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PVS und Stiftung Privatmedizin gründen GOÄ-Institut als gemeinnützige GmbH

12.05.201615:55 UhrVereine & Verbände

(openPR) Mit Gründung der „GO DatenConsult GmbH i.Gr.“, kurz GOÄ-Institut, wollen die Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) und die Stiftung Privatmedizin die Arbeiten rund um den GOÄ-Novellierungsprozess unterstüt-zen. Ziel der Einrichtung ist es, mögliche Informations-Asymmetrien zwischen Ärzteschaft und Kostenträgern in Bezug auf die GOÄ zu beseitigen. Denn nur eine auf validen Daten basierende allseits anerkannte GOÄ-Novelle bildet die Grundlage für ein gutes Arzt/Patienten-Verhältnis und damit für den Erhalt des hohen Niveaus des Gesundheitssys-tems in Deutschland.



Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund bündeln die PVS gemeinsam mit der Stiftung Privatmedizin deshalb mit Gründung dieser als gemeinnützig konzipierten Gesellschaft ihre Kompetenzen und stellen in Zusammenarbeit mit dem Kieler Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) ein neues Datenangebot für den weiteren GOÄ-Novellierungsprozess bereit.

Hintergrund: Die PVS verfügen über die notwendigen GOÄ-Abrechnungsdaten in repräsentativer Breite, um eine GOÄ-Novelle aus Perspektive der liquidierenden Ärzte – ambulant wie stationär – sachgerecht mitgestalten zu können. Die Besonderheit: Die Abrechnungsdaten der PVS umfassen alle ambulanten und stationären Abrechnungstatbestände für PKV-Vollversicherte, Beihilfeberechtigte mit und ohne PKV-Versicherung, Selbstzahler (Personen ohne Krankenversicherung, GKV-Versicherte), Unfallversicherung (Berufsge-nossenschaften), PKV-Versicherte mit Eigenbeteiligung, PKV-Versicherte und sonstige Versicherte mit besonderen Abrechnungsmodalitäten.

Im GOÄ-Institut werden die PVS-Abrechnungsdaten als repräsentative Stichprobe für weitere Untersuchungen bereitgestellt. Die Repräsentativität der PVS-Daten wird durch Schichtungen nach Nord/Süd-, Ost/West- und Stadt/Land-Regionen sichergestellt. Darüber hinaus werden von den PVS Honorarexperten in das GOÄ-Institut entsandt, um die Arbeiten und Analysen im Interesse der Ärzte und Patienten beratend kontinuierlich zu unter-stützen.
Um über diese Abrechnungsdaten Hochrechnungen für den Gesamtmarkt der Privatliquidationen zu realisieren, werden die PVS-Daten mit diversen anderen Datenquellen, u.a. der Privaten Krankenversicherer, kombiniert. Dadurch entsteht ein neues Datenangebot der Gesellschaft, die „GOÄ-Analyse“.

Die Erarbeitung und dauerhafte Fortschreibung der „GOÄ-Analyse“ erfolgt im Treuhänder-Verfahren in Zusammenarbeit mit dem IfMDA in Kiel, das auch zuständig für das Zusammentragen, Bereitstellen und Kalibrieren der notwendigen PKV-Datenquellen ist.
Letztendlich werden mit der „GOÄ-Analyse“ Honorar- und Finanz-Analysen umgesetzt, insbesondere um die folgende Frage zu beantworten:
„Wie verändert sich die Honorarsituation für Arztpraxen und Kliniken?“

Berufsverbänden, ärztlichen Verbänden und ärztlichen Verhandlungsführern wird so durch das GOÄ-Institut die Möglichkeit gegeben, Status quo-Analysen, GOÄ-Kapitelnovellierungen und GOÄneu-Reform-Analysen mit dem Team der GO DatenConsult zu erarbeiten.

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