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Dittchenbühne: Klaus Falkhausen inszeniert den 'Katzensteg'

28.01.201620:06 UhrKunst & Kultur

(openPR) Premiere am 26. Februar / sieben Aufführungen folgen bis April

(Elmshorn/28.1.2016) Auf Grundlage des Romans „Der Katzensteg“ des ostpreußischen Schriftstellers Hermann Sudermann (1857 – 1928) hat Raimar Neufeldt, Vorsitzender des Elmshorner Vereins „Forum Baltikum – Dittchenbühne“, ein Schauspiel geschrieben, das am Freitag, den 26. Februar 2016, um 19 Uhr, an der Dittchenbühne Premiere feiert.



Für die Regie beim neuen Stück der Dittchenbühne konnte der Schauspieler und Regisseur Klaus Falkhausen gewonnen werden, der heute in Hamburg lebt und arbeitet – zum Beispiel am Altonaer Theater. Im „Katzensteg“ gibt es ein Wiedersehen mit vielen beliebten Darstellern früherer Inszenierungen der Dittchenbühne – mit Rolf „Kalle“ Skala etwa oder mit Kai Göhring.

Drama aus den Befreiungskriegen

Der Inhalt vom „Katzensteg“: Die Truppen Napoleons haben Deutschland besetzt, Preußen führt Krieg gegen Frankreich. Doch Deutschland ist gespalten in begeisterte Anhänger und erbitterte Gegner Bonapartes – ein Bruch, der durch viele Familien geht. Auch der junge Graf von Schranden überwirft sich mit seinem bonapartistisch gesinnten Vaters in Ostpreußen, geht voll Zorn nach Berlin und schließt sich dort einer bewaffneten Burschenschaft an. Sein Vater zwingt inzwischen die Magd Regine, französische Soldaten über einen geheimen „Katzensteg“ zu führen, damit sie preußischen Soldaten in den Rücken fallen können. Mit dieser Tat macht sich der alte Graf alle Bewohner der Umgebung zu Feinden. Sein Sohn dagegen wird aufgrund seiner militärischen Erfolge gegen die Franzosen als Held gefeiert. Als der Krieg vorüber ist, kehrt der junge Graf nach Hause zurück, um seinen Vater zu beerdigen, der auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist. Doch niemand außer der Magd Regine will ihm dabei helfen. Als er die Bestattung seines Vaters erzwingt, schmieden hasserfüllte Dorfbewohner ein Komplott gegen ihn...

Überraschend aktuell

Sudermanns Roman „Der Katzensteg“ aus dem Jahr 1890 ist auch heute in mancher Hinsicht ein überraschend aktuelles Stück Literatur, das Entwicklungen des 19. Jahrhunderts kritisch unter die Lupe nimmt: etwa den deutschen Patriotismus während der napoleonischen Besetzung und der Befreiungskriege, der in einen Hurrapatriotismus mit Verblendung, Hass und menschlichen Fehlverhalten mündet. Erstaunlich, wie seltsam bekannt einem zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Verhalten der einen oder anderen Figur vorkommt – im Buch ebenso wie in der Bühnenfassung von Raimar Neufeldt. Theaterfreunde können gespannt sein auf ein weiteres kulturelles Highlight am „Forum Baltikum – Dittchenbühne“.

Karten sichern!

Acht Aufführungen wird es geben – rechtzeitiges Sichern von Tickets ist also angesagt: im Büro des „Forum Baltikum – Dittchenbühne“, unter Telefon (04121) 89710 oder per E-Mail unter E-Mail.

Die Aufführungstermine

Fr., 26. Februar 2016, 19 Uhr: Premiere von „Der Katzensteg“. Eintritt 25 Euro p. P.
So., 28. Februar 2016, 16 Uhr: „Der Katzensteg“. Eintritt: 15 Euro p. P.
So., 6. März 2016, 16 Uhr: „Der Katzensteg“. Eintritt: 15 Euro p. P.
So., 13. März 2016, 16 Uhr: „Der Katzensteg“. Eintritt: 15 Euro p. P.
So., 20. März 2016, 16 Uhr: „Der Katzensteg“. Eintritt: 15 Euro p. P.
So., 17. April 2016, 16 Uhr: „Der Katzensteg“. Eintritt: 15 Euro p. P.
So., 24. April 2016, 16 Uhr: „Der Katzensteg“. Eintritt: 15 Euro p. P.
Fr., 29. April 2016, 20 Uhr: „Der Katzensteg“. Eintritt: 15 Euro p. P.

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