(openPR) Frankfurt, 4. Mai 2011. Rund 100.000 Menschen waren im vergangenen Jahr aufgrund der Diagnose Burnout krankgeschrieben - mit 1,8 Millionen Fehltagen. Dies nur hochgerechnet auf die gesetzlich versicherten Beschäftigten. Um Betroffenen, aber auch Angehörigen, und Unternehmen umfangreiche Beratung und Unterstützung zu bieten, hat in Frankfurt am Main die Beratungs- und Informationsstelle für Burnout INTUERE eröffnet. Die Beratungsstelle hat zwei Ziele: die Prävention von Burnout und die Unterstützung von direkt oder indirekt betroffenen Menschen vor, während und nach einem Burnout. Sie bildet eine Schnittstelle zu Ärzten und Kliniken, Psychotherapeuten, Selbsthilfe-Kontaktstellen und Krankenkassen und ergänzt deren Aufgaben.
Betroffene erhalten bei der Beratungsstelle Unterstützung in allen Phasen. Dazu gehören der Umgang mit der Diagnose, das Beantragen von Therapien, die Überbrückung von Wartezeiten, die Wiedereingliederung in den privaten und beruflichen Alltag und die langfristige Vermeidung eines Rückfalls. Darüber hinaus gibt es Beratungen für Angehörige und Partner, die häufig hilflos oder überfordert sind. Interessierte können sich ausführlich informieren, wie sie einem Burnout vorbeugen können. „Wir wollen eine Anlaufstelle sein, bei der Privatpersonen und Unternehmen umgehend Beratung und Unterstützung in Zusammenhang mit Burnout erhalten", erklärt Natascha Derbort, Gründerin der Beratungsstelle, „denn umso später ein Burnout diagnostiziert wird, umso länger dauert die Genesung." Mit frühzeitiger Hilfe will die Beratungsstelle hier Abhilfe schaffen.
Unternehmen erhalten bei INTUERE Beratung zur Vorbeugung von Burnout, aber auch zum Umgang mit Betroffenen. Sie können wählen zwischen Seminaren zur Prävention von Burnout, persönlichen oder telefonischen Einzelberatungen für Mitarbeiter und Maßnahmen zur internen Kommunikation rund um Burnout. „Unternehmen trifft es in mehrfacher Hinsicht, wenn Mitarbeiter an einem Burnout erkranken", weiß Natascha Derbort. „Meistens sind es die besten und engagiertesten Mitarbeiter, die wochen- oder monatelang ausfallen." Kollegen müssen die fehlenden Kapazitäten ersetzen und geraten je nach Umfang der Zusatzbelastung ebenfalls an ihre Belastbarkeits-Grenzen. Alternativ können nur kostenintensive Outsourcing-Lösungen genutzt werden, denn unternehmerische Ziele müssen trotzdem erfüllt werden. INTUERE hilft Unternehmen dabei, diese Risiken zu verringern.
Das Informations- und Serviceangebot der Beratungsstelle basiert auf einem jahrelangen Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Führungskräften. INTUERE ist die erste Beratungs- und Informationsstelle im Rhein-Main-Gebiet, die diesen Beratungsumfang anbietet. Weitere Informationen unter www.intuere.de.








