(openPR) Die Union deutscher Verbraucher (UDV) hat in ihrer jährlichen Auswertung der gemeldeten Fälle von Cybermobbing einen erneuten Anstieg der Fallzahlen zu verbuchen.
Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle von Mobbing im Internet stieg demnach um 23,7% von 2015 auf 2016. Die Anzahl der schweren Fälle (bis hin zur Bedrohung der sozialen Existenz) sogar um 74,2%.
Hermann Bauer, IT-Journalist und Experte der Union deutscher Verbraucher, führt diesen Anstieg auf eine immer leichtere Verfügbarkeit von Massenkommunikationsmitteln für Jedermann zurück. "Heute kann jeder Massenkommunikation betreiben, vor fünf Jahren noch war das Profis vorbehalten. Vor allem die Qualität der Foren und Fertigwebseiten, die dazu genutzt werden sind inzwischen kaum noch von seriösen Seiten unterscheidbar", beklagt der Experte. Dadurch erhielten die Mobber Plattformen frei Haus, auf denen sie ihre Taten begehen können.
Die Union deutscher Verbraucher (UDV) nennt Menschen und Unternehmen, die im Internet gemobbt werden, auf Anfrage kosten- und gewährfrei Ansprechpartner und Hilfsstellen. Selbst berät sie allerdings nicht.











