(openPR) Allein die Job Beschreibung ist schon verlockend. Nicht nur, dass der Chef einem nicht mehr über die Schulter schauen kann, sondern auch, dass frühe Aufstehen entfällt. Es kann gearbeitet werden, wann und wo man will. So kann sogar das Lieblingscafe zu einem Büro werden. Diesem Job sind keinerlei Grenzen gesetzt und sogar am Strand wäre es möglich Geld zu verdienen und zu arbeiten.
Dem klassischen Büroalltag zu entkommen und Geld zu verdienen indem Remote Working oder auch Freelancing beruflich ausgeübt wird, dafür entscheiden sich immer mehr Menschen. Menschen, die als Freelancer arbeiten wollen, haben es einfach damit - die Zeit kann völlig selbst bestimmt werden. Dennoch ist hier aber auch zu erwähnen, dass diese Art zu Arbeiten nicht für jeden das Richtige ist, denn viele unterschätzen den zeitlichen Aspekt und schieben die Aufgaben so lange vor sich her, bis es schließlich zu spät ist.
Was hat es mit Remote Working auf sich? Ist das eine Rundumlösung?
Es ist völlig gleich, wann der Arbeitstag begonnen wird. Der Freelancer kann von 12 Uhr mittags bis in die Nacht hinein arbeiten oder auch am Wochenende. Wichtig ist aber, wenn Teams verteilt worden sind, dass die Zeit immer sinnvoll geplant wird. Denn sind die Zeitunterschiede zu groß, kann das Projekt (auf www.hunchster.com finden Freelancer interessante Projekte) daran scheitern. Es ist wichtig einen guten Weg zu finden, den Job auszuüben. So könnte auch dann noch weiter gearbeitet werden, während das Essen schon auf dem Herd steht. Die Arbeit sollte aber dennoch nicht einfach nebenbei "hineingezogen" werden Es ist wichtig eine gute Einteilung zu schaffen. Denn es ist nicht der eigene Chef, der das Gehalt zahlt, sondern man selbst ist für seine Arbeit zuständig. Wer also nicht arbeitet, wird auch kein Geld verdienen.
Die Gefahr der Prokrastination
Es spielt eine sehr große Rolle, dass die Freizeit nicht zu sehr die Oberhand gewinnt. Denn wer immer wieder die wichtige Arbeit aufschiebt, kann sich darin auch verlieren und wird keinen Anschluss finden. In der Regel ist immer irgendwo eine Deadline vorhanden. Wer sich nun unter Stress setzt um das Projekt zu vollenden, wird auch nichts mehr schaffen.
Besser hingegen ist es, sich die Arbeitszeit von vorne herein in einem normalen Arbeitsrhytmus einzuteilen. Dadurch lassen sich ausufernde Arbeitszeiten und auch die Prokrastination vermeiden. Ein Rhythmus ist entscheidend und sollte möglichst immer an dieselben Zeiten gebunden sein. Dadurch werden die Termine eingehalten und alle im Team wissen genau, wann der andere erreichbar ist. So können alle ihre Zeiten aufeinander abstimmen.
Die Gewohnheitstiere
Viele meinen dass sie auch etwas früher mit der Arbeit beginnen können und so werden bereits vor dem Aufstehen E-Mails beantwortet oder auch Anrufe angenommen. Aber das ist ebenso falsch wie während des Abendessens zu arbeiten. Wenn die Couch oder auch das Bett zum Büro werden, dann wird es dem Gehirn, das im Übrigen ein Gewohnheitstier ist, schwer fallen, später genau an diesen Stellen Entspannung zu finden. Wichtig ist es daher, einen Arbeitsplatz einzurichten. Dieser kann frei nach dem eigenen Wunsch aussehen. Das ist das Gute daran als Freelancer im Home Office zu arbeiten. So können beispielsweise Pflanzen auf dem Arbeitstisch dabei helfen, die eigene Kreativität zu wecken. Hier sollte sich aber jeder auch daran ausrichten, dass die Pflanze von Zeit zu Zeit Wasser braucht. Wer eine vertrocknete Pflanze vor sich sieht, wird sich nicht konzentrieren können. Daher kommt es immer auf den eigenen Geschmack und die Vorlieben an. Andere hingegen möchten nicht abgelenkt werden während der Arbeit und stellen keinerlei Objekte auf. Wichtig ist nicht wie der Schreibtisch aussieht, sondern, das überhaupt einer vorhanden ist.
Die Arbeitshaltung und die Konzentration
Häufig unterschätzt wird auch die Bekleidung im Home Office. Es ist eigentlich egal, ob der Ausübende eine Jogginghose und ein altes T-Shirt trägt. Denn es finden keinerlei Video Konferenzen statt oder sonstige Ablenkungen. Wichtig ist immer, dass es vielleicht dennoch für gut erachtet wird, zumindest eine Jeans und ein sauberes Shirt zu tragen. Die Arbeitskleidung an sich ist wichtig für die Arbeitshaltung und auch die Konzentration. Genau das wird ebenso häufig unterschätzt. Das Umziehen am Morgen kann also dabei hilfreich sein, die Arbeit auf jeden Fall zu beginnen. Es ist auch gut, vor der Arbeit ungefähr 30 Minuten raus zu gehen in die Natur und Sport zu treiben. Dadurch wird die eigene Konzentration gefördert. Auch ein Spaziergang kann hier Wunder bewirken. Der Spaziergang kann auch in ein Cafe führen, indem es einen W-Lan Empfang gibt, der frei ist. So könnte während des Spazierganges für eine Weile weiter gearbeitet werden. Aber genau das ist nicht für jeden Remote Worker das Richtige . Denn häufig ist das Problem, dass die Person, die ihren Job im Home Office ausübt, keine Lust hat sich eine alternativen Ort zum Arbeiten zu suchen. Aber dennoch sollten auch Alternativen vorhanden sein. Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel kann auch ein Fenster und somit Tageslicht am Arbeitsplatz sein. Dies ist sogar wichtig, für die Menschen, die gerne in der Nacht arbeiten. Auch die Ernährung sollte immer ausgewogen sein, aber das wird hier nun nicht weiter ausgeführt, das würde zu weit führen.
Die Freiheiten nutzen und zwar gezielt
Nun sollte jedem klar sein, dass es mehr als einen Laptop und eine Couch braucht, um die Arbeit zu Hause erfolgreich zu erledigen. Manche Leute sind mit diesem Schema zwar sehr gut bedient, andere hingegen werden aber genau daran scheitern. Das richtige Zeitmanagement und natürlich auch eine gute Einstellung sind immer das Wichtigste um den Job von zu Hause ausüben zu können. Es sollte immer vor Augen sein, dass der Job und die Freizeit immer noch zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, die getrennt werden müssen. Bei Freelancern findet der Job nun mal zu Hause statt und somit auch unmittelbar im Privatleben. Daher ist es immer gut, eine perfekte Balance zu finden um sowohl zu Hause als auch am Strand oder im Park vor der Haustür arbeiten zu können. Dabei spielt es aber auch eine große Rolle, sich nicht ablenken zu lassen. Dieser Job erfordert mehr als nur Wissen und dadurch kann es auch eine neue Herausforderung sein.







