(openPR) Stigmatisierungsfreier, fairer Umgang mit Schuldnern ist wirkungsvoller.
Für Deutschland lässt sich eine Schuldnerquote von 9,9 Prozent ermitteln, was bedeutet, dass rund 6,7 Millionen Bürger über 18 Jahre überschuldet sind – damit erreicht die Schuldnerquote den höchsten Wert seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007. Laut Bundesbank hatten die Bundesbürger Ende 2015 insgesamt 225,1 Milliarden Euro an Krediten zu Konsumzwecken aufgenommen. Jeder dritte Haushalt habe einen Raten- oder Dispokredit laufen, so der Bankenfachverband. Verbindlichkeiten der privaten Haushalte in Deutschland haben sich im Zeitraum von 1999 bis in das Jahr 2014 stetig erhöht. Das Statistische Bundesamt gibt das volkswirtschaftliche Schuldenvolumen in Deutschland im Jahr 2014 mit ca. 218 Mrd. Euro an. Die individuelle Schuldensumme lag 2014 im Mittel bei ca. 32.600 Euro. Nach einem leichten Rückgang der Schuldner im Jahr 2013 seien die Zahlen im Jahr 2014 sehr deutlich angestiegen.
Lindorffs Strategie im Forderungsmanagement reagiert auf diese Entwicklungen mit Erfolg. Verschiedene Schuldnertypen werden systematisch motiviert, an der Lösung ihrer Probleme aktiv mitzuwirken. Dieser neue Weg der Schuldenregulierung basiert auf einer umfangreichen Studie, die gemeinsam mit Prof. Dr. Jens Weidner (Hamburg/Zürich) entstanden ist.
Die Lindorff-Studie kombiniert auf innovative Weise neueste empirische Daten zur Situation von Schuldnern mit einer validen Fallzahl qualitativer Experteninterviews aus einem Kreis von Bankmanagern, Schuldnerberatern, Schuldnern, Juristen, Armutsforschern und Sanierungsmanagern. „Handlungsleitlinien aus dieser Schuldnertypologie ermöglichen unseren Mitarbeitern ein stigmatisierungsfreies und für beide Seiten zielführendes Fair Play im Forderungsmanagement. Die Mehrzahl der Schuldner ist dankbar für Hilfestellungen im Entschuldungsprozess. Diese bietet Lindorff erfolgreich an,“ so Florian Wöretshofer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Lindorff Deutschland













