(openPR) Ein fast unscheinbarer Bau in Nuoro, einer kleinen Provinzstadt auf der Insel Sardinien, ist das "Museo Archeologico Nazionale G. Asproni" mit prähistorischen Funden aus der Region. Eine veritable Sensation befindet sich in einer großen gläsernen Vitrine: Ein menschliches Skelett aus der sogenannten Bonnannaro-Kultur, ungefähr 4000 Jahre alt. An der Vitrine weist eine Informationstafel auf eine schier unglaubliche Tatsache hin: Der hier ausgestellte Mensch erlitt im Laufe seines Lebens eine schwere Kopfverletzung, in seinem Schädel klaffte ein großes Loch! Der italienische Oberstabsarzt Dr. Franco Germana, der das Artefakt untersuchte, kam zu folgendem Schluss: "Bei dem Verstorbenen wurde eine Schädeltrepanation mit perfekt gelungener Eigentransplantation durchgeführt." Was im Klartext bedeutet, dass der unbekannte Chirurg vor etwa 4000 Jahren erst die Knochensplitter des verletzten Schädels entfernte, und danach die Wunde durch Transplantation eigenen Knochengewebes verschloss. Wie Forscher und Bestsellerautor Hartwig Hausdorf, der sich mit Zeugnissen vorzeitlicher Medizin beschäftigt ("Götterbotschaft in den Genen"), vor Ort in Nuoro feststellen konnte, musste der Patient die Operation sogar langfristig überlebt haben. Denn das Transplantat war so hervorragend in den Schädelknochen eingeheilt, als hätte ein Chirurg unserer Tage das Skalpell geführt (s. Foto).










