(openPR) Deutsche Unternehmen unterstützen EU-Reformideen von Premier Cameron
Eine deutliche Mehrheit der in der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) organisierten deutschen Unternehmer und Selbständigen stimmt mit den Forderungen des britischen Premierministers David Cameron zu EU Reformen überein. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der BCCG zum bevorstehenden BREXIT-Referendum im Vereinigten Königreich hervor. Demnach unterstützen die von BCCG und Open Europe Berlin befragten Unternehmen die Kernforderungen des Tory-Chefs. Mit 67 Prozent besonders klar votierten die Befragten für das Recht von EU-Mitgliedsstaaten, den Zugang von EU-Ausländern zu Sozialleistungen an vorherige Beitragszahlungen in die Sozialkassen binden zu dürfen.
„Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse stoßen David Camerons Ideen zu einer EU-Reform bei den von der BCCG befragten Unternehmen auf unerwartet klare Unterstützung“, sagt der Geschäftsführer der BCCG, Andreas Meyer-Schwickerath. Zu ähnlichen Ergebnissen komme auch eine von BCCG, Open Europe Berlin und PwC initiierte und zeitgleich durchgeführte repräsentative FORSA-Umfrage innerhalb der deutschen Bevölkerung. Insbesondere stehen Bürger wie Unternehmer den Kernforderungen der Briten wie Vetorechten nationaler Parlamente gegenüber Gesetzesinitiativen der EU, flexibler Integration statt „one-size-fits-all“ Regulierung und selbst der Rückübertragung von EU-Kompetenzen auf die nationale Ebene sehr aufgeschlossen gegenüber
Vor dem Hintergrund des heutigen Besuches von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim britischen Premierminister David Cameron in London und anlässlich der aktuellen Flüchtlingskrise in Europa sagt Professor Michael Wohlgemuth, Volkswirt und Direktor der Open Europe Berlin gGmbH: „Es wird Zeit, nun ernsthaft über Reformen der EU zu diskutieren. Die EU wäre ohne Großbritannien nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch geschwächt; unsere Umfrage zeigt, dass die Kernforderungen von Cameron in Deutschland durchaus Unterstützung finden; das ist ein Fingerzeig für die Kanzlerin, sich diesen Fragen der EU-Reform mehr als zuvor zu widmen“.










