(openPR) Jochen Bülow: „Der heute vorgelegte Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes zeigt deutlich: Es gibt keine Entwarnung in den Bundesländern, und es gibt erst recht keine Entwarnung für Rheinland-Pfalz. Die Armutsquote in unserem Land ist so hoch wie nie. 15,5% der Bevölkerung - rund 660.000 Menschen – sind betroffen. In Rheinhessen und in der Westpfalz liegt die Armutsquote mit 16,6% deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Das sind untragbare, seit Jahren dauerhaft verfestigte Zustände, die dringend der Abhilfe bedürfen. Dieser Armutsbericht ist tatsächlich ein Armutszeugnis für Rot-Grün in Rheinland-Pfalz und Schwarz-Rot im Bund.“
Dr. Kathrin Meß: „Unsere Alarmglocken stehen weiterhin auf Sturm. Dem neuen Armutsbericht zufolge hat eine Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu den Lebensverhältnissen überschuldeter Menschen im Land klipp und klar bestätigt, was DIE LINKE seit Jahren sagt: Bei erhöhtem Armutsrisiko steigt die Gesundheitsgefährdung um das Dreifache. Krankheit macht arm, Armut macht krank. Und: Armut ist vorwiegend weiblich, denn rund die Hälfte der Alleinerziehenden und ein Drittel der Seniorinnen hat zu wenig zum Leben. Mehr denn je braucht es eine starke parlamentarische Stimme im Landtag, welche die Missstände immer wieder beim Namen nennt, keine Ruhe gibt und die Landesregierung, gleich welcher Couleur, zum Handeln drängt. Je stärker die LINKE, desto sozialer das Land!“










