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CENAP und UFOs im 21. Jahrhundert/Generationskonflikt

15.10.201515:40 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: CENAP und UFOs im 21. Jahrhundert/Generationskonflikt
CENAP-Statistik
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(openPR) Mannheim. Miro Mojsilovic schrieb einmal dies: Am besten bringt eine Geschichte, die mir der UFO-Forscher Hansjürgen Köhler vor einigen Jahren während der Cröffelbacher UFO-Tagung erzählte, diesen UFOlogen-Generationskonfikt auf den Punkt:



„Es war zu Anfang der 70er Jahre. Hansjürgen Köhler und sein Freund Werner Walter waren damals etwa 17 Jahre alt und entwickelten ein starkes Interesse an der UFOlogie. Aus den ´UFO-Nachrichten´ der Wiesbadener DUIST wussten sie, das es Ortsgruppen der DUIST in verschiedenen deutschen Städten gab. So beschlossen sie von ihrem knappen Lehrlingsgeld eine Fahrkarte von Mannheim nach Wiesbaden zu lösen um sich die DUIST-Ortsgruppen von einer Versammmlung näher anzusehen. Die Erwartungen waren hoch. Hier sollten sich sachkundige Experten treffen, Sichtungsberichte analysieren und bewerten. Sie erhofften sich eine Vereinigung von UFO-Forschern, die mit viel Fachwissen aktuelle UFO-Fälle bespricht und von deren Wissen man partizipieren könne. Nach einigem Hin und Her fanden sie das Lokal in dem sich Ortsgruppen trafen. Doch sie wurden schnell ihren Illusionen beraubt, als sie feststellten, dass die Ortsgruppen aus lauter uralten Leuten bestanden. Karl L.Veit, der Leiter der DUIST, las auf seinen aktuellen UN laut vor, die anderen Teilnehmer hörten ihm andächtig zu. Nachfragen oder gar Widerworte waren nicht zu vernehmen. Bemerkenswert: nicht einmal UFO-Fälle, die sich in unmittelbarer Nähe zutrugen, wurden Fall-untersucht. Es wurde gar nichts untersucht, sondern nur verkündet. Als die jungen Leute, die wenige Monate zuvor selbst in die DUIST eingetreten waren,von Herrn Veit und anderen Personen aus der Leitung der DUIST lauthals die Aufnahme von Untersuchungen forderten, wurden sie recht schnell aus der DUIST ausgeschlossen.“

Die Folge: Im März 1976 wurde CENAP in Mannheim als Kontra gegründet. Damit war der erste Schritt in Richtung kritischer UFOlogie gemacht. Die neue Generation differenzierte sich von ihren Vorgängern durch eine andere, wissenschaftlichere Herangehensweise. Statt es dabei zu belassen UFO-Meldefälle nur zu sammeln, sollte zusätzlich das Element der Untersuchung in die Arbeit einfließen. Erst die eigenen CENAP-Untersuchungen sollte zu einem tieferen und umfassenderen Verständnis des UFO-Phänomen führen,nach 40 Jahren ist dies in ehrenamtlicher Tätigkeit schier vollbracht. Die UFO-Phänomen-Erforschung in Deutschland ist also für die Zukunft gerüstet. Die anderen UFOlogie-Truppen in Old Germany haben sich inzwischen von unserer kleinen Gruppe von Skeptiker-UFO-Forschern offiziell distanziert, wir seinen „Gegner des UFO-Themas“ (???). Während die drei großen UFO-Gruppen (DEGUFO, GEP und MUFON-CES) noch sozusagen ihr eigenes Süppchen gekocht in Suppenwürze von der „Exopolitik“ sehen und gerne ihr exopolitisches Smympathie-Maggi verabreicht sehen wollen. Wir sind für jene „diese gewisse kleine Gruppe von Skeptikern, die alles und jeden verteufeln, der sich mit dem UFO-Thema befasst und die Medien mit erbärmlichen Erklärungen (siehe Greifswald) bombardieren.“ Ganz schlimm insbesondere nach unserer Kündigung bei der Alien.de-UFO-Datenbank..., seitdem sind wir ausgesprochen in der UFO-Szene Deutschlands als „Extreme unerwünscht“, „wie Aussätzige“ würden „UFOlogie-Spinner“ sagen.

Seit Erfurt2008: Die Zeit der UFOlogie-Spalter vom CENAP mit seiner medialen Omnipräsenz ist angeblich vorbei – wir setzen aber neue Impulse für die UFO-Forschung

+ Die Ära der UFIlogie-Kritiker und „UFO-Phänomen-Ignoranten“ ist angeblich vorbei, aber wir wirken immer noch 2015. Es stimmt schon, in unseren Tagen ist die „eXopolitik“ aus der deutschen UFO-Szene nicht mehr wegzudenken und gehört sie im Fundus unweigerlich dazu. Diese Bewegung übernimmt nur Medien-Lobby-Arbeit und betreibt keine UFO-Phänomen-Erforschung. +

+ Aber es stimmt genauso gut schon, auch mir begegnen immer wieder Menschen, nachdem sie erfahren haben, dass ich mich mit der UFO-Forschung beschäftige und die mir ohne Wissen über mich entgegnen: „UFOs sind doch längst geklärt! Das sind doch China-Laternen oder Discostrahler!“ Gut gemacht, denke ich selbst und verblüffe mein Gegenüber zu seiner Aussage, weshalb und warum diese zustande kam. Meistens sind wir beide dann spontan perplex und verblüfft. Wie auch immer, es ist kein Wunder, dass das Thema UFOs in der Öffentlichkeit so da steht. „In allen Medien wird das Thema abschlägig behandelt oder lächerlich gemacht“, so klagen UFOlogie-Befürworter. Wir sind dann die „selbsternannten Experten und extreme Skeptiker, die das UFO-Phänomen an sich als Spinnerei abtun“, die sich im Fernsehen in jeder UFO-Sendung brüsten, um alles exopolitisch im Negativsinn als China-Laternen, Skytracker (Discostrahler), Re-Entrys (Wiedereintritte von Weltraumschrott) oder Spiegelungen sowie einfach nur mit mit Fehlinterpretationen „wegerklären“. Bei gegebenen Anlass erklären wir nicht fehl als öffentliche Irreführung, sondern erklären einfach nur die UFO-Fehlinterpretationen. Darin ist ein gewaltiger und gewichtiger Unterschied und wir betreiben keine Desinformation, sondern einfach nur Aufklärung! Gut, ein gewisser Prozentsatz von UFOs bleiben wegen zu geringen Informationen über die „Zeugen“ etc bei uns übrig. Aber diese sind kein Beweis für eine außerirdische Interpretation oder Ursache des Phänomens; diese Möglichkeit steht nur ungefestigt im Raum – siehe die ungeklärten UFO-X-Akten des CENAP hier http://cenap.alien.de/echta.htm .

Der UFOlogie-Skeptizismus an sich, ist allerding das Infragestellen - und dies wird sogar von der Gegenseite (also CENAP-Kritikern) selbst - „als geradezu eine der wichtigsten Eigenschaften, die man aufweisen sollte, wenn man sich mit Themen wie der UFO-Phänomen-Erforschung beschäftigt. Tut man dies nicht,und hält alles zu schnell für möglich und das Augenscheinliche für authentisch, dann wird man sehr schnell unglaubwürdig. Herrschaften, kurzum: Ich würde mir selbst nicht mehr trauen, wäre ich nicht in meinen Grundgedanken ein UFO-Skeptiker und „Fliegende Untertassen“-Kritiker. Also, was nun? In einem Seelen-Paradoxzustand möchte ich keineswegs leben und bin ja kein Schizo.

Damit wird der erste Schritt für Sie in Richtung krischer UFOlogie gemacht – damit beginnt die Zeit des 21.Jahrhunderts. Die kritische UFO-Phänomen-Erforschung ist nach all den Jahrzehnten immer noch ein komplexes sowie kontroverses Thema. Selbstkritik und Selbstreflexion sind und waren immer schon Grundvoraussetzungen der menschlichen Erkenntnisfähigkeit.

Video:
UFO im 21.Jahrhundert

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