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Der Sozialticker fragt: Utopisches Wunschdenken oder Realität?

14.07.200615:50 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Der Sozialticker fragt: Utopisches Wunschdenken oder Realität?
Der Sozialticker - kritisch fordernd und unabhängig
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(openPR) Jeder deutsche Arbeitnehmer hätte im vergangenen Jahr im Schnitt 40.642 Euro verdient und damit 2,1 Prozent mehr als 2004. Allerdings gibt es bei den Gehältern weiterhin breite Spannen, die von Geschlecht, regionaler Herkunft und Branche abhängen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.



So liegt der Durchschnittlslohn in Ostdeutschland mit 29.795 Euro immer noch nur bei rund 71 Prozent des Westniveaus und dies nach 17 Jahren Einigung. Die Schere zwischen West und Ost ging sogar noch etwas weiter auseinander: Während die Beschäftigten im Osten 1,5 Prozent mehr verdienten als 2004, bekamen die im Westen 2,1 Prozent mehr. Was das bei hohen Einkünften für Unterschiede sind, ist sicherlich bekannt. Interessant wäre, wieviel Personen über derartiges Einkommen in Deutschland noch verfügen im Gegensatz zu denen, die nicht mal die Butter auf dem Brot besitzen. Von den Kindern, die bereits unter der Armutsgrenze leben - trotz Einkommen eines Elternteiles mal abgesehen.

Zum Vergleich: Wenn man bedenkt, dass die Löhne zum Teil schon jetzt nicht mehr ausreichen, um in Deutschland ein würdevolles Leben mit dem geringen Einkommen zu erzielen - vergleichbar dazu ein allein stehender ALG II Hilfeempfänger nur 4140 Euro im Jahr erhält, dann bekommt der Satz: Zum Leben zu wenig - zum Sterben zu viel, einen völlig neuen Glanz in den Buchstaben.

Und mal ne Frage: In welcher Branche bzw. wo wird im Monat 3386 Euro (West) 2482 Euro (Ost) noch verdient? In dem Frisörhandwerk oder als Taxifahrer bestimmt nicht, daher müssen sich einige Unproduktive wohl mit 6000 Euro und mehr die Taschen vollstopfen, weshalb den Frisösen nur noch 600 Euro übrig bleiben. - Oder? Überprüfen Sie einmal selber, ob das Gehalt zur Ihrer Arbeit passend ist oder nicht! Sie werden staunen, warum Sie kaputte Hände haben und Cheffchens Büromietze aus dem 90.000 Euro Wagen winkt.

Kleines Beispiel: Ein Pilot einer kleinen Linienmaschine mit 46 Personen an Bord, bekommt zwischen 6000 und 11000 Euro. Ein Busfahrer, welcher mit gleicher Verantwortung über Mensch und Maschine verfügt, speist man mit 800 Euro Brutto je Monat ab, wobei der Einsatzleiter sich über 3500 Euro ins Säckel steckt. Warten wir demnach also die EEJobber-Welle ab, welches eine Lohnpolitik - auf ein noch geringeres Niveau absinken lassen wird

weitere Informationen auf http://www.sozialticker.com

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