(openPR) Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hatte vor einiger Zeit eine bestimmte Baureihe ihres SUV-Modells Tucson in die Werkstätten zurückgerufen. Das Problem war ein potentieller Defekt in der Elektrik, der in der Lage war, Bremslichter und Tempomat außer Funktion zu setzen.
Die Rückrufaktion an sich war ordentlich organisiert, so Journalist Kipper von der Union deutscher Verbraucher (UDV). Ärgerlich sei jedoch, dass alle Autos, bei denen das defekte Bauteil in herstellerfremden Meisterbetrieben ausgetauscht wurde, abermals in die Werkstatt müssen, weil nur ein Austausch bei einem Hyundai-Vertragspartner anerkannt wird. Ansonsten droht gar die Zwangsstilllegung des Fahrzeugs trotz vollzogener Reparatur in einer ordentlichen Meisterwerkstatt.
Die Union deutscher Verbraucher verurteilt dieses Vorgehen als reine Schikane, bei der sich Hyundai und das Kraftfahrtbundesamt gegenseitig die Verantwortung zuschreiben. Dies ist weder nachvollziehbar noch akzeptabel.






