(openPR) Liebe Studierende der Hochschule Niederrhein,
wir möchten euch die ver.di HSG-Niederrhein für die kommende Wahl des Studierendenparlaments an der Hochschule vorstellen.
Als Liste für Arbeitsrechte und Solidarität wollen wir auch in Zukunft den Studierenden jetzt schon zur Seite stehen. Arbeitsrechte betreffen euch vielleicht schon während des Studiums, spätestens aber mit eurem Abschluss und den Eintritt in die Arbeitswelt.
Die Hochschulgruppe will aus studentischer Perspektive gewerkschaftliche Themen bearbeiten, in aktuelle Debatten eingreifen - vor allem mit Blick auf die Schnittpunkte von Hochschulleben und Arbeitswelt.
Unsere Interessenvertretung wird solidarisch auch den Mitarbeitern der Hochschule zugutekommen. Denn erst sie machen unser Studium tagtäglich erst möglich.
Als markante Eckpunkte haben wir uns als Ziele gesetzt:
eine Professionalisierung des Serviceangebots des AStA
Der AStA war stehts bemüht Studierenden ein Beratungsangebot (z.B. BAföG Beratung, Sozialberatung etc.) anzubieten. Dieses Angebot geht unserer Meinung nach nicht weit genug.
eine Verkleinerung der Strukturen des AStA
Wir halten die aktuelle AStA-Struktur für wenig zielführend. Wir wollen den Referatszuschnitt an die Bedürfnisse der Studierendenschaft anpassen und einen gesunden Mix zwischen studentischer Beratung, Schaffung von kulturellen Angeboten, sportlicher Betätigung und studentischem Leben neben dem Büffeln optimal anpassen. Zusätzlich ist es uns eine Herzensangelegenheit, die beiden Standorte Krefeld und Mönchengladbach durch gemeinsame Aktionen näher zusammenzurücken zu lassen.
Das bedeutet für uns vor allem:
eine Wiederbelebung des AStA-Kellers in Krefeld
Der AStA-Keller in Krefeld steht still. Das wollen wir schleunigst ändern und nicht nur in Krefeld eine Wiederbelebung der studentischen Partyszene schaffen, sondern auch in Mönchengladbach ein Campusleben ins Leben rufen, dass über den Besuch von Lehrveranstaltungen weit hinausgeht.
eine aktive Mitarbeit und Einmischung in Hochschulgremien
Unsere Arbeit hört mit Sicherheit nicht auf, wenn ihr uns in das Studierendenparlament gewählt habt und wir für euch aktiv den allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) stellen dürfen.
Bereits in diesem Jahr haben wir Vertreter der ver.di Hochschulgruppe Niederrhein im Senat der Hochschule in dem wir für studentische Belange eintreten. Durch unsere breite Aufstellung in allen Fachbereichen möchten wir in Zukunft auch in den Fachbereichsräten und Prüfungsausschüssen mitsprechen und eure Rechte einfordern. Des Weiteren nehmen einige Mitglieder der ver.di Hochschulgruppe Niederrhein Bundes- und Landesmandate in der Gewerkschaft wahr. Der Bundessprecher der Studierende von ver.di, der auch diese Hochschulgruppe initiiert hat, setzt sich auf Bundesebene für eine bundesweite Erhöhung des BAföG ein.
ein Wiedereintritt in den fzs (freier zusammenschluss der student*innenschaften)
Zur aktiven Gremienarbeit gehört auch die Darstellung auf Bundesebene. Dafür war die Studierendenschaft bisher Mitglied im größten Dachverband für studentische Interessen - dem fzs.
Leider wurde von der liberalen Hochschulgruppe (LHG) zu einer der vergangenen Parlamentssitzungen ein Graubereich ausgenutzt um allen Studierenden diese Stimme auf Bundesebene zu nehmen. So ist keine aktive Einmischung im Bundestag mit Beteiligung der Studierenden der Hochschule Niederrhein mehr möglich.
kulturelle Vielfalt durch Förderung eurer Projekte stärken
Neben dem festen Angebot an kulturellen Aktivitäten, wollen wir euch die Möglichkeit geben über Projekte selbst aktiv zu werden. Neben einer Aufwandsentschädigung bekommt ihr natürlich auch ein Budget für eure Projekte. Kommt einfach auf uns zu und stellt eure Ideen vor.
aktives Einschreiten entgegen aller diskriminierenden Strukturen
Ob es der Seminarraum ist der für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich ist, der*die Professor*in der*die zum wiederholten Male rassistische Vorurteile bemüht oder ein Problem mit LGBT* hat. Wir werden aktiv und entschlossen unser Möglichstes tun um diskriminierende Strukturen im Hochschulalltag zu bekämpfen. Damit setzen wir das Leitbild der Hochschule "Grenzen überwinden" endlich in Taten um!
ein Ausbau des Sportangebots in Krefeld und Mönchengladbach
Sportliche Aktivitäten müssen weiter ausgebaut werden, denn Sport ist ein essentieller Ausgleich zur geistigen Anforderung des Hochschulalltags.
Wir wollen unsere lokalpolitische Vernetzung in Mönchengladbach und Krefeld nutzen und Vereine dazu bringen ihre Angebote für alle Studierenden zu öffnen.
eine Ermöglichung von kostengünstigen Bildungs- und Urlaubsreisen
Du wolltest schon immer mal nach Auschwitz, Dachau, Berlin oder sogar Amsterdam? Dir fehlt das Geld? Kein Problem! Bildungs- und Urlaubsreisen sollen für die Studierendenschaft kein Luxus darstellen. Die ver.di Hochschulgruppe wird mit der Gewerkschaft ver.di und dem deutschen Bundestag Bildungs- und Urlaubsreisen zu kostengünstigen Preisen realisieren.
ein breites Angebot zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen
Schlüsselqualifikationen sind für das spätere Leben äußerst wichtig. Besonders in der Arbeitswelt wird immer öfter nach sogenannten "Softskills" gefragt. Die ver.di Hochschulgruppe will kostenlose Seminare zum Erwerb sogenannter "Softskills" organisieren und veranstalten.
die Realisierung der Chancengleichheit
Viele Studierende können sich oftmals ihr Studium nicht finanzieren. Viele fürchten die hohe Kosten eines Studiums. Bildung darf kein Luxus sein und ausschließlich für privilegierte möglich sein.
Die Hans-Böckler-Stiftung ist eine gewerkschaftsnahe Stiftung. Mitbestimmung wird in der Stiftung groß geschrieben. Die Stiftung vergibt Stipendien an angehende Studierende und eingeschriebene Studierende. Wie ihr in den Genuss einer Förderung durch die zweitgrößte Stiftung Deutschlands kommen könnt, könnt ihr durch uns erfahren. Einige Mitglieder der Hochschulgruppe sind im Übrigen auch Stipendiaten der Hans-Böckler-Stiftung. Sie werden euch mit euren Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Wir möchten ein Forum für gesellschaftspolitische interessierte Studierende und eine Plattform für politische Aktionen bieten - auch für Menschen, die noch nicht gewerkschaftlich organisiert sind.








