(openPR) Sommer bedeutet für viele Menschen Straßenfeste, Festivals und Outdoor-Verpflegung. Ein vielfältiges Angebot an leckeren Speisen und Getränken wird hier angeboten. Vom Edelburger über Bratwurst, Flammkuchen und asiatische Köstlichkeiten bis zu Gyros, Tacos und frittiertem Fisch hat man an Ständen und in Buden die Qual der Wahl.
Damit daraus nicht die Qual der Bauchschmerzen wird, sollten ein paar Dinge beachtet werden.
Die Anzahl lebensmittelbedingter Krankheiten nimmt in den Sommermonaten regelmäßig zu. Gründe hierfür sind Nachlässigkeiten der „Sommerküche“, bei der beispielsweise die Überwachung der Lebensmitteltemperaturen im Bereich der Kühlung Schwierigkeiten bereiten kann. In den mobilen Verkaufsständen steht teilweise auch keine ausreichende Waschanlage zur Verfügung, ebenso wie manchmal auf wenig oder nicht ausgebildetes Personal zurückgegriffen wird.
Die Lebensmittelsicherheitspraxis sollte sich aber grundsätzlich nicht von derjenigen in Restaurants unterscheiden: sauber, getrennt, durchgaren und kühlen sind die vier relevanten Themen.
Als Verbraucher sollten Sie, bevor Sie Lebensmittel an einem mobilen Verkaufsstand erwerben daher folgendes prüfen:
Ist der Stand sauber und ordentlich?
Gibt es ein Handwaschbecken?
Trägt das Personal Handschuhe oder nimmt es eine Zange beim Lebensmittelkontakt?
Werden rohe Zutaten oder vorgekochte Lebensmittel gekühlt?
Ist der Verkäufer inspiziert worden? (Prüfzertifikat eines Labors oder Hygieneampel aktueller Gültigkeit)
Bestehen hier Zweifel, sollten Sie sich nach besseren Alternativen umsehen.
Haben Sie fleischhaltige Speisen erworben, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese durchgegart sind. Ist die Bratwurst innen noch kalt oder der Burger innen noch rot, weil der Grillmeister zu viele Kunden zu schnell bedienen möchte, sollten Sie diesen reklamieren, auch wenn das oft peinlich erscheint. Aber auch dem Verkäufer kann nicht daran gelegen sein, risikoreiche Lebensmittel zu verkaufen. Wollen Sie sich lieber selbst etwas mitbringen, ist die sichere Lagerung auch hierbei unbedingt zu beachten! Denken Sie immer daran, kalte Speisen kalt und heiße Speisen heiß zu halten.
Lassen Sie Ihre Speisen nicht mehr als zwei Stunden lang stehen, bevor Sie diese verzehren. An einem heißen Tag (30°C oder mehr), sollten Sie die Lagerzeit sogar auf maximal eine Stunde reduzieren. Leicht verderbliche Speisen sollten unbedingt in einer Kühlbox gelagert werden. Und befolgen Sie die vier grundlegenden Lebensmittelsicherheitsschritte: SAUBER, GETRENNT, KOCHEN, KÜHLEN.
Mehr lernen Sie beim BAV Lebensmittelsicherheitssymposium am 9. und 10.11.2017 in Offenburg http://bit.ly/2rR2RAs













