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Anlageimmobilien bewegen die Immobilienwirtschaft

06.06.201710:12 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Anlageimmobilien bewegen die Immobilienwirtschaft

(openPR) Die Immobilienwirtschaft ist ein Wirtschaftszweig, der sich mit der Entwicklung, Produktion, Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien beschäftigt. Besonders in den Metropolen boomt die Immobilienbranche. Doch nur Kommunikationstalente mit einem guten Netzwerk werden auf Dauer erfolgreich sein. Ein Bereich bietet besonders gute Möglichkeiten.



E1 Holding | Das Endverbraucher Geschäft ist unter den Immobilienmaklern die am häufigsten angewendete Tätigkeit, da die Durststrecke kurz und das Geld mit weniger Aufwand zu verdienen ist. Die Wohnung zum vermieten oder Haus zum verkaufen ist schnell akquiriert, die erste Anzeige auf dem Immobilienportal veröffentlich und schon klingelt das Telefon! Ein wenig Talent und die erste Referenz ist binnen weniger Monate verzeichnet. Die Investition ist Überschaubar und die hohe Nachfrage motiviert den Makler jeden Tag auf das neue.

Die großvolumigen Transaktionen in der Immobilienwirtschaft werden jedoch von institutionellen und privaten Investoren getätigt. Im Anlageimmobiliengeschäft ist die Anzahl der notariellen Abwicklungen zum Vergleich einiges geringer, jedoch ist das jeweilige Volumen deutlich höherer. Im Endverbraucher Geschäft wird für die passende Wohnung der passende Kunde gesucht, wobei in der Investmentbranche das genau umgekehrt funktioniert. Ein Institutioneller oder privater Investor fixiert seine Ankaufskriterien, teil diese verschiedenen Immobilienmaklern mit und bekommt passende Anlageimmobilien offeriert.

Für den Immobilienmakler ist die tägliche Neukunden Akquise ein wichtiger Bestandteil, jedoch ist die Kundenpflege eher weniger von Bedeutung. Der Endverbraucher mietet oder kauft eine Eigentumswohnung oder vielleicht noch die Wohnung zur Altersvorsorge, wogegen der Investmentmakler Jahr für Jahr seinen Kundenstamm aufbaut und diese im nächsten Geschäftsjahr weiterhin ständig pflegt. Jahr für Jahr expandiert das Netzwerk und es bildet sich das Hauptkapital seines Unternehmens. Da die finanzstarken Immobilieninvestoren wichtigeres zu tun haben, als auf den bekannten Immobilienportal nach der passenden Liegenschaft zu suchen, freuen Sie sich über jeden Kontakt zum Investmentmakler vorausgesetzt jede Minute ist gut investiert.

Die Werbung auf Immobilienportale ist in der Anlageimmobilien Branche eher weniger zielführend. Die attraktiven Investments im zwei oder drei stelligen Millionen Bereich werden zum größten Teil off market unter der Hand verkauft. Einwohner erfahren von dem Besitzwechsel eines Einkaufszentrums oder einer Wohnanlage meist erst nach öffentlicher Bekanntmachung in Printmedien oder Online im Internet. Deals in dieser Größenordnung werden unter den Global Player abgewickelt, welche über Jahre hinweg ein guten Netzwerk aufgebaut hat, unter denen die sich bereits Vertrauen und nach einer entsprechenden Due Diligence die notariellen Verhandlungen abschließen, ohne das es viele mitbekommen. Es sind die verschiedensten Ankaufsprofile die für den Boom in der Immobilienwirtschaft sorgen. Gerne möchten wir drei verschiedene Investoren beschreiben:

Harald P. ist 47 Jahre als und Privatinvestor für Wohnimmobilien. Er beabsichtigt seine Altersvorsorge mit dem Ankauf von weiteren Mehrfamilienhäusern zu stabilisieren. In seinem Ankaufsprofil gibt er an in B, C oder D Lagen interessiert zu sein und das Bundesweit. Sein aktueller Bestand wird bereits von einer professionellen Hausverwaltung betreut, sodass die Häuser nicht unbedingt in München sein müssen. Umso weiter Weg die Immobilie von eigentlichen Wohnort, um so eher wünscht er einen problemfreien Zustand. Ihm ist eine funktionierende Investition wichtiger, statt sich die nächsten Jahre um die Sanierung zu kümmern. Da er somit mehr Zeit für seine hauptberufliche Tätigkeit hat, muss die Rendite auch nicht sehr hoch sein. Erwartungen hinsichtlich der Rendite liegen bei 6% sagt Harald, damit kann ich die Finanzierung problemlos tilgen und mit zahlungskräftigen Mietern kommt es auch nicht zum stocken. Wenn gleichzeitig ein oder zwei Wohnungen für eine kurze Zeit leer stehen, rechnet es sich dennoch.

Martin S. ist Geschäftsführer einer Vertriebsgesellschaft für Wohnimmobilien. In seinem Unternehmen werden Mehrfamilienhäuser angekauft, welche sich zum Aufteilen eignen. In seinem Ankaufsprofil gibt er an, dass die Gewinnmarge zwischen An- und Verkauf mindestens 500.- EUR pro Quadratmeter betragen muss. Der Investmentberater prüft jede Immobilie auf die Möglichkeit einer Teilung gemäß WEG. Ist der Ankaufspreis pro Quadratmeter für den möglichen Verkauf an Endverbraucher lukrativ, so entscheidet sich der Investor für die erste Begutachtung vor Ort. Der Zustand ist für den Endkunden jedoch unterschiedlich zu bewerten. Ist die Zielgruppe der Eigennutzer, so ist das Umfeld die Infrastruktur entscheidend wobei gegenüber der Kapitalanleger für Wohnungen eher auf die nachhaltige Vermietbarkeit prüft.

Prof. Dr. Heilmann ist Vorstand einer börsennotierten Aktiengesellschaft. Seinen Anlegern bietet er eine jährliche Rendite von 6,3% mit der Investition in Einkaufszentren. Die Liegenschaft muss nach Abzug aller Kosten die nächsten Jahre mindestens 7% Rendite einfahren, um die Kunden für die nächsten Jahre zufrieden stellen zu können. Er gibt in seinem Ankaufsprofil an, dass die Mietvertragslaufzeit bei den jeweiligen Pächtern mindeste 5 Jahre betragen muss, da er seinen Anlegern für die Gewinne in den nächsten 5 Jahre Sicherheit garantieren möchte. Kleinanleger nutzen das Know How von Herrn Prof. Dr. Heilmann und haben da durch ohne großen einen Aufwand sich an einer größeren Transaktion beteiligt. Mit der Zwischendifferenz lassen sich Fachkräfte bezahlen, die sich lediglich auf die richtige Investition fokussieren.

Wichtige Entscheidungen treffen Investoren jeweils unterschiedlich nach Berücksichtigung des Investmentvolumens, Risikofaktor und Zeitaufwand. Der Investmentmakler führt über die Jahre Gespräche mit dem potenziellen Kunden und hat das Ziel vor Augen die Wünsche und Ziele des potenziellen Käufers so gut wie möglich zu verstehen. Honoriert wird der Investmentmakler auf Erfolgsbasis und trägt alle Kosten hierfür selbst. Da der Investor oder die Grundbesitzgesellschaft keine Laufenden Personal Kosten für die Akquise Abteilung hat und nur eine Provision zahlen muss, wenn ein Kaufvertragsabschluss zu Stande kommt, ist die Vergütung für den Investmentmakler entsprechend motivierend.

Die Durststrecke für den Investmentmakler ist jedoch im Vergleich zum Endverbraucher Geschäft wesentlich länger. Nahezu über 95% der registrierten Immobilienmakler sind lediglich im Endverbraucher Geschäft tätig und kommen bei der Vermarktung von größeren Immobilien schnell ins schwitzen. Die laufenden Kosten zwingen den Immobilienmakler meist dazu kleinere Immobilien zu vermitteln, wogegen der Investmentmakler entsprechend mit einer geringeren Konkurrenz für sein Durchhalten belohnt wird. Transaktionen im Millionen Bereich können im Erfolgsfall die Kosten für die nächsten 1-2 Jahre Decken, sodass auch vom kleinen Immobilienunternehmer die Chance auf Aufstieg zum Arbeitgeber kein großes Problem ist.

Neben dem Immobilienmakler genießen Investmentmakler einen angeseheneren Ruf. Das Kundenklientel hat wesentlich höhere Ansprüche, denen sich der Berater jedoch anpassen muss. Die Abwicklung einer Kapitalanlage ist mit der Vermittlung einer Mietwohnung nicht vergleichbar. Mehrere Schritte bis zur erfolgreichen Abwicklung sind erforderlich und die Akquisition ist um einiges schwieriger, wogegen der Immobilienmakler im Endverbrauchermarkt wesentlich weniger Aufwand für seine Referenzen betreiben muss und meist lokal tätig bleibt.

Investmentmakler arbeiten zum größten Teil am Schreibtisch und sind bundesweit aktiv. Die Anzahl der Besichtigungen ist überschaubar und Sammelbesichtigungen sind für den Investor meist ein Tabu Thema. Der Immobilienmakler hingegen ist ständig auf Achse und begrüßt für eine Mietwohnung am Tag bis zu 20 Kunden und führt diese durch die Immobilie. Ist die Provisionsvereinbarung unterschrieben, der Kunde nach Vorprüfung der Unterlagen an der Investmentimmobilie interessiert kommt es zu einer Besichtigung meist im Beisein den Hausverwalters oder des Eigentümers. In Nachweistätigkeit für den Investmentmakler liegt die Akquise im Mittelpunkt, da die Hintergründe aus direkter Quelle vom Hausverwalter oder Eigentümer erläutert werden.

Auch Sie können die Immobilienwirtschaft bewegen, indem Sie wertvolle Kontakt zusammen bringen. Die Weiterbildung ist für den Investmentmakler das A & O, da meist täglich eine neue Herausforderung auf der Tagesordnung steht. In diesem Sektor werden Kommunikationstalente mit einem guten Netzwerk auf Dauer erfolgreich bleiben und Zukunftssicher ist diese Branche vor allem. Zahlreiche Rechtsanwälte sind für Ihre Mandanten ebenfalls mit der Vermittlung oder mit dem Einkauf von diversen Investmentimmobilien beauftragt. Wer das gewisse Know How bereits besitzt ist klar im Vorteil, jedoch ist die Weiterbildung unumgänglich.

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