bestrafen sie nun eine 23 jährige Hilfebedürftige für ihre Eigenbemühungen, um wieder in Arbeit zu kommen.
3 Monate lang kein Arbeitslosengeld so das Urteil
Yvonne B. aus Schilda (EE) bekommt nun 3 Monate kein Geld mehr vom Jobcenter, weil sie eine Stelle ablehnte, auf die sie sich selbst beworben hatte. Die Restaurantfachfrau fand im Internet eine ausgeschriebene Stelle und bewarb sich entsprechend. Einen Monat Probearbeiten, hätte einen Umzug erforderlich gemacht und brachte schon im Gespräch nicht die Hoffnung, nach diesem Monat weiterhin beschäftigt zu sein. Sie kennt sich damit bereits aus, denn in mehreren Städten war sie schon gewesen - Ergebnis: Probe ja - Arbeit nein.
Da sie finanziell mit ALG II nicht solche Sprünge machen kann und die Fahrtkosten auf ihr drückten, wandte sie sich an das Jobcenter Elbe Elster, um Unterstützung zu erhalten. Das war ihr Fehler, nun darf sie dafür büßen, denn weil die Arbeit zumutbar gewesen wäre, wurden ihr die Gelder gestrichen.
Jobcenterchef Kanter: “Wenn eine Arbeit abgelehnt wird, müssen wir sanktionieren”. Zum Fall, wolle er sich nicht weiter äußern. Würde dem Sozialticker auch wundern.
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