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SARS Verdacht im Tropeninstitut erhärtet sich nicht

29.04.200401:57 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Der Verdacht auf das schwere akute Atemwegssyndrom SARS hat sich bei dem Sonntag abend eingelieferten Fall nicht erhärtet. Auch der Test auf das vor kurzem identifizierte und als Krankheitserreger verdächtige Coronavirus war am heutigen Nachmittag negativ.Das Kind war nach einem China-Aufenthalt in fiebrig und deshalb zur Klärung einer möglichen SARS-Infektion in die Klinische Abteilung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin gebracht worden.Die ersten Untersuchungen ergaben kein typisches Bild für SARS, eine Erkrankung der unteren Atemwege wurde nicht festgestellt. Zur Sicherung der Diagnose wurde am Montag nachmittag auch ein Test auf das neue Coronavirus durchgeführt.

Hinweis zum TestverfahrenDas Bernhard-Nocht-Institut führt in dringenden Verdachtsfällen umgehend einen Coronavirus-Test durch. Das Testverfahren ist allerdings technisch sehr aufwendig. Deswegen wird die Probe von Patienten, bei denen kein dringender Verdacht besteht, in einem täglichen Routinedurchgang mit den weiteren Proben, die das diagnostische Labor erhält, getestet.Die Dauer der Untersuchung beträgt im günstigsten Fall – vom Präparieren der Probe bis zum Ergebnis – rund zwei Stunden. Ist das Ergebnis nicht eindeutig, werden weitere Untersuchungen durchgeführt und die Zeit bis zu endgültigen Freigabe des Ergebnisses kann sich um ein bis zwei Tage verlängern.

Personen, die nach Rückkehr aus einem der betroffenen Gebiete keine Symptome aufweisen wird geraten, sich zunächst sorgfältig zu beobachten. Sollten sich innerhalb von 10 Tagen Fieber und Husten einstellen, ist die Klärung einer SARS-Infektion durch einen Coronavirus-Test sinnvoll.

 

Dr. Barbara Ebert Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Wissenschaftsreferentin E-Mail Bernhard-Nocht-Str. 74 20359 Hamburg

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