(openPR) Nürnberg, 9. Juli 2012: In immer noch vielen Unternehmen meinen die Geschäftsführung, Führungskräfte oder Personalabteilung, dass Burnout für die Mitarbeiter ihrer Firma kein Thema ist.
Oft wird jedoch genau dort munter in den Fuhrpark, die EDV, IT und ähnliche Technik investiert. Gerne bereits im Vorfeld, bevor Schäden entstehen. Bei der "Ressource" Mensch wird allerdings davon ausgegangen, dass er funktioniert, solange nichts Gegenteiliges bekannt ist und dass er, wenn er krank ist, an irgendetwas anderem als Burnout leidet. "Wo kommen aber dann die 13 Prozent 'Psychische Erkrankungen' in den Gesundheitsreports sämtlicher Krankenkassen her?", fragt Burnoutexperte Manuela Starkmann. In ihrer klaren und humorvollen Art gibt sie zu Bedenken: "Wissen Sie, das ist, als ob man sagt: Erkältung .. das betrifft uns ganzjährig nie."
Burnout - bildlich gesprochen - läuft nicht durch die Gegend, geht in manche Unternehmen hinein, wendet sich aber respektvoll von anderen ab und sucht sich andere Menschen, die er betreffen kann, weiß die Inhaberin von Starkmann Coaching. Mit ihrem bereits 1999 gegründeten Unternehmen hat sie sich auf Burnout bzw. Burnoutvorbeugung spezialisiert. Ihre Erfahrung zeigt, dass in Deutschland zwei Gegensätze herrschen:
Entweder gehen Unternehmen davon aus, dass sie und die Mitarbeiter von Burnout nicht betroffen sind. Eine Aussage dazu ist: "Das wüssten wir". Oder es wird sehr aktiv, meist direkt von der Unternehmensführung aus, gewünscht, dass Manuela Starkmann Informationen über Burnout und Tipps zur Burnoutvorbeugung einbringt.
Zwei Aspekte sind absolut heikel und kaum abschätzbar. Erstens: Dem Burnout fehlt die objektiv feststellbare Grunderkrankung - was bedeutet, dass jede körperliche sowie seelische Krankheit Burnout sein kann. Zweitens ist Burnout nach wie vor ein Tabu, somit schreibt sich den kein Mitarbeiter auf's T-Shirt, gibt Burnoutexperte Starkmann zu bedenken. Somit ist die Aussage, dass das eigene Unternehmen von Burnout nicht betroffen ist, gefährlich. Genau deshalb empfiehlt sie, sich dem Thema Burnout zügig zu öffnen und nicht abzuwarten bis es teuer wird. Denn dann kann der Schaden in die Millionen gehen. Deshalb ist das Ignorieren von Burnout bzw. Maßnahmen zur Burnoutvorbeugung weder eine verantwortungsvolle noch eine kostensparende Lösung.











