(openPR) HEIDENHEIM, 19.06.2006. „Bauen bringt Grauen“ - ungeachtet dieses Sprichwortes plant die baden-württembergische Landesregierung nach den umstrittenen Großprojekten Stuttgart 21 und der Fildermesse schon die nächste Großbaustelle. Geht es nach dem Willen des erst kürzlich wieder im Amt bestätigten Landtagspräsidenten Peter Straub (CDU) soll der Plenarsaal im Landtag bis 2011 für einen zweistelligen Millionenbetrag neu- bzw. umgebaut werden.
Auf wenig Verständnis stoßen diese Pläne bei der ödp in Heidenheim. Besonders ärgert Gerd Eckhardt, Kreisvorsitzender und ödp-Landesvorstandsmitglied, die phrasenhafte Begründung von Peter Straub: „Wichtig ist dass dieser Landtag von der Bevölkerung als lebendiger Träger unserer demokratischen Ordnung wahrgenommen wird …nirgendwo als beim Sitzungssaal kommt die „Symbolkraft“ des Landtags besser zum Ausdruck“.
Wenn die schwarz-gelben Regierungskoalition bei wichtigen Themenbereichen wie Bildung, Soziales und Familien den Rotstift ansetzt, bei „eigenen“ Bauvorhaben das Geld aber mit beiden Händen ausgibt hat dies zwar eine „mächtige Symbolkraft“, ob diese jedoch für die demokratische Grundeinstellung unserer Bevölkerung förderlich ist scheint eher zweifelhaft.
Die ödp in Heidenheim ist eine lokale Untergliederung der Ökologisch-Demokratischen Partei.
In der ödp arbeiten Menschen zusammen, die dem Streben von Gesellschaft und Wirtschaft nach "Immer mehr" das Prinzip Verantwortung entgegensetzen: "So leben, dass Zukunft bleibt!". Angestrebt wird eine Wende im Lebens- und Wirtschaftsstil - weg von der Überfluss- und Verschwendungswirtschaft, hin zu Nachhaltigkeit und "echter" Lebensqualität.
Ökologisch Demokratische Partei (ödp) Kreisverband Heidenheim
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