(openPR) Mir graut vor jedem Arbeitstag. Der Montag ist am schlimmsten. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalten kann (Aussage eines Einkaufsleiters in einem deutschen Konzern). Ich weiß nicht mehr weiter. Ich kann nicht mehr (Schlusssätze eines Marketingleiters, internationaler Konzern).
Burnout: wer ist gefährdet? Ist das die Negativvariante eines Workaholic? Der ja durchaus genug Sympathisanten in unserem gesellschaftlichen System findet. Burnout hört sich hingegen wie eine ansteckende Krankheit an. Nicht umsonst bestätigen die Personalmanager unisono, dass das das Unwort schlechthin sei. Burnout gibt es nicht im Unternehmen bzw. hat es nicht zu geben und wenn, dann trifft es eben einen „Schwächling“.
Burnout zieht sich übrigens durch alle Berufsgruppen. Ein Typus Mensch ist in jedem Fall besonders gefährdet, unabhängig von der Stellung im Unternehmen:
Es ist derjenige, der über einen subjektiv empfunden zu langen Zeitraum seine emotionalen, seelischen oder körperliche Reserven aufgebraucht hat und dies eine gewisse Zeit lang nicht zugeben kann. Es ist derjenige, der sehr engagiert ist, der immer für alle da sein will, der sehr sozial und loyal eingestellt ist, sehr kooperativ. Eine typische Aussage: wenn ich es nicht mache, macht es keiner. Und das Projekt ist für unser Unternehmen sehr wichtig.
Oder: Wenn ich die Zeit nicht dranhänge, dann muss es der Kollege XYZ machen und der hat doch Familie, in seiner Ehe kriselt es sowieso schon, etc…. Beispiele gibt es genug und Argumente.
Dieser Mensch überzieht also sein Ressourcenkonto immer mehr. Er lebt über seine Kräfte und bekommt dafür irgendwann die Rechnung präsentiert. Ja und dann wird er in der Firma abgeschrieben. Es sei denn auf der Krankschreibung steht Magengeschwür oder Darmgrippe, oder Herzflattern; in keinem Fall „Burnout“.
Wie entsteht nun Burnout? Durch Stress, Druck und nachfolgende Erschöpfung. Und: es gibt weder eine Anti-Burnout-Pille noch eine andere Sofortheilung. Mit einmal kürzer treten, ausschlafen oder einem Urlaub ist es hier nicht mehr getan. Es geht darum abzuklären und auf die innere Stimme zu hören: was brauche ich wirklich?
Und wenn die Stimme nicht hörbar ist? Dann wird der Klient/Ratsuchende lernen, in sich reinzuhören. Er wird sich um seinen Körper kümmern und ihn wie einen guten Freund behandeln. Er wird lernen, nein zu sagen und zu sich und seinen Bedürfnissen stehen.
Er wird sich neue Werte geben und seine Lebensumstände danach ausrichten. Das ist ein Prozess, das vollzieht sich in kleinen Schritten, nicht über Nacht.
Das Unternehmen kann Verhaltenstrainings zur Konfliktfähigkeit anbieten, Anti-Stress-Trainings, Coaching und vieles mehr. Damit wird das Risiko für Burnout im Unternehmen reduziert, die Kreativität und Motivation der MitarbeiterInnen gesteigert, Fehlzeiten gesenkt, die Mitarbeiter identifizieren sich mehr mit dem Unternehmen. Also, auch das Unternehmen profitiert von einer Burnoutprävention zum Beispiel im Rahmen eines gesamten Gesundheitsmanagementansatzes.
In einem kürzlich geführten Interview bei N24 mit Beate M. Reisinger gibt es schon einigen Diskussionsstoff, um mit Ihren Mitarbeitern, Führungskräften ins Gespräch zu kommen. Es ist kurz und knapp und dient dazu, eine unternehmensinterne Diskussion anzuregen. Gerne können Sie die DVD bei Beate M. Reisinger bestellen.
Beate M. Reisinger, Nymphenburger Straße 211, 80639 München; Tel.: 089 – 16 752 76, Fax: 089 - 139 995 04, Email:








