(openPR) Der SARS-Verdacht bei dem 60jährigen Patienten, der seit Montag nacht in der Klinischen Abteilung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin behandelt wird, hat sich bisher nicht weiter erhärtet. Auch im zweiten Test wurde kein SARS-Coronavirus festgestellt. Der Patient ist seit mehr als 24 Stunden fieberfrei.
Die bisherigen Untersuchungen, in auch das Institut für Hygiene und Umwelt einbezogen wurde, konzentrieren sich neben dem SARS-Coronavirus auf weitere infrage kommende Erreger, die die Symptomatik des Patienten erklären können.
Eine Virusgrippe (Influenza) konnte bereits am Dienstag ausgeschlossen werden. In der Zusammenschau der neueren medizinischen Befunde scheint sich eine alternative Diagnose abzuzeichnen, die jedoch zunächst durch weitere Untersuchungen überprüft wird. Die Infektionsschutzmaßnahmen müssen daher weiter beibehalten werden.
Wenn eine alternative Diagnose gesichert ist, kann der SARS-Verdacht aufgehoben werden. Im Interesse des Patienten wird das Bernhard-Nocht-Institut in diesem Fall jedoch keine weiteren medizinischen Einzelheiten öffentlich bekannt geben.
Wird kein SARS-Coronavirus nachgewiesen und auch keine andere gesicherte Diagnose gestellt, kann ein wahrscheinlicher Fall von SARS gemäß der Falldefinition 48 Stunden nach vollständiger Entfieberung und Symptomfreiheit aus der stationären Isolierung entlassen werden. Über weitere Maßnahmen entscheiden die Gesundheitsämter.










