(openPR) Im Rahmen des Gästeprogramms der Bundesrepublik Deutschland traf Staatsministerin Kerstin Müller am Donnerstag (03.04.) im Auswärtigen Amt mit einer Delegation hochrangiger chinesischer Politiker zusammen. Mitglieder der Delegation waren unter anderem die Vizeminister im Taiwanamt und im Büro für Wirtschaftssystemreformen des Staatsrates sowie die Vizegouverneure dreier chinesischer Provinzen. Die Delegation wurde vom Präsidenten des Instituts des Chinesischen Volkes für Auswärtige Beziehungen, Botschafter a.D. Mei Zhaorong geleitet.
Staatsministerin Müller würdigte die chinesische Reform- und Öffnungspolitik sowie die erreichten Leistungen im Wirtschaftsbereich. Sie strich die große Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und vor allem der Menschenrechte heraus und gab der Hoffnung Ausdruck, der Gesprächsfaden zur Lösung der Tibetfrage möge nicht abreißen. Sie hob die gute Qualität der bilateralen Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Deutschland hervor – diese seien so gut, dass sie erlaubten, unter Freunden in aller Offenheit auch über strittige Themen wie etwa die Achtung der Menschenrechte zu diskutieren.
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