(openPR) Dank moderner chirurgischer Techniken und der Weiterentwicklung der Immuntherapie kann die Transplantationsmedizin heute vielen Patienten eine Überlebenschance bieten, die früher an ihren Erkrankungen verstorben wären. Untrennbar verbunden mit diesen immensen Erfolgen ist jedoch das Problem zunehmender Organknappheit aufgrund stagnierender Organspenden, so dass täglich etwa drei Patienten versterben, während sie vergeblich auf ein lebensrettendes Organ gewartet haben. Aus diesem Grunde ist eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den ethischen und moralischen Fragen um das Thema Organspende und Transplantation überaus wichtig. Es geht darum, in diesem Spannungsfeld zu gemeinsamen Entscheidungen zu kommen. Und das betrifft uns alle: Patienten, Angehörige und Ärzte, sowie die Gesellschaft und die Politik.
Wir konnten zu diesem Thema einen der berufensten Vertreter der Transplantationsmedizin gewinnen: Herrn Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen und Mitglied des Deutschen Ethikrates. Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit zu ausführlicher Diskussion mit dem Referenten. Termin: Montag, 11. Juni 2012, 17:30 Uhr, Einlass 17:15 Uhr, Ort: HAUS DER TECHNIK e.V., Hollestr. 1, 45127 Essen, Bemerkung: Eintritt frei, auch VDI-Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Anmeldung: www.rbv-ethik.de, E-Mail:
, Fax: 02 01 / 63 24 97 80 (VDI RBV), Tel: 0 28 55 / 93 31 09 (Dr. Ullrich)






