(openPR) Die üblichen Stresspräventionskurse der Krankenkassen gehen über acht Wochen. Die Teilnehmer treffen sich Woche für Woche für etwa 90 Minuten und trainieren diverse Methoden, die sie danach im Alltag testen.
Dieser Ansatz hat seinen Charme und seine Tücken. Die regelmäßigen Gruppentreffen gewährleisten in der Regel, dass die Motivation der Teilnehmer von Dauer ist. Üben und Feedback, noch dazu in Realsituationen, sind an für sich ideal für einen Lernprozess. Hinzu kommt, dass die kurzen Präsenzeinheiten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer nicht über beanspruchen. Gerade hier liegt aber auch eine Gefahr.
Bekanntlich brauchen Gruppen immer eine Anlaufzeit, bevor sie intensiv arbeiten können. Die Reflexion, eigentlich eine Chance, nimmt bei den kleinen Zeiteinheiten oft einen beträchtlichen Raum ein. In der Konsequenz spricht man viel über die Erfahrungen, übt dafür aber praktisch weniger in der Gruppe. Hinzu kommt auch noch, dass je nach Gruppengröße nur wenig Raum für den einzelnen zur Verfügung steht, seine persönlichen Erfahrungen zu reflektieren.
Die Wahl des Stressmanagement-Settings läuft also auf zwei zentrale Fragen hinaus: Bleibt genügend Raum für das Üben der Stressmanagement-Methoden und ist die Gruppe der geeignete Lernrahmen.
Die Antwort auf diese beiden Fragen kann je nach Lebenssituation, Persönlichkeit und Bedürfnis des einzelnen unterschiedlich ausfallen. Lautet sie im individuellen Fall Nein, könnte die Konsequenz in einem Stressmanagement Kompakt Coaching liegen.
Diese Form der Stressprävention wird bisher zwar nicht von den Krankenkassen gefördert, doch sie hat trotz der erforderlichen finanziellen Investition große Vorteile für den Coachee.
Zunächst können die Inhalte in einem Vorgespräch individuell auf den Teilnehmer abgestimmt werden. Coaching findet in Einzelsitzungen statt. Vielleicht hat der eine oder andere in der Vergangenheit bereits Erfahrungen mit Autogenem Training oder Zeitmanagement gemacht. Das individuelle Einzelcoaching verzichtet dann auf diese Inhalte und vermittelt dem Coachee nur, was er noch zusätzlich braucht, um mit seinem Stress besser umzugehen.
Auch die grundlegende Entwicklung von Vertrauen und Offenheit fällt im Einzel-Coaching oft leichter. Eine Gruppe kann stärkend wirken, oft hemmt sie aber auch die Möglichkeiten des Einzelnen über seine sehr persönlichen Belastungen zu sprechen.
Die Dauer eines Stressmanagement-Kompakt-Coachings von einem Tag kann auch von Vorteil sein. Dieser Tag ist für die Prävention und das persönliche Gesundheitsmanagement reserviert. Man bringt nicht die frischen Sorgen des Tages mit. Und wenn das Coaching nach acht Zeitstunden, sechs effektiven Coaching-Stunden, endet, wartet nicht noch der volle Schreibtisch auf einen. Der ganze Tag gehört dem Coachee, seinen Bedürfnissen und seinen individuellen Lösungen. Kompaktes Arbeiten an der eigenen Lebenssituation tritt anstelle eines Multi-Tasking-Stressmanagements, das parallel zum Alltag stattfindet.
Gruppenkurse über mehrere Wochen, Kompaktkurse über ein Wochenende oder individuelles Stressmanagement-Kompakt-Coaching – all das hat seinen Nutzen, seine Grenzen und seine Chancen. Gerne berät Dipl.-Psych. Thomas Lang welches Angebot den persönlichen Erfolg garantiert.







