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Interview zum Thema Cybermobbing

07.02.201717:47 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Interview zum Thema Cybermobbing

(openPR) Cybermobbing ist aktueller denn je. Laut der aktuellen JIM-Studie geben acht Prozent aller Jugendlichen an, selbst schon einmal Opfer von Mobbing gewesen zu sein – dies entspricht etwa 500.000 betroffenen Jugendlichen in Deutschland. Für die Online-Initiative „Ich im Netz“ von Das Telefonbuch Grund genug, bei Expertin Nina Pirk von „Nummer gegen Kummer e.V.“ nachzuhaken und Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Cybermobbing zu finden. Die Initiative steht Kindern, Jugendlichen und Eltern beratend zur Seite und ist erster Ansprechpartner bei Fragen und Problemen.



Cybermobbing – Was ist das?

Cybermobbing ist und bleibt ein Thema, das immer mehr junge Internetnutzer betrifft. Es umfasst jegliche Bloßstellungen, Bedrohungen und Belästigungen im Netz. „Dabei besteht ein Ungleichgewicht zwischen Opfer und Täter, sowohl in Form eines Macht- als auch Kräfteungleichgewichts, das sich auf das Alter, die Körpergröße, die tatsächliche körperliche Stärke, die kognitiven oder sozialen Fähigkeiten beziehen kann“, erklärt Pirk. Warum Kinder und Jugendliche zu Cybermobbing-Tätern werden, kann unterschiedliche Beweggründe haben: „Höhere Aggressivität, positive Einstellung zu Gewalt, mehr persönliche Erfahrungen mit Gewalt, wenig Empathie, negative Eltern-Kind-Beziehung, wenig Unterstützung durch Gleichaltrige.“
Opfer von Cybermobbing fühlen sich wiederum sozial isoliert und ziehen sich oft zurück. Verunsicherung und ein schwaches Selbstwertgefühl sind nur einige der Folgen. Auch körperliche Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Schlafprobleme können auftreten. Die ständige Angst führt zu Nervosität und Stress.

Beweise sichern, blockieren, melden

Doch wie sollen sich Opfer verhalten? Wo finden sie Hilfe? „‘Stop, Block, Tell‘ ist eine hilfreiche Strategie im Umgang mit Cybermobbing“, so Pirk: „Nicht antworten auf die Mobbingnachrichten, das provoziert bzw. motiviert den Bully nur, weiterzumachen. Beweise sichern, um anderen zeigen zu können, was passiert ist. Den Bully blockieren und den Bully sowie verletzende Inhalte melden. Und schließlich ‚tell‘, also Hilfe suchen, sich Unterstützung holen. Nummer gegen Kummer bietet diese Unterstützung an.
Als Außenstehender, beispielsweise als Freund oder Lehrer, wiederum sollte vorsichtig vorgegangen werden: „Wenn man dem Opfer helfen möchte, kann man das Thema vorsichtig ansprechen und signalisieren, dass man für die Person da sein möchte. Wichtig: Nichts über den Kopf des Betroffenen hinweg entscheiden oder unternehmen.“

Vorsicht im Umgang mit privaten Informationen

Um gar nicht erst Opfer von Cybermobbing zu werden, gibt es mögliche Anhaltspunkte, die sich Nutzer im Umgang mit ihren Privatinformationen im Netz zu Herzen nehmen sollten. Dennoch: „Leider gibt es keinen garantierten Schutz vor Cybermobbing.“ Eine gewisse Vorsicht im Netz ist aber in jedem Fall sinnvoll. Dazu zählt z. B., nicht allzu viele private Informationen über sich im Netz preiszugeben. Auch sollten Passwörter stets geheim gehalten und nicht Freunden preisgegeben werden.

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